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Denkfabrik
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Beitragvon Denkfabrik » 08.06.2015 16:36 Uhr

Hallo liebes EP24-Forum ich hoffe auf ein wenig Unterstützung bei der Grübelarbeit.


Folgendes Szenario:

Häuschen (keine Bruchbude, sehr gute Substanz :D )
- BJ 1920
- EG + DG
- ca. 100 m² Wohnfläche
- ca. 250 m² Grundstücksfläche
- Öl-Zentralheizung - Fliegt raus!

Da ich sehr günstig an dieses Objekt kommen würde, plane ich es zu sanieren und zusammen mit meiner Partnerin bewohnen.


Nun zum Kernpunkt meiner Überlegung dem Heizsystem:

Das Dach würde nach OSW mit einer PV-Anlage ausgestattet werden, da ich beruflich mit diesem Bereich zu tun habe. Heizen würde ich daher gerne mit einer L/W-Wärmepumpe und ergänzend mit einem wasserführenden Pelletofen im WZ.

Da die Mortalität meines Heizsystems von der Höhe des Eigenverbrauchs an Strom durch die Wärmepumpe abhängt, stellt sich für mich die Frage welcher Hersteller da am effizientesten arbeitet/regelt.

Oder Klartext wer bietet wirklich ein ausgereiftes L/W-WP-System mit vernünftiger Regelung für PV an, dass tagsüber wenn der Strom kommt den Speicher ordentlich aufheizt und im Winter wenn der Ofen Leistung bringt draußen automatisch abschaltet?


Ich würde mich freuen wenn Ihr mir helfen könntet, da ich im Bereich Wärmepumpen noch nicht ganz so fit bin.



Mit freundlichen Grüßen aus der Denkfabrik :mrgreen:

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Beitragvon energieprojekt » 08.06.2015 19:18 Uhr

Einen Gruß in die Denkfabrik und willkommen bei EP24.
Ich nehme an du weißt warum der Kopf rund ist ?
Nun damit man seine Meinung ändern kann !
Dies würde ich an deiner Stelle auch bei dem Vorhaben eine Wärmepumpe in ein Haus von 1920 zu stellen tun.
Bevor du dir Gedanken machst welche Wärmepumpe mit PV die richtige ist mach dir welche über das gesamte Heizsystem.
Wärmepumpe macht da Sinn wo niedrige Temperaturen zum heizen reichen also Wandheizung, Fußbodenheizung, gut gedämmtes Haus.
Die 100m² Wohnfläche solltest du mit einen Pelletwohnraumofen locker beheizen können wenn dieser dann eine Wassertasche hat.
Aber bevor wir hier Glaskugellesen machen erzähle uns mehr über deine Heizung:
Art der Wärmeverteilung, Ölverbrauch, Vorlauftemperatur, Art der Warmwaserbereitung
Ausstattung des Hauses:
Fenster?, Dämmung ? Standort
Einen Pelletzentralkessel (egal ob Keller oder Wohnraum) wirst du für 6000 bekommen dazu ggf Silo, Puffer Schornsteinsanierung, Hydrl Abgleich usw.
Aber wie gesagt erst INPUT dann Antworten.
Soviel vorerst von mir,
Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon Denkfabrik » 08.06.2015 21:00 Uhr

Da muss ich mich entschuldigen :mrgreen:

Das Häuschen soll ne "kleine" Grundsanierung bekommen, dass heißt, alles raus und los geht's, ist aktuell auch noch nicht in meinem Besitz und nicht von mir bewohnt also kann ich auch keinen realistischen Ölverbrauch nennen.

Soweit, so gut, aber schon einmal Dankeschön für die Antwort :D

Also auf jeden Fall wird das Häuschen gedämmt, die Fenster und Außentüren getauscht und eine Niedertemperaturheizung eingebaut und PV-Anlage auf dem Dach montiert. Somit meiner Meinung nach für eine Wärmepumpe recht gut geeignet. Brauchwassser soll über einen Durchlauf-Wärmetauscher oder Ähnlichem im Speicher/Puffer erfolgen. Der Pelletofen soll nur als Unterstützung dienen und laufen wenns mal wirklich kalt ist oder wenn man sich mal nen gemütlichen Tag/Abend daheim macht (oder die Heizung ausfällt :D ).

Mein Strom krieg ich durch die PV-Anlage ja kostenlos somit hätte ich diesen gerne als Energieträger für die Heizung und da ich kein Fan von Bohrungen bin und das Grundstück zu klein für andere Systeme ist bleibt meines meines Erachtens nur die Luft/Wasser-Wärmepumpe.

Mein eigentliches Problem liegt beim Finden des passenden Herstellers um dann mal mit dem genauen Rechnen anzufangen. Habe zwar schon unzählige gefunden die mit einer guten PV-Regelung werben jedoch ist es schwer die Spreu vom Weizen zu trennen, daher hoffe ich hier im Forum auf Empfehlungen oder Hilfe bei der Trennung.

Ich hätte vielleicht direkt erwähnen, dass ich handwerklich und technisch nicht gerade auf den Kopf gefallen bin, schon energetisch saniert habe und "im Bereich Wärmepumpen noch nicht ganz so fit" sich mehr auf Details bezog.
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Beitragvon Denkfabrik » 09.06.2015 16:54 Uhr

Zwecks Standort muss man sich bei uns, meiner Meinung nach, auch nicht all zu große Sorgen machen. Im Fränkischen Seenland in Mittelfranken wird's im Winter nicht so sonderlich kalt. Zumindest normalerweise.

Murphys law spricht hier, jedoch auch für den wasserführenden Pelletofen :mrgreen:
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Beitragvon gergendv » 11.06.2015 16:35 Uhr

zur Bewertung ist es sehr wichtig zu wissen, welche Wärmeverteilung Du vorsiehst? Fußbodenheizung oder Radiatoren?
Was die Kombination PV und WP angeht so ist Vorsicht geboten. Selbst wenn die installierte PV-Leistung die errechnete elt-Anschluß-Leistung übersteigen sollte musst Du darauf achten, daß im Winter in der echten Heizzeit (abends) vom Dach nullkommanull kommt. Aber dafür gibts auch Lösungen.
Einen Energieberater solltest Du auch einschalten da er für die diversen Förderprogramme notwendig ist.
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Beitragvon Denkfabrik » 12.06.2015 16:38 Uhr

Es wird höchstwahrscheinlich eine Fußbodenheizung, da Radiatoren schlichtweg zu groß wären, wenn man sie per Niedertemperatur betreibt und Wand- bzw. Deckenheizungen Befestigungen und Lampen nicht gerade entgegen kommen.

Ich bin ja hier auf der Suche nach einer Lösung für genau dieses Problem, d.h. eine augereifte Luft/Wasser-Wärmepumpe (ohne Zusatzheizstab oder ähnlichen Schwachsinn :mrgreen: ), die eine Regelung besitzt, mit der tagsüber ein entsprechend großen Speicher aufheizt wird, über welchen ich dann abends mein Brauchwasser via Wärmetauscher erhitze.

Wie gesagt, wenn's mal an ein paar Tagen wirklich mal zu kalt für die Pumpe wär gibt's ja noch den Pelletofen der auch mal durchlaufen kann.

Energieberater und Heizungsbauer werden rechtzeitig eingeschaltet, keine Sorge, aber vielen Dank :D

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Beitragvon energieprojekt » 12.06.2015 17:42 Uhr

Ok Denkfabrik wenn es dann eine Wärmepumpe ohne E-Stab sein soll (was löblich ist, zumindest der letzte Teil) dann schau dir dies an:
http://www.kammerer-technologieservice.de/
oder hier:
http://www.panarotto.de/
(nur eine Empfehlung, ich habe da nichts von)
Gruß Udo von
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Beitragvon Denkfabrik » 12.06.2015 18:12 Uhr

Dankeschön, es scheint so das ein oder andere System zu geben, welches zuende gedacht ist und dem Endverbraucher wirklich etwas bringt :mrgreen:

Bin zwischenzeitlich auch auf zwei System gestößen die ganz interessant klingen:

http://www.cop-star.de/joomla/index.php/waermepumpen

http://www.solaranlage-kaufen.com/solar ... ermepumpe/

Bei der ersten kommt auch ein Zubadan-Außenteil zum Einsatz.

Was meint ihr zu den Zweien? Wären zwecks Lage der Unternehmen auch praktischer für mich.
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Beitragvon gergendv » 12.06.2015 19:22 Uhr

Hallo.
Es gibt eine Menge Optionen. Wenn Du den Riesenaufwand für Fußbodenheizung vermeiden willst schau Dir mal die Niedertemperatur-Heizkonvektoren von jaga an (wenn Du mir eine Mail schickst kann ich Dir die Unterlagen zusenden)
Bei Deinem Link komme ich ins Grübeln. Eine JAZ von 3,5 bis 4,3 bedeutet: keine bafa-Förderung. Eine Luft-WP ist im Winter bedeutend !! unwirtschaftlicher als eine Erdwärmepumpe.
Es gibt ERDWÄRMEPUMPEN die ganzjährig OHNE HEIZSTAB auskommen und Heizung sowie Brauchwasser garantieren,. Dafür gibts dann eine bafa-förderung von € 4500!!
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Beitragvon Denkfabrik » 12.06.2015 19:43 Uhr

Böden müssten eh raus von daher nicht ganz so dramatisch mit der Fußbodenheizung. Aber ich bin immer offen für neue Ideen. Schau mir Jaga-Heizkörper gleich mal an.

Hätte ja nichts gegen Erdwärme, nur...welches Erdwärmesytem kriegt man auf einer Fläche von geschätzt 120qm unter, auf der noch eine große Terasse (die ich bei einem Leck nicht rausreißen will), zwei Hochbeete und zwei kleinere Bäume Und eine Hecke Platz haben müssen? :?

Wie gesagt bin offen für alles außer Bohrungen und System die mehr kosten als das ganze Häuschen :mrgreen:

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