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Sparflamme
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Beitragvon Sparflamme » 16.04.2015 11:20 Uhr

machtnix hat geschrieben:Voraussetzung, dass eine Baugenehmigung erteilt wird, ist eine
Wärmebedarfsberechnung incl. der Heizleistungs-/ Heizlast-berechnung nach EnEV 2014

So ein Blödsinn.Niemand braucht eine Heizlastberechnung für eine Baugenehmigung.

Hier wird geschrieben was das Zeug hält.Planlos völlig konfus und abstrakt.
Der Fragesteller wird völlig verunsichert und durcheinander gebracht.

Paul,wie groß ist/wird deine Hütte?
Hast du genügend Fläche für einen Erdkollektor?
Wäre eventuell eine Wasser-Wasser WP eine Option?


Hallo Paul25,

wir haben uns an der Diskusion beteiligt mit dem Grundsatz, nur technisch fundierte Vorschläge zu machen. Dabei haben wir vorausgesetzt, dass Du als Elektriker viel Eigenleistung einbringen willst, um das Vorhaben zu stämmen. Dabei haben wir auch vorausgesetzt, dass Du staatliche und regionale Förderungen zur Entlastung Deiner eigenen Finanzierungsleistung in Anspruch nehmen willst.

Nun haut das Forenmitglied "machtnix" mit obigem Beitrag dazwischen, mit dem er wohl seinem Nickname '"machtnix" alle Ehre machen will, indem er mit seinem begrenzten fachlichen Horizont Heizungsbau den Beitrag als "Blödsinn, planlos, völlig konfus und abstrakt, also persönlich angreifend" bewertet. Wenn ich einer Person schade, macht ja nix oder wenn ich etwas Unqualifiziertes von mir gebe, dann macht das ja auch nix!!

Nochmals: Du bekommst eine Baugenehmigung heute nur, wenn Du die Energieeffizienz nach EnEV 2014 nachweist. Normalerweise erstellt der begleitende Architekt den Nachweis als Bestandteil des Bauantrags. Da kann der Herr "machtnix" in Unkenntnis erzählen, was er will. Am Gesetz EnEV 2014 kommst Du nicht vorbei.

Die Einhaltung der EnEV 2014 wird bestimmt durch die Wärmedurchgangswerte (U-Werte) der Baustoffe und Bauteile.

Um ein optimales Heizungssytem zu finden und Förderungen beantragen zu können, muss der Heizwärmebedarf des zu bauenden Hauses errechnet werden, ein kleiner Schritt bei U-Werten z.B. nach EnEV 2014. Anmerkung: Für KfW-70 brauchst Du nur eine 2-fach Isolierverglasung mit einem U-Wert von 1,0.

Wenn ein Heizungsbauer Dir eine Heizung anbietet ohne Wärmebedarfs- bzw. Heizleistungs-/Heizlast-Berechnung, dann ist das grob fahrlässig. Folglich: Die Aussage von "machtnix" ist grob fahrlässig oder der Forenteilnehmer "machtnix" beherrscht diese Berechnung nicht und verkauft mit einem ganz dicken Verkaufsdaumen > macht nix!!!.

Wenn Du, Paul25 einen technisch wie wirtschaftlich optimalen Mix aus Baukosten (Architekt) und Heizungskosten (Heizungs-/Lüftungs-/Kältebauer)[/b] realisieren willst, ist der Ansatz KfW-70 (Primärenergiebedarf kleiner/gleich 70,0 kW pro Quadratmeter und Jahr) ist ein optimaler Ansatz. Mit einer Inverter-WP mit Direktkondensationsspeicher senkst Du den Gesamt-Primärenergiebedarf auf kleiner/gleich 40,0 gleich Passivhaus. Ein KfW-40-Haus wird "wesentlich stärker" gefördert mit Tilgungszuschüssen, also Barbeträge, als ein KfW-70-Haus. Achte auf Garantien, z B. JAZ bzw. SJAZ und Gewährleistung durch den Architekt und den Heizungsbauer. Lass Dich nicht darauf ein, dass ein Heizungsbauer die Garantie- und Gewährleistungen auf einen Hersteller abwälzt, was bei Viessmann immer der Fall ist. Du bekommst berechtigte Ansprüche wegen Schlechtleistung nie und nimmer durch. Und die Bewilligungsbehörden wie BAFA, KfW sind auch nicht zu unterschätzende Hindernisse bei der Realisierung von Maximalförderungen.

Grüße von der Sparflamme

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Beitragvon machtnix » 16.04.2015 12:07 Uhr

Das du keine Ahnung hast und davon ziemlich viel,sieht man an deinem Geschreibsel mit einer kompletten Falschaussage.

Eine Baugenehmigung hat absolut nichts mit einer Heizlastberechnung zu tun.
So einen Schwachsinn hier zu verbreiten und dann auch noch zum wiederholten Male Recht haben wollen ist ja schon grob fahrlässig.
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Beitragvon Paul25 » 16.04.2015 17:25 Uhr

Danke für eure Meinung, ich hoffe ich komme nich mit.

Also es sind so rund 220 Quadratmeter zu beheizen.

Reine Fläche wo Ich Platz hab was in die Erde zu legen wären es ca 1000 qudratmeter Wiese.( lehm Boden )

Wir waren schon beim energieberater aber wir müssen die nächste Tagen nochmal hin da sich sehr viel geändert hat ( Steine, Fenster ) aber des is ein anderes Thema und auch eigentlich egal. Wir bauen jetzt besser als am Anfang gedacht. Mit KfW ist das schon geregelt also daher wir brauchen über dieses Thema nicht diskutieren :!:


Ich werde meinen energieberater mal auf das Thema ansprechen dv oder Sole mal schauen was er dazu meint.

zur Wasser Wasser Wp hab ich ehrlich gesagt mich noch nie informiert. Dann bräuchte ich eine Brunnen oder Grundwasser ????

Das Problem was ich sehe ist, wenn ich dv wp mache und jetzt wirklich mal ein Rohr kaputt geht was passiert dann mit der Erde? Da könnte ich bestimmt einen Riesen Ärger bekommen. ( oder ich müsste es versichern lassen, wenn es überhaupt geht )
Von der Technik kann ich mir schon vorstellen das sie effektiver ist.
Ich würde mir ja mal ein Angebot machen lassen aber dann nur von einem Fachbetrieb in meiner Nähe und net von einer Firma wo in Hamburg oder so ihr Geschäft hat.( dazu muss ich erstmal einen finden)


Bei der Sole Wp kann ich die Kollektoren selber verlegen die Rohre sind günstiger und wenn mal eins kaputt gehen würde müsste ich es halt tauschen aber ich hätte kein Problem mit der Erde oder so. Dafür hab ich höherer Stromkosten. berechnen würde es z.b. Einer von Viessman ( mir wurde die Vitocal 343 g mit pv und warmwasser empfohlen + lüftungsanlage )




Anschaffungspreis ist ja auch so ein Thema.


Danke für eure Antworten und Meinungen, find ich super von euch
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Beitragvon machtnix » 16.04.2015 17:45 Uhr

Der Wärmebedarf dürfte sich zwischen 7,0kW und 8,8kW bewegen.
Das erstmal als Daumenwert mit dem man schon mal arbeiten kann.
Es geht kein Rohr kaputt,nicht bei DV und auch nicht bei Sole.
Bei DV wäre es ja nicht mal schlimm,das Kältemittel verdampft und gut is.Bei Sole würde die Sole ins Erdreich versickern,also nicht so toll.
DV kann man auch in Wasserschutzgebieten einsetzen.

Für welches System du dich entscheideidest sollte wohl von deinem Geldbeutel und von deinem Können abhängen.
Nicht zuviel vornehmen.
Was nützt dir ein schönes Haus und du hast einen Herzinfarkt?

Mit dem Energieberater würde ich gar nichts besprechen.
Wenn's ein Neubau ist und du einen Architekten hast was soll denn der Energieberater eigentlich noch?
Ich kann dir gerne meine Kontonummer mitteilen.

Berechnen würde es einer Viessmann.Wenn ich das schon lese stellen sich mir die Nackenhaare auf.

Eine Heizlastberechnung kannst du hier machen lassen: http://www.heizlast.de/
Aber Vorsicht,die wollen tatsächlich Geld für ihre Dienstleistung.
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Beitragvon Paul25 » 16.04.2015 18:03 Uhr

Viessman: nicht die Heizleistung sondern die Auslegung der erdkollektoren.

Architekt., macht keine heizlast Berechnung oder Energieberatung. :D

Von was für einen Preis reden wir eigentlich bei Sole oder dv Wp? In der Anschaffung ?
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Beitragvon machtnix » 16.04.2015 18:31 Uhr

Viessman legt gar nichts aus und berechnet auch nix.
Der Architekt erstellt einen sogenannten Energieausweis.In diesem sind alle erforderlichen Daten zu finden die man für eine Heizkastberechnung nach EN12831 braucht.
U-Werte der Wände und Fenster.Fenstergrößen.Bodenbelag,Dämmung,dicke der Außenwände,dicke der Innenwände.....

Damit mußt du rechnen: http://www.loebbeshop.de/vaillant/regen ... ws-833.htm
plus Erdarbeiten,plus Erdkollektoren,plus Sole für die Befüllung,plus Inbetriebnahme.

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Beitragvon Paul25 » 16.04.2015 18:38 Uhr

Ja klar und da sich was geändert hat muss ich nochmal zum energieberater
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Beitragvon machtnix » 16.04.2015 18:48 Uhr

Ich versteh nicht was du mit immer dem Energieberater hast.
Der Archi und der Heizi,die zwei machen das schon wenn sie was drauf haben.
Bei 220m² würdest ca.2200m Rohr benötigen.
10m² ein Heizkreis,kein Heizkreis nicht länger wie 100m.
Verlegeabstand 10cm.

Wenn due eine Heizlastberechnung machen lassen willst,dann mußt du die Parameter vorgeben.
Welche Raumtemperatur willst du wo in welchem Raum haben?
Badezimmer 24°C.Im Bad kann der Verlegeabstand durchaus 7,5cm oder auch 5,0cm betragen.Vielleicht noch eine Wand mit dazu nehmen falls es nicht ausreichen sollte.
Welcher Bodenbelag kommt in welches Zimmer?

Wenn du das nicht machst,dann wird nach Standardverfahren gerechnet,d.h. es wird eine Temperatur von 20°C für jeden Raum angenommen.
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Beitragvon WP Fan » 16.04.2015 21:32 Uhr

@machtnix
lass Paul doch zum Energieberater gehen, wo ist da das Problem??
Paul ist Bauherr und wenn ein wissender Energieberater greifbar ist und Herstellerunabhängig die Berechnung der Heizlast übernimmt hat Paul schonmal eine unabhängige Heizlastberechnung in seinen Akten.
Woher soll Paul wissen, das der Heizi, der gerade Zeit hat eine Heizung einbauen zu können, auch fähig ist, eine ordentliche Heizlastberechnung zu erstellen?
Sind doch nicht alle Heizer son toller Heizer wie Du ;-)
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Beitragvon gergendv » 17.04.2015 08:24 Uhr

Hallo Paul.
Was evtl. Schäden angeht so hat machtnix schon korrekt geantwortet: der große Vorteil der DV-Technik ist eben dass im Schadensfall NICHTS in's Erdreich fließt - im Gegensatz zur Sole.
Wenn Du mit Deinem Energieberater sprichst kannst Du ihm auch sagen, dass die DV-WP einen getesteten COP-Wert von 5,0 haben - er wird sich freuen!
Was Anbieter angeht so bekommst Du kein Angebot aus Hamburg sondern von einem Fachbetrieb in Deiner Nähe. Dazu benötigt aber der Betrieb konkrete Informationen und Unterlagen. Bei Interesse kannst Du ja mailen - Du kannst Dich aber auch schlau machen auf http://www.gergen-geothermie.de

Kurt GERGEN
nextherm-wärmepumpen
www.gergen-geothermie.de
info@gergen-geothermie.de
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