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Beitragvon EuRegEn » 07.02.2015 13:05 Uhr

Auch der Grüne Hartmann hat betont: Netze sind kostengünstiger als Speicher:
Wenn das leistungsfähige Netz unstrittig ist – egal ob von West nach Ost, Nord nach Süd, oder beides, dann stellt sich die Frage nach dem WIE?

Kann eine Erdleitung unter einer Freileitung verlegt werden – und können die Dienstbarkeiten auch für die Erdleitung genügen. Da das Erdkabel ein Magnetfeld umgibt, könnte dies mit dem Magnetfeld der Freileitung kollidieren... oder unbedeutend sein..

Können grabungsfreie Erdkabelverlegungssysteme die Kosten senken?

Könnten die Erdleitungen mit Wasserleitungen verlegt werden, um damit Wärme für Wärmepumpen zu haben – und gleichzeitig die Umgebungstemperatur der Erdleitung zu senken.

Bei Freileitungen wird es darum gehen, auf ganz wenigen Leitungen sehr viel Leistung übertragen zu können. Bei Erdleitungen könnte es eine Vielzahl von Leitungen sein, da es hier weniger Konfliktpotenzial gibt.

Es geht um eine europäische Sicht. Es ist der Normalfall, dass in bestimmten Regionen in Europa Überschüsse herrschen, in anderen Regionen zur gleichen Zeit ein Mangel herrscht. Beim Lösungsansatz nur mit Speichern müsste also in einer Region Speicher geladen - in der anderen Region Speicher entladen werden - beides mit sehr hohen Verlusten. Dies sollte doch von allen verstanden werden, die sich für eine Energiewende in Europa einsetzen ...
http://www.euractiv.de/energie-und-klim ... nze-007048

https://www.energie-lexikon.info/supergrid.html

http://www.wwindea.org/technology/ch04/de/4_1_4.html

http://www.klimaschutz.com/e462/Czisch- ... g-6-11.pdf

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Beitragvon EuRegEn » 10.02.2015 20:08 Uhr

Ein weiterer kleiner Baustein!

Nordlink-Projekt: Der Bau eines Seekabels von Deutschland nach Norwegen geht in die heiße Phase. Beide Seiten unterzeichneten am Dienstag den Vertrag zur Verlegung einer 623 Kilometer langen Gleichstromverbindung.

Durch diese Verbindung soll überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien geleitet werden, wie die KfW IPEX-Bank mitteilte. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen zwischen 1,5 und 2 Milliarden Euro und soll den Angaben zufolge 2018/2019 fertiggestellt sein.

Das Seekabel ist fester Bestandteil der Energiewende und soll vor allem Engpässen im deutschen Übertragungsnetz entgegenwirken. Die Wasserreservoire in Norwegen fungieren dabei als Energiespeicher. Bei Verbrauchsspitzen in Deutschland können diese genutzt werden, um Strom nach Deutschland zu schicken.

http://www.produktion.de/clean-tech/ene ... -norwegen/
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Beitragvon sielemke » 26.09.2016 16:58 Uhr

Das die großen Netzbetreiber auch großes Interesse am internationalen Stromhandel haben ist verständlich.
Beispiel Südlink:
Die Investitition wird mit 9% verzinst.
Wir fügen hinzu:
Diese Planung müssen wir alle durch erhöhte Strompreise bezahlen:

o Offshore-Windkraft bekommt mehr als doppelte so hohe Vergütung wie an Land in Bayern(2)
o Die teuren Leitungen werden über die Netzkosten auf die Verbraucher umgelegt(1)
o Hohe Verluste des Ferntransports bewirken ebenso eine Verteuerung(Bild2)
o Störanfälligkeit und Wartungskosten landen ebenso auf der Stromrechnung (Bild3)(2)
http://www.myheimat.de/isernhagen/polit ... 17241.html
Leitungen sind keine Speicher:
Das Konzept Power to Gas sorgt für Speicherung vor Ort.
Bei Bedarf kann auch das riesige Gasnetz zum Energietransport benutzt werden.
Wir brauchen nicht nur die Stromwende, sondern die Wende zu EE auch bei der Mobilität und bei der Wärme!
https://www.youtube.com/watch?v=uvsoDvdmW_c
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Beitragvon sielemke » 26.09.2016 17:09 Uhr

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Beitragvon energieprojekt » 27.09.2016 08:49 Uhr

Ob Netze günstiger sind als Speicher wage ich zu bezweifeln.
Hier sehen die Betreiber Chancen sich mal wieder so richtig die Taschen zu füllen.....
Haben in 2015 einige Netzbetreiber bis zu 14 % aufgeschlagen
sind für 2016 schon 80% ausgelobt......
Schuld ist natürlich der Ökostrom......
Eigentlich dürfte demnach der Strom in Bayern unbezahlbar sein wenn die blau-weißen die Nordsee als Ihr Erzeugergebiet aus erkoren haben. (Aber auch gibt es dann für König Seehofer wieder eine Extrawurst).
Die Frage darf nicht sein ob Netz oder Speicher, die Lösung ist dezentrale Energieversorgung. Energie dort und dann zu produzieren wo und wann ich sie brauche.
Dadurch können wir auf irrsinnige Netze und Speicher weitestgehend verzichten.
Ein weiterer Vorteil ist das wir den Multis nicht ausgeliefert sind.
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Beitragvon EEWELT » 11.11.2016 14:18 Uhr

Ideologie wird uns nicht weiterhelfen. Starke Netze werden ein Grundpfeiler für eine Energiewende in Europa bleiben.

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Beitragvon energieprojekt » 13.11.2016 10:56 Uhr

Dies hat nichts mit Ideologie zu tun sondern mit gesundem Menschenverstand.
Starke Netze sind ein Wunschdenken (als Beispiel fällt mir da immer spontan der Winter in Münster ein)
Es wurden Millionen € eingesammelt und die Masten lies man verrosten "höhere Gewalt"
Selbst hier im beschaulichen Westerwald vergeht nicht ei Monat in dem mal nicht für ein paar Minuten der Strom ausfällt (teils sogar über Stunden)
Wenn man dann überlegt das bei ca 6000 KWh/a gut 300 € Netzkosten anfallen fragt man sich was damit gemacht wird.
Nochmals Hilfe zur Selbsthilfe und nicht auf Profitge..... Unternehmen verlassen.
Denken wir mal an die neue Trasse aus der Nordsee nach Bayern, wie hoch müsste hier die Durchleitungsgebühr für das Bergvolk sein wenn der Strom über 1000 KM transportiert wird ?
Kann mir das jemand beantworten ?
Um diesem Irrsinn aus dem Weg zu gehen realisieren wir momentan 3 Projekte mit selbstfinanzierten PV-Anlagen im Megawattbereich, wie gesagt dort produzieren wo es benötigt wird und nicht dort wo es politisch gewollt ist
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon EEWELT » 13.11.2016 20:28 Uhr

Die andere Position sieht so aus:
https://www.energie-lexikon.info/supergrid.html
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Beitragvon Sara33 » 18.04.2017 14:20 Uhr

Netze gehen auch rein technisch nicht. Man braucht einen Speicher irgendwo. Die Frage ist nur wie groß die benötigte Fläche ist und wie hoch der Energieverlust.
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Beitragvon EEWELT » 03.05.2017 19:28 Uhr

Tatsachen:
Das großräumig über Europa hinweg ziehende Wettergeschehen führt dazu, dass sich die Energiewetterverhältnisse in den Regionen ständig verändern. Phasen des Überschusses wechseln sich mit Defizitphasen ab. Verfügt man über leistungsstarke, verlustarme, große Distanzen überbrückende Stromleitungen, dann treten immer öfter Situationen auf, bei denen Überschüsse aus Regionen mit gutem Energiewetter in Regionen mit ungünstigem Energiewetter übertragen werden können.
Leistungsstark vernetzte Regionen unterstützen sich deshalb bei einer regenerativen Energieversorgung gegenseitig.
http://www.poppware.de/Gleichstromtrassen/index.htm

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