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Erdgasheizungen, Gas-Brennwertsysteme, Heizölheizungen, Tanks
luckyluke1
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Beitragvon luckyluke1 » 28.04.2015 15:12 Uhr

Hallo zusammen,
ich würde gerne von Öl auf Gas wechseln.
Mein Problem ist, das ich nicht genau die Preisunterschiede erkennen kann. Ich benutze oft verschiedene Gastarifrechner, wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob die Preise repräsentativ genug sind.
Zudem kommen noch Kosten für die Umrüstung hinzu, weshalb das Gas ja wesentlich billiger sein sollte!
Nach wie viel Jahren amortisiert sich denn der Wechsel? Oder macht es überhaupt keinen sinn zu wechseln?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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Beitragvon gergendv » 28.04.2015 15:44 Uhr

um aussagefähige Antworten zu bekommen müsste man schon ein wenig mehr von Deinem Haus wissen: Fußbodenheizung oder Heizkörper; normale Vorlauftemperatur im Winter, Größe des Hauses, PLZ, Eigenleistungen geplant oder willst du Firmen beauftragen? Das nur mal so zur Erstinformation.
Denke dran: unter Einhaltung von bestimmten Vorschriften kannst Du von der bafa bis zu 4500 € als Förderung bekommen!
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Beitragvon energieprojekt » 28.04.2015 17:49 Uhr

Willkommen Luckyluke bei EP24.
Wie Kurt schon sagt ein Tarifrechner bringt dir hier relativ wenig.
Es müßen die Kenndaten die er gesagt hat schon bekannt sein.
Die Plz ist erstmal unwichtig denn die verleitet hier kommerzielle Anbieter aus verschiedenen Regionen dir private Nachrichten zu schicken.
Interessanter wäre es die Verbräuche der letzen Jahre zu wissen,
das Nutzerverhalten, Anzahl der Bewohner und ob die Warmwasserbereitung auch über die Zentralheizung erfolgt.
Zum Thema Eigenleistung habe ich hier schon einiges geschrieben aber vielleicht nochmal: Sobald du irgendwelche Sicherheitsrelevanten Arbeiten ausführen möchtest (Gas, Elektro, Entsorgung von ÖL/ Öltanks) musst du ein Fachunternehmen bzw Fachkundigen diese Arbeiten ausführen lassen.
Bei allen Arbeiten die sich in irgendeiner Form auf Gewährleistung bzw Garantien beziehen kannst du ja vielleicht etwas selbst machen wirst aber im Schadensfall auf selbige verzichten !
Ähnlich ist es bei den beliebten Vorschlägen "Kauf doch das Material im Internet (weil billig) und such dir einen Heizungsbauer der dir das einbaut"
So krank sind in der heutigen Zeit wenig Unternehmen da die so viel zu tun haben das sie sich ihre Kunden aussuchen und dann bestimmt auf einen warten der das Material schon da liegen hat für das sie dann wenn sie es anfassen die Gewährleistung übernehmen müssen.(gleiches gilt für "Freunde,Nachbarn" usw....)
So ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen,
Gruß Udo von Energieprojekt.biz
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Beitragvon machtnix » 28.04.2015 19:20 Uhr

Ist doch ganz einfach.Wieviel Öl wurde im letzten Jahr verbraucht?
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Beitragvon jonna » 30.04.2015 08:56 Uhr

Also ich bin vor Jahren von Öl auf Gas umgestiegen und habe es nicht bereut. Nicht nur wegen der Kosten, sondern auch weil der Öl-Tank nicht mehr im Keller stehen hab.
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Beitragvon moderne.heizung » 31.08.2015 09:30 Uhr

Hallo,

um die Vorteile einer Gastherme zu beschreiben hat jonna ja schon ein Argument hervorgebracht, ein Raum wird frei. Kein anderer Energieträger ist so effizient wie Gas, mit einer richtig eingestellten Heizung sind Wirkungsgrade von 108 % möglich. Die Verbrennung ist sehr umweltfreundlich. Die Therme modulieren von ganz kleiner Leistung (2 kW) bis hin zu über 20kW dabei passen sich die Therme immer an den Bedarf im Gebäude an. Schaue einmal im Internet unter www.energie-effizienz-experten.de und suche dir an deinem Ort einen Energieberater aus. Der wird dafür sorgen, dass du noch einen Zuschuss von 10% der Kosten für deinen neue Gastherme erhälst.
Wann sich ein Wärmeerzeuger amortisiert hängt entscheidend von den Energiekosten ab. Wie sich die Energiekosten entwickeln ist Kaffeesatzleserei !


Beste Grüße, Erik von moderne heizung

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Beitragvon gergendv » 01.09.2015 13:32 Uhr

Es ist richtig was Erik schreibt: eine Gastherme hat 'nen Wirkungsgrad von 108 %. Beim Einbau bekommst Du noch eine Förderung von 10 % des Gasthermepreises - immerhin.
Eine Erdwärmepumpe hat einen Wirkungsgrad von 500 % (richtig: fünfhundert %) und Du bekommst 'nen Zuschuss von der bafa von €4000 !
Dass Du später erheblich geringere Heizkosten gegenüber einer Gastherme haben wirst kann ich Dir vorrechnen.
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Beitragvon energieprojekt » 01.09.2015 18:32 Uhr

Hallo gergendv, das ist jetzt etwas reißerisch........
Zum einen kommt es immer darauf an worauf ich den Wirkungsgrad beziehe.
Bei der Gasbrennwerttherme ist es ja relativ bekannt aber worauf beziehen sich die 500% bei einer Wärmepumpe?
die haben nun mal rein gar nichts mit der Leitungszahl zu tun !
Der nächste Punkt ist die Förderung sicherlich sind die 10% weniger als 4000€ allerdings muss man das immer in Relation zum Gesamtinvest setzen.
Der nächste Punkt ist die Frage ob in dem Haus eine Wärmepumpe überhaupt sinnvoll eingesetzt werden kann. Stichworte sind da zb
Heizlast, benötigte Vorlauftemperatur, Art der verwendeten Heizfläche usw.
Grundsätzlich sind es solche "Werbeversprechen" die Kunden letztendlich ins Verderben laufen lassen, irrsinnige Wirkungsgrade und Förderungen publizieren und die Realität außen vor lassen.
Aus diesen Gründen bin ich auch vorsichtig Produkte zu empfehlen die ich nicht kenne.
So jetzt ruhig wieder auf mich einhauen
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Beitragvon Dany » 29.12.2015 18:42 Uhr

Das klingt gar nicht mal so schlecht.
Gas kostet deutlich weniger und vor allem muss man sich auch nicht ständig abnerven.
Wir haben hier auch Gas und sind wirklich seitdem sehr zufrieden :) Wir sparen Super viel Geld und der Aufwand ist nicht so groß.

Beim Hausbau haben wir aber auf ein Konzept https://www.livinghaus.de/bauweise/ener ... nzept.html gesetzt. Vielleicht könnte es euch auch helfen ?? Ich meine es lohnt sich alle Male. Man bekommt gute Tipps zum Energie sparen und kann auf jeden fall viel Geld sparen ^^
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Beitragvon energieprojekt » 30.12.2015 09:44 Uhr

Hallo Dany, grundsätzlich ist Gas dem Öl vor zuziehen dies hatte ich ja so auch schon geschrieben. Es gibt leider ein Problem welches die Einsparungen deutlich mindern. Dies ist die Preispolitik der Gasversorger. Hier werden Schwankungen am Markt nicht weiter gegeben so das der Kunde deutlich mehr bezahlt und die Konzerne unheimliche Gewinne einfahren. Ein Problem das nur die Politik lösen könnte (wenn sie wollte und nicht in den Aufsichtsräten sitzen würden).
Zum Thema LivingHaus, die gehören der Bien-Zenker-Gruppe an und dies ist das sagen wir mal "Einstiegsmodell" Wie gut die Tipps zum Energiesparen sind beziehen sich zum einen auf deren Neubauten und zum anderen auf die Qualität der Verkäufer. Die werden dir am Ende des Tages alles "Erklären" wenn sie damit deine Unterschrift bekommen.
Gruß Udo von www.energieprojekt.biz

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