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Carola gralki
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Beitragvon Carola gralki » 05.01.2015 19:12 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mein Name ist Carola Gralki, vor 3 Jahren habe ich mich für eine Luftwärmepumpe der Firma Heliotherm entschieden. Nach 1,5 Jahren wurde der Außenverdampfer ausgetauscht und vorübergehend der Heizstab aktiviert, 6 Monate später hatte ich einen Mehrverbrauch von 60.000 kw, also 10.000 €!!! Der normale Verbrauch liegt zwischen 8.000 und 10.000 kw pro Jahr. Der Zähler wurde ausgebaut und ein Gutachten erstellt, er lief einwandfrei...somit ist der Zulieferer E.on aus dem Spiel. Ich habe ein selbständiges Beweisverfahren angestrebt. Der bestellte Gutachter und der Hersteller sind sich nun einig, dass die Anlage diese Menge nicht verbraucht haben kann, auch wenn Monate der Heizstab aktiv war. Dennoch hatte der
Heizungsfachbetrieb vergessen den Heizstab zu deaktivieren, als ich per Telefonkonferenz mit dem Hersteller den Heizstab deaktiviert habe, hat sich der Verbrauch sofort normalisiert. Ich bin sehr verzweifelt weil ich seit über einem Jahr versuche jemanden für diesen Mehrverbrauch verantwortlich zu machen und vielleicht die 10.000 € zurück zu bekommen.
Es wäre sehr nett wenn Sie mir irgendwie weiterhelfen könnten.

Mit freundlichem Gruß

Carola Gralki

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Beitragvon energieprojekt » 05.01.2015 20:48 Uhr

Hallo Carola, willkommen bei EP24.
Na so macht heizen mit einer Wärmepumpe bestimmt wenig Spaß.
Ich denke wenn sich nach der Deaktivierung des Heizstabes (ich hoffe das wurde dokumentiert) der Verbrauch wieder auf den Normalwert zurück gegangen ist sollte doch die Ursache gefunden sein. Und damit auch der Verursacher.
Der Heizungsbauer wird bestimmt über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügen der er den Schaden melden kann.
Vom rechnerischen Mehrverbrauch lässt sich doch auf einen E-Heizstab schließen. Du kannst die Handwerkskammer um Hilfe bitten die haben eine Schiedsstelle mit Gutachtern die sich dann mit deinem Heizungsbauer in Verbindung setzen.
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon willy » 06.01.2015 13:04 Uhr

guets neus Carola und 2. x Udo,

mit 60000 kWh habe ich früher zw. 1980 und 2000 unser grosser Bungalow mit einer Elektrospeicherheizung (2600l Wasserspeicher) 5 Jahre das Haus in allen Zimmern bei 22°C RT geheizt.

Wenn Du natürlich 500m2 Wohnfläche mit Heizstab beheizen würdest, dann etwa 30000 kWh. Ich nehme an, dass Du noch den Strom für die Nachbarn auf Deinem Zähler hast?

Du darfst aber nicht die 10'000 Teuros sondern nur 9000 Teuros zurückfordern, weil im Normalfall scheinbar auch 1000 verheizt werden. Denn sonst wird Dein Begehren von jedem Gericht abgelehnt, weil gratis heizen geht nicht.

Fordere ein halbes Dutzend Vergleichskosten für Speicher-Elektroheizungen mit Namen der Besitzer und der entsprechenden Heizfläche mit ungefähren Isolationswerten an.
Du wirst sehen, dass keiner mehr als 1/4 Deines Verbrauchs mit 60'000 kWh belegen kann.

Wer hat die Prüfung des Zählers vorgenommen? Etwa nicht doch der Stromlieferant oder Seine Kollegen?

Gruss und Erfolg Willy
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Beitragvon WP Fan » 09.01.2015 22:08 Uhr

Hallo Carola,
weißt Du welche Leistung der Heizstab hat?
Du sagst, das Du innerhalb von 6Monaten einen Mehrverbrauch von 60.000kWh hattest.
Wenn man dies zurückrechnet komme ich auf einen HEizstab mit einer Leistung von 13kW (60.000kWh/6Monate/30Tage pro Monat/24h pro Tag=13,8kW).
Wenn Du sagst, das Du sonst eher 8000-10000kWh verbraucht hast kommt mir diese Leistung für einen Heistab in einer WP-Anlage ziemlich hoch vor.
Freundliche Grüße
Jürgen
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Beitragvon willy » 10.01.2015 15:38 Uhr

[gelöscht: unsachlich]

Nun hat die Lehrerin dem Wärmepumpenventilator aufgezeigt wie viele Stunden ein halbes Jahr hat und er konnte dies nahezu wiedergeben mit zitiere „…,24h pro Tag=13,8kW.

Wenn nämlich der durch diese Rechnung berechnete Heizstab mit 13,8 kW = 333kWh pro Tag bei Aussen-Temperaturen zw. -15° und +15°C ununterbrochen für Heizzwecke während 6 Monaten in Betrieb gewesen wäre oder ist, dann hätten sich die Bodenheizungsrohre nach oben gewölbt und den Bodenbelag zu einem verkarrten Feldweg umstrukturiert. Ob die UWP das überlebt hat, ist fraglich.

D.h. die Regelung würde dann nur aus einem Schalter Ein/Aus bestehen und daher nicht feststellen können, dass die RL- Solltemperatur längstens um + 50 bis 150°C überschritten wurde.
Um diesen Schalter (oder evt. über die Modetaste den Stab ausschalten) nun umlegen zu können, brauchte dann es dann noch eine Telefonkonferenz mit den Herren der Herstellerdienste, zu den Diensten am Herrendienstweg, Gewaltig!!

Dass jedoch verm. im Nebengebäude mit der riesigen verm. Rauch-, Dampf- und Geschmacksfilteranlage über die Hälfte des Gibeldaches überdeckt, evt. ein Dutzend Dampfbäder mit der WP geheizt werden/wurden, darüber wird geschwiegen.

Möglicherweise musste noch ein Elektroofen konstruiert werden ähnl. dem im Krematorium um die Kadaverreste zu Dünger/Asche für den Garten verwenden zu können. Ich habe mich nicht erkundigt, jedoch schätze ich mind. 100kW 4000°-feste Heizschlangen in einem grösseren Boiler mit Klappe eingebaut, zur sicheren Funktion und Entlastung der WP, deren Verdampfer deswegen nach 18 Monaten auch kremiert werden musste und der Heiziger richtigerweise den Heizstab einschaltete, damit der neue Verdampfer nicht kurz darauf schon wieder ersetzt werden musste.
[gelöscht:unsachlich]

Willy
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Beitragvon WP Fan » 10.01.2015 21:19 Uhr

[gelöscht: unsachlich]

Carola sagte, das sie innerhalb von 6Monaten 60000kWh mehr Strom verbraucht hat als sonst. Der Installateur sagte, das dies nicht von der WP kommen kann. Der Stromlieferant behauptet, das seinZähler in Ordnung ist. Wahrscheinlich hat Carola eher einen 6kW-Heizstab. Wenn man jetzt behauptet, das es doch der Heizstab sein soll, der die 60.000kWh verbraucht haben soll, dann sollte meine Rechnung aufzeigen, das dem nicht so sein kann.

Hätte ich gewußt, das Willy so reagiert, hätte ich noch den Satz dazugeschrieben, das es jedem Betreiber einer Heizung aufgefallen wäre, wenn ein 13kW-Heizstab 24h am Tag ganze 6Monate lang ohne Unterbrechung durch Regler/Thermostate/STB durchweg heizt.


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