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feinstaub08
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Beitragvon feinstaub08 » 24.04.2015 09:06 Uhr

Hallo,

zunächst möchte ich mich vorstellen. Mein Name ist Thomas und ich komme aus Franken.
Grund warum ich mich hier angemeldet habe ist das ich aufgrund der tollen Neuerrungen für das Abgasverhalten von Holzkesseln, gezwungen bin mir was neues fürs Heizen anzuschaffen.

Ich möchte erstmal darstellen wie im Moment geheizt wird.
Ich habe einen Rendl Scheitholzkessel der mit 27 KW angegeben ist. Dieser ist auf dem Jahre 1990. Wärmepuffer habe ich auch nur 800 Liter. Mit der nächsten Verschärfung des Abgasverhltens wird dieser die Prüfung wahrscheinlich nicht mehr bestehen. Für Warmwasser habe ich noch eine Solaranlage auf dem Dach was für den Sommer ausreicht.

Nun zu dem Gebäude was beheizt werden muss. Baujahr ist ca. 1970. ca. 150 qm Erdgeschoss ca. 120qm Obergeschoss. Dach und Wände sind gedämmt. Gebäude ist komplett unterkellert ca. 100 qm. Es ist noch ein Nebengebäude dabei. mit ca 100qm was aber nur gegen Frost beheizt werden muss.

Im Moment brauche ich ca. 50 Raummeter Holz zum Heizen die Saison über.

Im Haus sind überall Heizkörper verbaut.

Ich habe mal versucht die Vorlauftemp. über den Mischer auf 50° einzustellen. Das reicht eingentlich aus nur müssen diese 50° permament kommen, was ja mit der Scheitholz nicht möglich ist.

Nun zu meiner Frage: Kommt für dieses Haus eine Wärmepumpe, also die Variante wo man die Schlange ca. 80-120cm unter der Erde verlegt. Freie Fläche ist in sehr großen Mass vorhanden.

Würde mich über die eine oder andere Antwort freuen.

Gruß

Thomas

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 24.04.2015 09:26 Uhr

Grüße dich feinstaub,willkommen hier bei EP24.
Zu deinen Fragen. 50 Raummeter Holz im Jahr sind schon eine Ansage ! Vielleicht mal die Fenster zumachen (Sherzmodus aus).
Bei der Heizlast wirst du mit einer Wärmepumpe mit Flächenkollektoren auch einiges an Strom verbrauchen (sicherlich teurer Wie dein Holz) und auch ein erheblicher Invest auf dich zu kommen.
Warum soll denn bei deiner Heizung keine 50 °C Vorlauftemperatur möglich sein ?, das bekommt die witterungsgeführte Regelung doch leicht hin.
Falls dein Kessel nicht mehr durch die Messung kommt könntest du auf eine Umrüstung des Systems nachdenken. Moderne Holzvergaser erreichen einen Wirkungsgrad weit über 90% und Finstaubbelastungen die kaum messbar sind.
Auf jedenfall solltest du aber deinen Puffer vergrößern, damit erreichst du das nicht jeden Tag angeheizt werden muss.
Gerne stehe ich dir hier(oder falls lieber PN) für Rückfragen zur Verfügung.
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon gergendv » 24.04.2015 11:18 Uhr

Hallo Thomas.
Erdwärme ist immer dann von Vorteil, wenn das zu beheizende Haus mit niedrigen Vorlauftemperaturen beheizt wird (dazu zählt sicher nicht die VLT von 50°C)
Was tun: lass Dir mal zunächst eine Energieberatung machen (wird z.T. vom Staat bezahlt) Dann weiß man welche Heizlast Du hast. Dann Angebote machen lassen über den Austausch der Heizkörper gegen Niedertemperatur-Konvektoren (die bringen mit nur 35 ° VLT die erforderliche Wärme in die Räume) Dann Angebote machen lassen für den Einbau von Erdwärme-Wärmepumpen (die Direktverdampfertechnik ist eine der wirtschaftlichsten auf dem Markt)
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Beitragvon machtnix » 24.04.2015 12:07 Uhr

Ich denke mal das man die ganze Angelegenheit mal nach deinem Geldbeutel betrachten sollte.
Die 270m² die zu beheizen sind,sind natürlich eine Ansage.
Vorlauftemperatur 50°C,kann man dann man dann mal mit einer Wärmepumpe knicken,außer du hast natürlich einen extrem großen Geldbeutel.

So wie ich das sehe hast du mehrere Möglichkeiten.
Wie sieht's mit Gas aus?Gastherme rein und gut is.Wäre die Möglichkeit mit dem kleinsten Invest.
Pelletsheizung?Mit den neuen Förderprogrammen durchaus attraktiv.
Heizkörper bleiben drin.

Wärmepumpe?Hier müßte/sollte man so nach und nach auf Fußbodenheizung/Wandheizung umstellen damit eine Wärmepumpe sich überhaupt rentiert.
Man kann natürlich die Heizkörper gegen Klimakonvektoren tauschen,aber auch hier muß an jeden Klimakonvektor auch eine Stromleitung zugeführt werden.Der Aufwand ist also für ein ganzes Haus nicht unerheblich.

Wo in Franken?Vielleicht kann sich das mal ein Kollege anschauen?
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Beitragvon WP Fan » 24.04.2015 20:54 Uhr

sehe ich auch so.
Wenn kein Gasanschluss in Deiner Strasse vorhanden ist, würde ich auch eine Pelletheizung (z.B. windhager) empfehlen.

Heizlast unabhängig berechnen lassen und dann mit dem Ergebnis der Berechnung Angebote einholen.

Vielleicht reicht ja dann 21kW und eventuell kann sogar dann der 800l Puffer bleiben.

Wärmepumpe und Heizkörper funktionieren zwar technisch, aber die Stromkosten sind dann doch sehr hoch.
Konvektoren kommen zwar mit niedriger Vorlauftemperatur aus, brauchen aber für den Lüfter einen Stromanschluß (höherer Installationsaufwand) und sind ansich auch relativ teuer in der Anschaffung.

Grüße
Jürgen
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Beitragvon feinstaub08 » 28.04.2015 08:37 Uhr

Hallo,

erstmal Danke für die vielen Antworten.

Also ich wohne aufm Land, Gas ist also nur mit Tank möglich.
Hier gibt es nur Öl und Holzheizungen. Einer hat baut zwar im Moment ein Haus mit Luftwärmepumpe.

Der Strom den man mit der Erdwärmepumpe verbraucht ist ja subventioniert. Ich höre halt immer nur ich hatte dieses Jahr nur so und soviel Euro kosten für Heizung und Warmwasser. Wo ich nach der KW/h gefragt habe hatte noch nie ne Antwort erhalten.
Und diese Subention des Stromes wird es auch irgendwann nicht mehr geben. Weiß einer was man für den Strom pro KW/h zahlt den die Erdwärmepumpe verbraucht?

Also Heizkörper möchte ich nicht austauschen. Der Kessel ist schon einer der mit den Vergaserprinzip arbeitet. Wie gesagt die KW sind eigentlich zuviel die der Kessel hat, da wenn mal 6 Stunden das Feuer brennt ich nicht mehr weiß wohin mit der Wärme.
Also Holz bzw. Wald habe ich selber, normal langt das Totholz bzw. Sturmholz um über den Winter zu kommen. Maschinen für die Holzverarbeitung ist alles da.
Ich habe mir auch schon gedacht das ich mit einen neuen Holzkessel + großer Puffer am besten fahren werden.
Ich wollte mir halt auch ne zweite Lösung anschauen.

Das mit den Energieberater ist ne gute Idee.

Gruß

Thomas

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Beitragvon machtnix » 28.04.2015 10:26 Uhr

Dann nimm halt einen Kombikessel der Holz und Pellets heizen kann.
z.B. Eta Twin: http://www.eta.co.at/
Solarfocus: Biomasseheizung/kombikessel/">http://www.solarfocus.at/pr odukte/bioma ... mbikessel/
SHT http://www.sht.at/deutsch/produkte/thermodual-tda.html

Oder wenn der Platzbedarf vorhanden ist,zwei Kessel,zwei Kessel einen für Holz und einen für Pellet.
http://www.wir-heizen-deutschland.de/

Schau dir mal auf der Bafa Seite die neuen Fördrungen an.Mit etwas Geschick und Planung ist das durchaus Interessant.
SF Thermi II Dresden
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Beitragvon SF Thermi II Dresden » 16.09.2015 19:15 Uhr

Hallo,

Solarfocus kann ich überhaupt nicht empfehlen, ansonsten hast Du meiner Meinung nach nur Ärger ohne Ende.

Schau Dir mal meine Beiträge bzw. die anderer Solarfocus-Nutzer in den diversen Heizungs-/Haustechnik-Foren an, dann weißt Du, wie man mit Solarfocus-Produkten auf die Nase fallen kann.

Viele Grüße

Gerald

P.S.: Wenn Euch meine Probleme mit Hersteller, Handwerker und Solarfocus-Anlage interessieren, ich stelle so Stück für Stück ein Problem nach dem anderen ins Netz ein und hoffe, dass ich Antworten / Hilfe erhalte...

Meine Beiträge beginnen immer mit

"Solarfocus Therminator II / 2 Probleme / Störungen"

sollten also über die Suche-Funktion bzw. Google und Youtube leicht zu finden sein.
Solarfocus Therminator II Stückholz/Pellets-Kombi m.Solar...Ärger m. Handw. u. Herst., zu wenig Support, viele Mängel
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Beitragvon energieprojekt » 16.09.2015 19:20 Uhr

Hallo Gerald, schön mal wieder was von dir zu lesen.......
Wie weit bist du denn mit deiner Never Ending Story.
Ich hoffe du lässt dir von Kalkgruber und Co nicht den Mund verbieten....
Gruß Udo

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