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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
p-kay
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Beitragvon p-kay » 04.07.2015 17:05 Uhr

Hallo zusammen,

das ist meine erster Beitrag im Forum und ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.

Ich habe ein Siedlungshaus (Bj. 1930, KG 22qm, EG 85qm, DG 45qm, beheizt werden sollen 140qm) gekauft und möchte nun die alte Heizung (Ölkessel von 1992, und zwei 2000l Stahlöltanks von 1960 oder so) ersetzen, WW wurde ebenfalls über den Ölkessel bereitgestellt. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, welche Technologie ich mir ins Haus holen möchte. Aktuell schwanke ich zwischen einem Gas-Luftwärme-Hybridsystem und dem Einsatz einer Gas-Solarthermie-Kombination. Dachseitig wäre der Einsatz von Solarthermie aus meiner Sicht kein Problem, 54° Dachneigung und nahezu 100%ige Südausrichtung sprechen für sich. Als sonstige Maßnahmen am Haus habe ich momentan nur die Erneuerung der Dacheindeckung inkl. Wärmedämmung und Wärme-/"Kälte"-dämmung der Kellerdecke (teilunterkellert) vorgesehen. Also keine Dämmung der Außenwände, etc. Die Fenster sind Isolierglasfenster (doppelt verglast) von 1992. Den Gasanschluss muss ich mir noch legen lassen.

Den Raum der Öltanks möchte ich als "HWR" gewinnen, womit "Öl gegen Öl" Tausch und Pelletheizungen ausscheiden. Erdkollektor, Tiefenbohrung oder Eisspeicher fallen ebenfalls flach, da man mit "schwerem Gerät" nicht in den Garten kommt.

Nun bin ich gespannt auf Eure Vorschläge. Wie sind Eure Erfahrungswerte bzw. was spricht für das eine und was für das andere? Wie sieht es mit den Anschaffungs- und Betriebskosten aus? Was haltet Ihr von der Aussage, dass sich die Hybriden nicht rechnen, da die Anschaffungskosten im Verhältnis zu den Einsparungen nicht rechnen.

Gruß
Patrick

p-kay
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Beitragvon p-kay » 06.07.2015 18:52 Uhr

So habe nochmal mit dem Nachbarn gesprochen, und nun kommen wir doch wenn notwendig mit "schwerer" Technik in den Garten. Ist nun nur noch die Frage wie sinnhaft der Einsatz einer Erdwärmepumpe im Altbau ist.
energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 07.07.2015 09:54 Uhr

Hallo Patrick, willkommen bei Energieportal24, mal jemanden den man mit Namen und nicht nur mit Pseudonym anreden kann.....
Aber zu deiner Frage, als erstes solltest du schauen welchen Energiebedarf dein Haus überhaupt hat, dann kann man entscheiden was sinnvoll ist.
Gas-Luft-Hybrid hat einfach den Vorteil das wenn genügend Energie aus der Luft genommen werden kann die Wärmepumpe die Versorgung übernimmt und in Spitzenzeiten das Gasgerät arbeitet.
Ähnlich ist es mit der solaren Heizungsunterstützung die bei 54° Dachneigung und Südausrichtung annähernd ideal zum heizen ist.
Da du die Dacheindeckung erneuern möchtest bietet sich hier unter Umständen eine Indachsolaranlage an welche die Dacheindeckung ersetzt ! Die Kosten hierfür liegen nur knapp über denen einer guten Dachpfanne. Von diesem System habe ich mehrere 1000m² verbaut und habe dieses System auch auf meinen Häusern.
Wichtig sind allerdings 2 Faktoren, die Wärmeverteilung (Heizkörper oder Fußboden-/Wandheizung) und die Vorlauftemperatur die benötigt wird.
Las dir im Vorfeld eine Heizlastberechnung erstellen und hole dir einen Planer mit ins Boot.
Auch wenn du mit "schwerem Gerät" in deinen Garten kommst und hier Erdbohrungen/ Flächenkollektoren(dieser Vorschlag kommt bestimmt noch) oder Eisspeicher möglich sind solltest du dir im Vorfeld Gedanken über die Kosten machen. Den Garten kannst du dann neu anlegen.
Ich denke wir werden dir hier weiter mit Rat zur Seite stehen,
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon moderne.heizung » 03.01.2016 12:41 Uhr

Hallo,

fangen wir von vorne an: Es sind energetische Einzelsanierungsmaßnahmen geplant, jedoch keine umfassende energetische Sanierung z.B. hin zu einem Effizienzstandard (KfW). In Kombination mit der Annahme, dass die Immobilie noch nicht über eine Fußbodenheizung verfügt, diese auch nicht geplant ist, kann die Vorlauftemperatur nicht deutlich gesenkt werden. D.h. auch, dass es eine Wärmepumpe schwer hat, effizient die benötigte Wärme zur Verfügung zu stellen und die Kombination Gas-Brennwert mit Solar in den Vordergrund rückt! Ohne genaue Berechnungen vorzunehmen und die Örtlichkeiten zu kennen, gehe ich von rund 14 Quadratmeter Kollektorfläche aus. Die Heizlast ist unter Annahme der geplanten Maßnahmen zu ermitteln und eine entsprechende Anlagendimensionierung vorzunehmen. Wie Udo empfohlen hat, würde ich einen Planer, einen Energieberater (Energieeffizienzexpertenliste der DENA) mit der Planung, Fördermittelabwicklung, Baubegleitung und Abnahme beauftragen.

Beste Grüße, Erik von moderne heizung

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