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tukz
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Beitragvon tukz » 10.06.2015 10:49 Uhr

Hallo zusammen,

nächstes Jahr planen wir neu zu bauen und ich bin lieber etwas früher gut vorbereitet, als es in letzter Minute anzugehen.
Habe mich soweit auch schon ein wenig ins Thema eingelesen, kann aber nicht sagen, dass ich mich sehr gut auskenne.

Ein paar Eckdaten zum geplanten Haus.

Grundstück: ca. 850qm (Südausrichtung)
Wohnfläche: ca. 160qm
Teilunterkellert: ca. 40qm (teils beheizbar)
Flachdach
2 geschossig (voll)
Fassade: 490er Poroton T7
Aluprofil (Fenster-Rahmen): Uw-Wert von 0,74 W/m²K
Fenster: 3fach UG 0,5
Fußbodenheizung

Ich hoffe das reicht erstmal bezgl der technischen Angaben :-D

Nun möchte ich ein gutes Konzept bezgl Wärme(inkl. Wasser) + Strom erarbeiten.

(ich möchte nicht zu sehr auf meinen Favorit eingehen - lediglich möchte ich sagen, dass mir eine zentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung im Konzept eigentlich ganz wichtig wäre ... (starker Allergiker))

Muss ich ein Budget erwähnen? Ich denke es sollte auch wirtschaftlich bleiben ... 40.000€ zu investieren in was, was sich hinten raus nicht mehr selbst finanziert durch Einsparung halte ich für "Quatsch"

Freue mich auf eure Vorschläge :)
VG

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Beitragvon energieprojekt » 10.06.2015 14:47 Uhr

Hallo Tukz und willkommen bei EP24.
Ich gebe dir recht. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern wird in Deutschland auf "Zeit" gebaut und nicht nur als Übergangslösung.
Aus diesem Grunde sollte man sich auch die Ausstattung des Gebäudes gut überlegen. Wirtschaftlich soll es am Ende des Tages auch noch sein.
Eine Wärmebedarfsberechnung hast du anscheinend noch nicht allerdings solltest du auf jedenfall unter 70er Standard bleiben.
Weiterhin ist es wichtig wieviele Personen das Gebäude bewohnen und wie die Haustechnik ausgestattet werden soll.
(zb Standardbad oder Komfort mit Rainshower, Sauna)
Für welches Heizungquelle du dich entscheidest ist Geschmackssache.grundsätzlich solltest du schauen was dich die KWh Heizenergie kostet.
Bei Gas und Pellets ist es recht einfach zu rechnen, einfach den Brennstoffpreis auf die KWh umrechnen (und den Wirkungsgrad nicht aus dem Auge verlieren)
Bei Strom (also Wärmepumpe) sieht dies etwas anders aus, hier ist der "Brennstoff" Strom recht teuer wird aber durch den "Wärmepumpengewinn" Jaz COP wieder wett gemacht.
Also ein Beispiel:
Der Strom kostet 26 ct /kWh dann hast du bei eine Leistungszahl von 3 einen KWh-Preis von 8,6 ct, bei einer Leistungszahl von 4,5 5,7 ct/KWh.
Das Problem ist das hier die Hersteller teils mit Fantasiewerten rechnen, die Anlagen falsch ausgelegt werden und dann mit dem E-Stab geheizt wird !
Eine Alternative wären Stromproduzierende Heizungen also Kraftwärmekopplung wie BHKW oder Brennstoffzelle.
Was du im Vorfeld machen kannst ich die, wie hier, informieren und mit Menschen sprechen die Anlagen betreiben und nicht nur mit Herstellern oder Heizungsbauern :wink:
Ich stehe dir hier auch mit Rat und Tat zur Seite
Udo von energieprojekt.biz
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
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Beitragvon tukz » 10.06.2015 15:09 Uhr

Danke schonmal für die erste Antwort :)

Eine Wärmebedarfsberechnung hast du anscheinend noch nicht allerdings solltest du auf jedenfall unter 70er Standard bleiben.


Ne die habe ich noch nicht ... aber diese scheint doch auch erst möglich sobald der Rohbau feststeht oder?

Weiterhin ist es wichtig wieviele Personen das Gebäude bewohnen und wie die Haustechnik ausgestattet werden soll.
(zb Standardbad oder Komfort mit Rainshower, Sauna)


Wir sind zu Zweit und vielleicht irgendwann zu Dritt :D
Also ich würde definitiv sagen, dass es zum Komfort tendiert ... Sauna ist zwar nicht geplant, aber zB ein Pool im Garten

Für welches Heizungquelle du dich entscheidest ist Geschmackssache.grundsätzlich solltest du schauen was dich die KWh Heizenergie kostet.


Gedanken habe ich mir hierzu schon gemacht. Wie gesagt, wollte ich eine Lüftungsanlage im Haus mit Wärmerückgewinnung.
Außerdem hatte ich an eine WSWP gedacht und an eine PV Anlage.

Das Problem ist das hier die Hersteller teils mit Fantasiewerten rechnen, die Anlagen falsch ausgelegt werden und dann mit dem E-Stab geheizt wird !


Das habe ich hier auch schon oft gelesen - genauso wie die PV Anlage in den "wichtigen" Heizmonaten nicht genug Strom für die Pumpe liefert. Ebenso habe ich hier einige User schon erlebt die starke Probleme mit ihren WSWP haben (Druchabfall usw.)
Ausschließen für uns kann ich beispielsweise ein Kamin mit Wassertaschen .. für uns nicht attraktiv (nicht energetisch gemeint)

Ich bin auch der Meinung dass es wohl keine Eierlegendwollmilchsau gibt ... ansonsten bin ich ganz Ohr :-D
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Beitragvon gergendv » 11.06.2015 16:27 Uhr

na ja, für ein Haus mit 200 qm beheizter Fläche ein BHKW vorschlagen - grenzwertig. Es gibt wesentlich wirtschaftlichere Möglichkeiten. So z.B. eine Erdwärmeheizung in Direktverdampfer-Technik. Da werden bei einem Heizwärmebedarf von sagen wir 8 kW mal gerade 190 qm Gartenfläche (Dein Grundstück ist ja ausreichend groß) auf nur 80 cm Tiefe ausgehoben und Flachkollektoren verlegt. Damit hast Du Deine Heizung, die ganzjährig OHNE HEIZSTAB funktioniert und noch Dein WW macht. Im Moment wird eine solche Anlage von der bafa auch noch mit € 4500 gefördert! (wie das nächstes Jahr ausssieht wissen die Götter)
Hier kannst Du Dich über diese äusserst wirtschaftloiche Technik (COP-Wert von über 5,0!!) informieren:www.gergen-geothermie.de
Kurt

Kurt GERGEN
nextherm-wärmepumpen
www.gergen-geothermie.de
info@gergen-geothermie.de

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