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Beitragvon EuRegEn » 26.01.2015 18:43 Uhr

Nach der Wahl: Die Griechen retten – aber wie?

So könnte es gehen:
http://renews.biz/75435/shareholders-ba ... h-floater/

ergänzend zu diesem Statement!

http://www.gruene-europa.de/cms/default ... fel@en.htm

Ein Land ohne größeren industriellen Kern kann in Europa nicht wirklich existieren. In Regionen Osteuropas wurde ein Teil der Autoindustrie ausgelagert (z.B. Skode, Dacia).
Es wäre wohl nicht wirklich hilfreich, in diesem marktgesättigten Sektor noch eine weitere Linie in Griechenland aufbauen zu wollen.
Wir brauchen etwas, wo die Griechen schon erste Vorarbeiten geleistet haben – und dies ist im Energiesektor zutreffend:
Dieser Prototyp wurde in Griechenland entwickelt und gebaut:

http://www.youtube.com/watch?v=0bM__Ogf-e8

Dieser kleine Prototyp wurde lange vor Windfloat
https://www.youtube.com/watch?v=rbnwoH3uVLs
realisiert:
Noch in der Realisierungsphase befindet sich Winflo:
http://www.greenunivers.com/wp-content/ ... ssWind.jpg

Ausgestattet wird Winflo mit den größten WKAs:
http://www.sonnewindwaerme.de/sites/def ... 0view6.jpg
Als Beispiel die WKA von Alstom mit einem Rotordurchmesser von 150 Metern (Vergleich: die E-126 hat einen Rotordurchmesser von 126 MW bei einer Leistung von 6 bzw. 7,5 MW).

Damit ist das Ende aber noch nicht erreicht. WKAs mit 20 MW sind möglich.

Was fehlt und noch kommen wird, sind Multifloater oder auch MUFOW genannt, optimal mit gemeinsamer Nutzung von Wind und Wellen:
http://www.technology.stfc.ac.uk/ERU/im ... ndfarm.jpg
http://www.windkraft-journal.de/2012/05 ... mit-69-mw/

und die Verwendung des kostengünstigen Zwei- oder Einflügler.

Sehr ausführlich wird dies hier beschrieben:

t opic,9739,-schwimmende-windparks---gebrauchsmuster---nur-beschreibung.html

Windstrom vom Meer ist zu einem Preis von deutlich unter 5 Cent/KWh zu produzieren, wenn man nicht zu viele Fehler macht.

Warum ist die Ägäis für Griechenland und Europa so interessant.

Der Wind dort weht häufig dann, wenn sonst eher Flaute herrscht, also auch im Sommer besonders gut:

http://www.windfinder.com/windstats/win ... ykonos.htm

In einem ersten Schritt sind die Kohlekraftwerke weitgehend durch Windparks abzulösen, um die Stromversorgung in Griechenland u.a. damit zu gewährleisten:
http://greenren.wordpress.com/2009/02/0 ... chleudern/

Im zweiten Schritt sollte der Überschusswindstrom als Teil eines ganzheitlichen Backup-Systems zur Versorgungssicherheit ganz Europas dienen, sofern die eigenen Speicher schon gefüllt sind.

In einem dritten Schritt sollte Überschusswindstrom über H2/Methanol (oder die ALU-Luft-Batterien recyclen) der Gesamtenergieversorgung vom Griechenland und Europa dienen.

Damit können viele 10.000 MW Windenergie in der Ägäis aufgebaut werden. Windenergie könnte in der Tat einer von vielen nötigen Bausteinen sein, um Griechenland zu einem modernen und leistungsfähigen Staat in Europa zu machen – mit dem € als Währung.
Nur – die Griechen müssen zeigen, dass sie es auch wollen, sonst geht gar nichts.

topic,9927,-die-griechen -retten-%96-aber-wie%3F.html


Allerdings muss sich darüberhinaus vieles ändern. 

1. 
Deutschland sollte zunächst alle unbezahlten Waffenlieferungen zurücknehmen. 
Im letzten Jahr war Griechenland der größte Abnehmer von dt. Waffen. 
Die Schulden würden spürbar abnehmen 

2. 
Überflüssige Waffenlieferungen aus Deutschland, meist entstanden durch Bestechungen, sollten rückabgewickelt werden, und der Betrag den Griechen zurückerstattet werden. 
Die Schulden würden spürbar abnehmen 

3. 
Die Ausgaben für die Armee sollten mehr als die Hälfte gekürzt werden. 
Dies würde zukünftige Schulden weniger werden lassen 

4. 
Der größte Hafen Griechenlands Piräus soll die Basis für die schwimmenden Windparks werden. 

Der Wert des Windes sollte Griechenland genauso wie Europa zugute zu kommen. 
Schwimmende Windkraftanlagen könnten im Notfall weggeschleppt werden. Dies Möglichkeit würde den Investoren, welche Misstrauen haben werden, mutiger machen. 

5. 
Die Gasvorkommen sollten z.T. als Gegenwert für die EU-Hilfen abgetreten werden. 
Dies würde die Hilfeleistenden beruhigen 

6. 
Weitere industrielle Kerne, welche Sinn machen, müssen in Griechenland aufgebaut werden, sobald insgesamt das Investitionsklima besser geworden ist und die Investitionssicherheit hergestellt wird. 

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Beitragvon energieprojekt » 26.01.2015 21:27 Uhr

Grundsätzlich ist gegen diese Vorgehensweise nichts ein zuwenden allerdings gibt es hier auch wieder einige Fragen.....
-Gibt es in Griechenland ähnliche Widerstände bezüglich Genehmigungsverfahren? Wie will man da vorgehen Enteignung um Stromtrassen zu legen, oder so wie in Deutschland erst Windparks bauen und anschließend überlegen wie der Strom zum Verbraucher kommt
-Wer soll die Stromleitungen nach Europa legen und finanzieren ?
-Zur Finanzierung könnte ja zum Beispiel die Steuerschulden nehmen, denn leider ist es in Griechenland leicht keine Steuern zu bezahlen. Ebenso müsste da gesamte Modell der staatlich Beschäftigten geändert werden.
Ich befürchte das auch hier der Strom teurer als 5 ct wenn erstmal die Finanzhaie hier Abschreibungsmöglichkeiten sehen.
Gibt es dann auch eine EEG-Umlage?
wie immer Fragen, Fragen, Fragen
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Beitragvon EuRegEn » 30.01.2015 16:21 Uhr

Wie bei jedem Projekt: Fragen über Fragen .. Man wundert sich wie ein europäisches Netz von Autobahnen zustande kommen konnte ..
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Beitragvon EuRegEn » 19.03.2015 18:08 Uhr

Nur Nebenbei:
Mit einem Griechenbashing auf allen Kanälen wird man wohl keine Lösungen finden...

http://www.n-tv.de/politik/Varoufakis-f ... 32551.html

http://ec.europa.eu/regional_policy/ind ... an-islands

Heute haben die großen WKAs so um die 8 MW.

Ein ideales Konzept für die Ägäis:
http://www.erneuerbareenergien.de/neuar ... 434/82231/

Welche Rolle spielen die Seile? Der Turm ist abgespannt über sechs Seile. Zwei Seile nach Luv und vier Seile nach Lee gerichtet. "Da wir sicherstellen wollten, dass unter allen Lastkonfigurationen die Seile tragen, war es nötig, sie auch hinter den Turm zu bringen, sonst hätte man mit den Seilen keine Wirkung in diese Richtung." Sie können auch einen Gegenschub aufnehmen. Diese Anforderung sei es, die verlangt, dass der Turm geneigt ist. Die Seile sind hochvorgespannt. Die hinteren Seile jeweils mit 300 Tonnen, sodass das ganze System eine große statische Vorspannung erhält und ein geschlossenes System bildet. Das soll laut dem Designer dazu führen, dass die Schubkräfte auf den Rotor nicht in den Turm hinein gelenkt werden, sondern über die beiden Seile hinten direkt in die Ketten und dann in den Grund eingeleitet werden.

Wie sieht das bei anderen Systemen aus? "Bei herkömmlichen Floating-Systemen haben Sie einfach einen starren Turm, der die Lasten überträgt, über die Struktur verteilt und in irgendwelche Kettensysteme hineinleitet. Das vermeiden wir hierbei." Normal sei das Nezzy-System über die Floater horizontal ausgerichtet. Die seien von den Auftriebskräften her so ausgelegt, dass wenn die Röhren mit Wasser gefüllt sind, sie genau horizontal lagern. "Wenn die Windgeschwindigkeit zunimmt und der Schub oben wirkt, werden aus dem zentralen Teil 200 Kubikmeter Wasser herausgepumpt. Über ein Drucksystem wird das Wasser mit der Luft rausgeblasen, sodass dort ein Gegenmoment entsteht, der das Ganze wieder horizontal ausrichtet." Wann wir den ersten Prototypen sehen werden, da wollte sich Siegfriedsen nicht festlegen. Die von ihm entwickelte SCD mit sechs Megawatt wird gerade erstmals von Ming Yang errichtet. Der Acht-Megawatt-Prototyp dürfte also noch ein Weilchen auf sich warten lassen.
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Beitragvon Redena » 03.04.2015 23:15 Uhr

was denken wohl die Griechen selbst dazu? :D
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Beitragvon EuRegEn » 15.08.2015 09:51 Uhr

Wenn jetzt keine Investitionen kommen - wie z.B. oben beschrieben, dann wird alles Hilfe verloren sein.

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Beitragvon energieprojekt » 15.08.2015 12:22 Uhr

Meines Erachtens ist das Problem anders gelagert.
Warum sollte man den Griechen (egal ob Regierung oder (zum Thema passend) "windigen" Investoren nun noch diese Anlagen sponsern.
In einem Land das keine/ kaum Steuern zahlen mag wird es auch schwer hier dann irgendwelche Fördermittel auszuschütten.
Und die Anlagen von Fremden betreiben zu lassen bringt das Land auch nicht weiter.
Hier greift "Hilfe zur Selbsthilfe" nicht da die Einstellung der Bevölkerung nicht stimmt
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon EuRegEn » 28.08.2015 14:20 Uhr

Ich glaube nicht, dass die Griechen dämlich sind. Richtig, dass es viele Baustellen gibt. Dennoch hatten die Griechen selbst diesen Prototypen gebaut!
https://www.youtube.com/watch?v=0bM__Ogf-e8
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Beitragvon energieprojekt » 28.08.2015 17:43 Uhr

Dämlich sind die Griechen bestimmt nicht. Aber das beantwortet nicht die Fragen die ich zu diesem Projekt habe.
Ich fände es falsch dort noch mehr Geld zu vergraben, denn alles was aus dem Steuersäckel dorthin geht kommt niemals zurück !
Es mag sein das sich dann wieder andere damit die Taschen vollmachen, aber helfen tut es weder dem europäischen Steuerzahlern noch der griechischen Bevölkerung.
Ein weiterer Aspekt sind die Strommultis, die heulen heute schon das sie Ihre herkömmlichen Kraftwerke nicht so betreiben können wie sie wollen (und kassieren dafür mächtig Ausfallgelder) Dies wird sich dann nur verstärken. solange sie nicht gezwungen werden die Dreckschleudern ab zuwracken.
Gruß Udo von energieprojekt.biz
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Beitragvon EuRegEn » 21.09.2015 21:01 Uhr

Jetzt mit stabiler Mehrheit. Die Möglichkeiten wären da!
http://www.sueddeutsche.de/politik/grie ... -1.2657187

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