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Smart-Home-Lösungen, Einzelraumregelung, Hausautomation, Energiesparsysteme
Bob74
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Beitragvon Bob74 » 02.01.2015 10:57 Uhr

Hallo in die Runde und ein frohes neues Jahr wünsche ich allen.

Ich habe eine ganz spezifische zu "intelligenter Haustechnik", heißt Steuerung der elektrischen Geräte, Heizung, etc. per Smartphone.

Wir waren über die Feiertage bei Freunden in der Schweiz und diese haben ein solches System installiert gehabt (siehe maxsmart.ch und auch nur in den höchsten Tönen davon gesprochen.

Ich selbst bin da etwas skeptisch, wobei eine solche Spielerei schon seine Vorteile hat. Gerade wenn man Dinge aus der Ferne steuern möchte. Ich habe zum Beispiel ein teures Aquarium und da ist es schon beruhigend, wenn man zum Beispiel weiß, ob alles in Ordnung ist oder auch einfach nur die Heizung höher stellen, bevor man abends nach Hause kommt.

Bisher kenne ich nur das System von RWE, da es aber nicht mein Anbieter ist und ich auch nicht gerne die Großkonzerne finanziere, würde für mich nur ein "unabhängiges System" in Frage kommen.

Meine Frage: Wer kennt solche Systeme und kann darüber berichten? Und inwieweit lohnt sich sowas am Ende, auch in Bezug auf Energie sparen?

Vielen Dank für die Antworten :).

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Beitragvon energieprojekt » 02.01.2015 11:19 Uhr

Hallo Bob dir auch ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Willkommen bei EP24.
Das Thema "intelligente Haustechnik" wird nicht nur hier kontrovers besprochen. Es macht in einigen Bereichen sicherlich Sinn aber ob die Kosten dies immer aufwiegen muss jeder für sich entscheiden.
Wenn deine Bekannten mit ihrem System so zufrieden sind frage sie doch nach den Kosten.
Das "RWE-System" wird auch von anderen angeboten.
Zu den Kosten ich habe mal mit Planern solcher System gesprochen da sind Summen von ab 6% der Baukosten im Neubaubereich die Rede um ein Haus zu vernetzen.....
Zu deinen Beispielen:
-was nützt es dir wenn du in der Schweiz bist und siehst auf dem Smartphone das dein Aquarium nicht ok ist, reparieren kannst du es aus der Ferne nicht und den Nachbarn der es könnte kannst du auch so fragen ob er regelmäßig mal nach schaut.
-die Heizung aus der Ferne hochschalten kann heutzutage jede drittklassige Regelung, aber auch hier nur solange bis keine Störung auftritt( Brenner, defekte Pumpe, Mischer usw)
auch hier muss dir dann jemand mit Tat helfen
Ein weiterer Punkt wird meines Erachtens immer unterschätzt
je mehr wir unser Haus vernetzen umso größer wird die Gefahr das sich hier jemand einklinkt und sei es nur um aus deinem Aquarium einen Schnellkochtopf zu machen..........
Ich habe meine Heizungsanlage auch visualisiert aber über einen geschlossenen Server so das sich niemand einhacken kann.
Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon Bob74 » 02.01.2015 11:55 Uhr

Hallo Udo,

erst einmal vielen Dank für die Antwort.

Naja, beim Aquarium macht es schon Sinn. Gerade wenn das Ding mit Inhalt ein paar tausend Euro kostet wie bei mir :). Da mein Aqurium (fast) automatisch läuft, würde ich ein solches System begrüßen und eine dritte Person müsste nur im Notfall eingeschaltet werden, was für beide Seiten günstiger ist :).

Das Ding mit dem Hacken habe ich noch gar nicht bedacht, aber da hast du wohl recht, dass es hier eine große Angriffsfläche gibt.

Kannst du den einen Tipp geben, nach einem System, evt. was du nutzt?
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Beitragvon energieprojekt » 02.01.2015 12:33 Uhr

Hallo Bob bei der Heizungsanlage greife ich auch die technische Alternative aus Österreich zurück. Die sind recht flexibel auch mit funktionen die übers Heizen hinaus gehen. Ähnlich funktioniert das System von Brunner.com welches ich bei Holz- und Pelletskesseln verwende.
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon Flore » 24.01.2015 14:42 Uhr

HomeMatic fällt mir noch ein
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Beitragvon dago89 » 02.02.2015 14:50 Uhr

Hallo, hallo,

ich bin neu hier im Forum und das Thema SmartHome interessiert mich sehr. :!:
Wer kennt solche Systeme und kann darüber berichten? Und inwieweit lohnt sich sowas am Ende, auch in Bezug auf Energie sparen?


Bezüglich deiner Frage. Bereits vor Jahren kamen ja schon die ersten Waschmaschinen mit WLAN zur Diskussion. Ist für jeden hochbeschäftigten Haushalt sehr interessant.

Dennoch glaube ich, dass sich in den nächsten 5 Jahren dahingehend eine Revolution anbahnt. D.h. wir stehen erst am Anfang der SmartHome Vision, die auch gar nicht mehr so fern und unrealistisch scheint, weil es die moderne Kommunikationstechnik einfach ermöglicht. Alles wird zunehmend mediatisiert, die heranwachsende und auch die derzeit arbeitende Genration ist bereits stark vom Smarttechnik abhängig.
Ferner gab es im Spiegel, in einer der letzten 5 Ausgaben eine sehr interessanten Artikel zum Thema SmartHome.

Ich finde die Technik toll. Sie passt in das Zukunftskonzept übers Energiesparen, Energieeffizienz und allgemein zum Ökodgedöns. Sry für die letztere Bezeichnung :D

Und ich meine so lange es "richtig" gemacht wird, werden die Menschen auch Geld dafür ausgeben...

Ich warte ja aber auch schon lange auf 3D-Drucker.... :mrgreen:
Und Drucker gibt es ja ebenfalls seit äh.....dem Buchdruck :D
Wer weiß schon wann das Genie, das diese Technik auf den Markt bringt geboren wird

Mit freundlichen Grüßen David
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Beitragvon malik » 18.02.2015 10:39 Uhr

Hallo zusammen.

Mich interessiert dieses Thema auch sehr. Die Idee an sich finde ich toll, aber die Kosten sind auch wichtig.
Generell spricht mich dieser Ökotrend sehr an, aber alles wird jetzt umweltfreundlich, zumindest so behaupten die Hersteller - Klamotten, Leinwandbilder, Bettwäsche usw. und es scheint nur ein Werbetrick zu sein. Da habe ich Bedenken.
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Beitragvon WP Fan » 18.02.2015 23:51 Uhr

Hallo zusammen,
ich habe bei mir daheim KNX (früher hieß es noch EIB) installiert.
Die Vorteile von KNX sind die:
-dezentrales Bussystem
-alle namhaften Hersteller (Jung, Gira, Berker etc) führen KNX-Produkte und diese sind Dank KNX-Standart untereinander kompatibel, man ist also nicht von einem Hersteller abhängig
-drahtgebundene Datenübertragung ( LAN ist immer besser als WLAN :wink: )
-geht mal eine KNX-Komponente kaputt, fällt das System nicht komplett aus, weil es keine Zentrale gibt (bis auf das Netzteil :wink: )
Nachteile:
-man benötigt eine kostenpflichtige Software (ETS) und dazu eine Schulung, wenn man selbst programmieren will (ist aber sicherlich nicht einfach)
-für spätere Änderungen benötigt man i.d.R. wieder einen Programmierer (haben nicht gerade einen niedrigen Stundenverrechnungssatz)

Die Preise sind heute nicht mehr so gigantisch wie früher.
Z.B. der Zennio-Raumcontroller kostet um die 250€ und deckt die Funktionen für den ganzen Raum.

Eine andere Smarthome-Lösung wäre Loxone aus Österreich.
Hier läuft alles über einen Miniserver (oder mehreren) und Extensions (Dimmer, RGB, Jalousien etc.). Die Installation erfolgt sternförmig vom jeweiligen Etagen-Stromunterverteiler.
Die Programmiersoftware gibt es gratis und es wird behauptet, das auch der Endkunde programmieren kann, was ich aber nach der Schulungswoche für eine etwas mutige Behauptung halte.
Loxone basiert eigentlich auf SPS, ist wie eine kleine Logo, hat aber zusätzlich jede Menge Features wie geologische und wettervorhersage Daten vom Standort der Anlage, die z.B. für Beschattung super genutzt werden.
Könnte mir den Mund fusselig schreiben, deshalb hier mal selbst nachlesen :wink:
http://www.loxone.com/dede/produkte/mus ... erver.html

Ob Smarthome sein Geld wieder reinholt?
Die Frage stellt sich eigentlich nicht. Dann muß man auch hinterfragen, ob die Alufelgen am Auto oder die Ledersitze im Auto sinnvolle Investitionen sind.
Wer nur Licht von Hand ein und ausschaltet, der braucht kein Smarthome. Wer aber Licht dimmen, Raumtemperaturen einzeln regeln und die Jalousie zentral bedienen will, der kann gleich auf ein Bussystem setzen, weil die Einzelsysteme unterm Strich nicht billiger sind und man die zusätzlichen Optionen die ein Bussystem dann bietet, wie z.B. diverse Zentralfunktionen und/oder Lichtszenen und/oder Alarm nutzen kann.

Grüße
Jürgen
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Beitragvon WP Fan » 18.02.2015 23:55 Uhr

Die Visualsierung der meisten (wenn nicht aller) Bussysteme sind webbasierend. In Hinblick auf Visualisierung über Smartphone und Tablet-PC meist kein Problem. Webbrowser reicht. :wink:
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Beitragvon Homematicer » 09.06.2015 14:47 Uhr

Hallo Bob,

also ich denke du kannst mit Heizkörperthermostaten mit integriertem Raumregler bis zu 30% Heizenergie einsparen.
Du hast einen besseren Überblick über die aktuelle Temperatur in den Räumen. Es wird nicht weiter geheizt, wenn ein Fenster geöffnet wird. Wenn du zur Arbeit fährst und vergisst die Heizung runter zu schalten, kannst du die Heizung einfach von außerhalb per Smartphone App runter regeln.

Wie du es dir vorstellst dein Aquarium mit einer Smart Home Lösung zu überwachen, ist mir allerdings noch nicht ganz klar?
Eine Kamera wäre sicherlich eine Option. Andere Möglichkeit wäre ein Leistungsmesser, der den Strom zum Aquarium misst und wenn kein Strom mehr fließen sollte, eine Benachrichtigung auf dein Smartphone sendet.

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