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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
tobsen85
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Beitragvon tobsen85 » 18.04.2015 21:56 Uhr

Hallo zusammen
und schon mal Danke für eure Mühe

Ich brauche nämlich eure Hilfe.
Wir bauen demnächst in Kleve am Niederrhein ein EFH mit 153 m².
Wir müssen uns nun dringend auf eine Heizung festlegen. Aus verschiedenen Gründen müssen wir jedoch den Kfw70 Standart erreichen.
Aus anderen Gründen verzichten wir auch wieder auf ein WDVS und bauen mit einem 36,5 Proroton.
Flächenkollektoren passen nicht aufs Grundstück. Eine Tiefenbohrung wird nicht ins Budget passen.

Ich würde euch mal ein paar Daten zeigen. In der Hoffnung ihr könnt damit was anfangen (sonst sagt eben bescheid, was fehlt)

Welche Heizung haltet ihr für uns am Sinnvollsten ?

Beheiztes Gebäudevolumen 709,3 m³
Wärmeübertragende Umfassungsfläche 488,7 m²
Gebäudenutzfläche 227m² (Warum ist die eigentlich so hoch, wenn ich doch nur 153 m² Wohnfläche hab ?)
A/V Verhältnis 0,689 1/m
Geschosshöhe ca. 2,8m
Fensterfläche 45,38 m²
Türfläche 2,27m²
Bauuart massiv
Fensterfläche 9%

QP Referenzwert 72,4 kw/h
QP Neubau 45,8 kw/h
Relativ zum angegebenen QP Referenzwert 63%
HT Referenzgebäude 0,387 W (m²K)
HT Bau und Sanierungsgebäude 0,270 W (m²K)
Relativ zum angegeben HT Referenzwert 70%

Bei welcher Heizung bekommen wir Probleme mit der Kfw Erfüllung? Welche ist für uns sinnvoll und bezahlbar.

Danke schon mal

gergendv
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Beitragvon gergendv » 19.04.2015 08:59 Uhr

hallo tobsen.
Jetzt gehe ich mal davon aus dass Dein Haus einen Heizwärmebedarf von 40 Watt/qm haben wird (eine genaue DIN-gerechte Berechnung muss noch folgen!)
Das bedeutet 153 qm x 40 W/qm = 6,1 kW Herizlast + Warmwasserbereitung.
Wenn Du Dich für eine DIREKTVERDAMPFER-WP entscheiden würdest bräuchtest Du lediglich 3 Gräben von je 40 Meter Länge, 80 cm Tiefe und 60 cm Breite. Ist das auf Deinem Grundstück machbar? Wenn nicht, könntest Du mit der gleichen Technik 3 Sonden von nur 30 Meter Tiefe bohren lassen (ist sicher im Budget unterzubringen!)
Du kannst mich anmailen oder Dich hier näher informieren: www.gergen-geothermie.de
Kurt
Kurt GERGEN
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info@gergen-geothermie.de
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Beitragvon tobsen85 » 22.04.2015 09:40 Uhr

danke

gibt es noch weitere Meinungen / Ideen ?
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Beitragvon Laradac » 23.04.2015 21:22 Uhr

Hallo tobsen

Klingt doch alles recht gut, was du über dein Bauvorhaben berichtest. um qualifizierte Überlegungen anstellen zu können, fehlen noch ein paar Daten:

1. wie ist das Haus auf dem Grundstück ausgerichtet? Ihr habt große Fensterflächen geplant, das ist schon mal sehr gut

2. Was heißt " keine Kollektoren auf dem Grundstück?" Auf dem Dach ?

3. was ist an Anschlüssen machbar? Strom, Erdgas? Sonstiges?

4. Welche Fassade ist geplant? Ist die evt für passive Solarnutzung geeignet?

5. Wie verläuft die thermische Hülle, gibt es einen Keller?

Lass mal hören, dann können wir weiterdenken, m.E. Lässt sich dein Haus ohne übermäßigen Aufwand bis gegen KfW 40 ( Passivhaus) aufpäppeln, ohne das Budget zu sprengen :D

Viele Grüße
Laradac

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