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stefanika
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Beitragvon stefanika » 26.05.2015 12:14 Uhr

Hallo zusammen,

mich treibt folgendes Problem um: Wir möchten ein Fertighaus mit einer Baufirma errichten (WeberHaus, Luxhaus oder RechnHaus). Nun bin ich bezüglich der Beratung der Wärmepumpen bzw. Heizungsanlagen etwas unzufrieden, da mir die kompetenten Antworten zu meinen Fragen fehlen. Luft/Luft- oder Luft/Wasser-WP bzw. Fossile-Arten kommen mir nicht ins Haus.

Wir entscheiden uns daher derzeit dazu, die Wärmepumpe, Flächenerdkollektoren, Aufbau etc. von einer externen Firma (mit Eigenleistung) duchführen zu lassen und evaluieren den Markt. Von der Hausbaufirma soll aber die Fußbodenheizung und die Lüftungskanäle (zentrale Wohnraumlüftung) eingebaut werden. Nun wies mich ein Heizungsbauer darauf hin, dass die Fußbodenheizung aber konkret zur WP passen muss um optimal zu arbeiten und er daher auch die Verlegung der Fußbodenheizung samt Estrich übernehmen will.

Möchte er nur sein Auftragsvolumen erhöhen oder ist dieses Argument fast vernachlässigbar? Ist seinem Angebot nun nachzugehen oder kann ich es problemlos von der Hausbaufirma durchführen lassen?

Ich habe vor allem Angst falls etwas beim Estrich einbringen schief geht (Feuchtigkeit zieht in Wand ein) und dann die Frage der Gewährleistung im Raum steht.

Danke für die Antworten.

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Beitragvon energieprojekt » 26.05.2015 12:59 Uhr

Grüße dich Stefanika, willkommen bei EP24. Ich bin mir sicher das man dir hier helfen wird.
Weber und Lux kenne ich Rechn nur vom hörensagen.
Aber zu deiner Frage, die Fußbodenheizung muss zum Haus passen und der errechneten Heizlast. Bei einer Wärmepumpe geht es weniger um das Gerät an sich sondern um die Vorlauftemperatur die zur Erwärmung der Gebäude notwendig ist. Das heißt grob ausgedrückt je enger die Rohrleitungen im Boden verlegt werden um so geringer ist die benötigte Vorlauftemperatur. Dies gilt aber bei allen Heizsystemen und nicht nur für eine Fußbodenheizung. Von daher liegt die Wahrheit wie meist in der Mitte......
In der Regel gehen die meisten Heizungsbauer die solche Systeme bauen her und nehmen einen 10er Verlegeabstand. Was allerdings wichtig ist mache einen vernünftigen hydraulischen Abgleich !
Gruß Udo von Energieprojekt.biz
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Beitragvon WP Fan » 26.05.2015 23:27 Uhr

Wie Udo schon sagt, die Wahrheit liegt in der Mitte... ;-)
Ich sehe da kein Problem, warum die Fussbodenheizung nicht vom Fertighaushersteller errichtet werden soll/kann/darf.
Die Heizlastberechnung ist Bestandteil der Leistung des Fertighausherstellers. Die Auslegung der passenden Fussbodenheizung auch. Wenn der Fertighaushersteller auch Luft-Wasser-Wärmepumpen mit anbietet, ist die Fussbodenheizungauslegung für Wärmepumpenbetrieb auch kein Neuland für den Fertighausanbieter.
Dein Heizungsbauer kann ja seine Wunsch-max.Vorlauftemperatur im Vorfeld kundtun und der Fertighausanbieter auf diese Angabe hin seine Fussbodenheizungauslegung vornehmen.

Grüße
Jürgen
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Beitragvon gergendv » 11.06.2015 16:40 Uhr

zunänchst sollte geklärt werden ob Du das Gewerk WÄRMEPUMPE aus dem Hausbauvertrag rausnehmen kannst. Wenn ja ist den Beiträgen meiner Vorredner zuzustimmen: eine Fußbodenheizung wird nach geltenden Berstimmungen berechnet und eingebaut - egal was als Energieerzeuger vorgesehen wird.
Wie groß ist Dein Grundstück? Nähere Angaben solltest du schon machen, so z.B. wieviele Personen werden das Haus bewohnen, wie ist die Warmwasserbereitung vorgesehen, ist PV geplant, willst Du Eigenleistungen erbringen etc.

Kurt GERGEN
nextherm-wärmepumpen
www.gergen-geothermie.de
info@gergen-geothermie.de

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