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Erdgasheizungen, Gas-Brennwertsysteme, Heizölheizungen, Tanks
hubsch
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Beitragvon hubsch » 06.05.2015 09:29 Uhr

Hallo,
vorab, wir haben eine 25Jahr alte Ölheizung, 150qm Wohnfläche, Reihenhaus(nicht Ende),neue Fenster 2014, keine Fussbodenheizung,
und zur Zeit einen Ölverbrauch von nur 1000l im Jahr.
Jeder Heizungsfachmann der einen Angebot machte, wollte uns eine Wärmepumpe oder ein Ölbrennwertgerät mit Solarunterstützung verkaufen. Beide Varianten liegen weit über 10T€.
Meine Frage:
Warum nicht einfach, eine Standardölbrenneranlage mit neuem 150L Boiler die mit Bioöl verwendbar ist zulegen und fertig, gesamt ca. 5T€ . Was spricht hier dagegen, bedenke dass der Verbrauch nur 1000l beträgt.
Wichtig ist eigentlich nur, dass das neue Gesetz "alternative Energie" eingehalten werden muss/kann.

machtnix
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Beitragvon machtnix » 06.05.2015 10:24 Uhr

Ja lieber Fragesteller,bei so manchen Experten müßtest du dein Haus abreißen und neu aufbauen,eventuell wenn du Glück hast dürftest du auch nur entkernen und neu aufbauen.

Natürlich ist bei so geringem Verbrauch eine Ölbrennwertanlage völlig überzogen.
Ab September sind diese allerdings vorgeschrieben,es ist also Eile geboten.
Schau mal bei Intercal vorbei: http://www.intercal.de/ Dort bekommst du sogar für kleines Geld eine Brennwertanlage,allerdings auch für noch weniger eine normale Heizung.
Wie sieht es mit den Öltanks aus?Sind die noch in Ordnung?
Falls du eventuell mit Pellets liebäugelst solltest du dir einmal den Smartfire ansehen und auch die neuen Bafa Förderungen:
http://www.wir-heizen-deutschland.de/pr ... e11kw.html

Für das Geld bekommst du keinen Ölkessel.
hubsch
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Beitragvon hubsch » 06.05.2015 11:17 Uhr

hab gerade mit Kaminfeger gesprochen:
wenn bis 1.7.2015 umgebaut wird, dann reicht es 10% Bioöl tanken (kontrolliert wird dies vom Landratsamt über Tankbelege die 5Jahre aufbewahrt werden müssen). Nach dem 1.7. ist ein Brennwertgerät + 15% Bioöl notwendig, d.h. Eile ist geboten, wenn man 5T€ sparen will.
Möchten die Investition möglichst gering halten, daher keine Pelets
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Beitragvon machtnix » 06.05.2015 14:31 Uhr

Schick mit mal ne PN mit deiner Mailadresse.Dann kann ich dir mal mit etwas preisfreundlicher Info weiterhelfen. :)
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Beitragvon moderne.heizung » 27.07.2015 09:29 Uhr

Hallo,
prinzipiell solltest du die modernste Anlagentechnik einsetzten die zu Verfügung steht. Deshalb ist der 1. Satz von „machtnix“ nicht ok! Man kauft sich ja auch nicht ein ausgelaufenes Modell von einem PKW welches schon längere Zeit auf dem Markt ist und z.B. wegen fehlender Umweltplakette, nicht überall genutzt wird und noch wichtiger, für das Du keinen Interessenten mehr findest.
Mit moderner Technik wirst Du deinen Energieverbrauch weiter reduzieren. Wenn der Kessel jetzt seit 1990 im Betrieb ist, ist die Frage ob damals eine Heizlastberechnung für die Anlagendimensionierung durchgeführt wurde. Wenn nicht würde ich einmal die Heizlast berechnen lassen, denn die Heizlast hängt mit der Effizienz des Kessels zusammen. Ein Heizkessel sollte nicht überdimensioniert wenn, da dann unnötig viele Kesselstarts erfolgen, die die Effizienz weiter senken.
Solltet Erdgas verfügbar sein, dann empfehle ich dir diese Option in jedem Falle zu prüfen, denn es gibt keinen anderen Energieträger, der so effizient ist wie Erdgas. Eine Erdgas Therme ist kompakt und findet in jedem Haus ein Plätzchen. Außerdem werden Räume frei in dem die Öltanks stehen, keine Geruchsprobleme mehr, keine Tankreinigung usw. Inkl. Rückbau der bestehende Anlage und Tank, Sanierung des Schornsteins und einer neuen Gas-Brennwertanlage kommen evtl. auch nur 7.500 € zusammen. Auf die Anschaffung gibt es noch einen 10 % Zuschuss von der KfW, die Heizlastberechnung wird auch bezuschusst. Und Biogas gibt es auch zu kaufen!

Beste Grüße, Erik von moderne heizung
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Beitragvon PeterS » 14.09.2015 13:51 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe gehört, dass ab 2015 für ältere Heizkessel ein Energielabel erstellt wird. Hat jemand von euch schon Erfahrung damit gemacht?

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Beitragvon energieprojekt » 14.09.2015 14:40 Uhr

Hallo PeterS, im Prinzip ist dies in dem Bericht schon alles erklärt. Aber wie immer hat die Sache 2 Seiten. Was hier gemessen und gelabelt wird ist der feueungstechnische Wirkungsgrad (vergleichbar mit der ASU beim Auto) Dies sagt allerdings wenig über den Zustand des Heizsystems auch (dem Anlagenwirkungsgrad).
So wird zb nicht berücksichtigt wie hoch die Abstrahlverluste oder die Auskühlung über den Kamin am Kessel sind. Auch wird nicht beachtet wie hoch die Abstrahlungan nicht effizient gedämmten Rohrleitungen sind. All das ist aber für die Effizienz einer Gesamtanlage wichtig:
Plakatives Beispiel :
Was nützt dir ein A+++++++++ Kühlschrank wenn du an ihm die Türe auf lässt ?, rein garnichts.
Beim Kessel ist es genau so es gibt fast mehr Ausnahmeregeln als Kessel in Deutschland.
Ich hatte mir schonmal das Vergnügen bereitet diese hier ein zu stellen, wen es interessiert einfach mal durch forsten
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon Dany » 29.12.2015 18:44 Uhr

Das hört sich auch gut an

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