Erneuerbare Energie, Bauen, Haustechnik
energieportal24 Startseite Aktuelle News Förderkonditionen 2013 energieffiziente Gebäudesanierung Grundlagenwissen nach Thema Veranstaltungen: Messen, Seminare, Kongresstermine Tools, Onlinerechner und Newsletter Marktplatz Diskussionsforum B2B Branchenmarktplatz forum
Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
WP Fan
EXPERTE
Aktivität: hoch
Beiträge: 192
Registriert: 09.01.2015 21:52
Lob gegeben: 12 Mal
Lob erhalten: 20 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Umwelttechnik
Land: Deutschland

Beitragvon WP Fan » 25.01.2015 00:37 Uhr

@machtnix
Gutmenschen-Blablarerianer?

Wieso soll seine Holzheizung nicht funktionieren??
Greenhorn weiß ja, das er immer jemand benötigt um zu heizen, damit nichts einfriert. Er sagt auch selbst, das er später, wenn er nicht mehr Holz machen kann eine andere Heizung mit dazunehmen will. Zentralheizung hat er ja. Zur Not kann er auch als 2.Wärmeerzeuger einen Heizstab einbauen. Selbst "Deine" WPen haben mindestens einen Heistab für den Notfall!!

Das er seine Warmwasserbereitung überdenken sollte wurde ja mehr als einmal gesagt.

Und wenn Greenhorn sagt, das 20T€ das Maximum sind, was er für seine komplette Heizung inkl. FBH ausgeben kann und er sich ein Haus wünscht, indem er vor einem Kamin sitzt, dann brauchst Du ihm ja nicht eine Erdwärme-WP mit Erdkollektor vorhalten.
Das Du preislich mit 20T€ für SW-WP inkl. Erdkollektor und 200qm-FBH klar kommst halte ich für ein Gerücht.
Und wenn Greenhorn sagt,das er im Jahr 320€ Heizkosten hat, dann hat er noch einigen Spielraum für seine Warmwasserbereitungskosten, wenn man die Verbrauchskosten der SW-WP als Basis ansetzt.

energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1214
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 5 Mal
Lob erhalten: 165 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 25.01.2015 13:12 Uhr

Ok Machtnix dann möchte ich dir hier mal direkt antworten........
(allerdings mit Bezug auf die ursprüngliche Frage von Greenhorn, den ich übrigens nicht für ein solches halte und ein grüner Gedanke nicht schlecht ist)
Was meinst du mit "...das ganze Vorhaben ist Murks...." ?
-ein Haus mit einer Holzheizung und Fußbodenheizung auszustatten
-sich bei dem Invest ein Limit zu setzen
-ein Heizsystem ein zubauen welches mit einem Energiemix zu beheizen ist und später Möglichkeiten zur Erweiterung hat
-sich an ein Forum mit seiner Frage zu wenden
-auf Solarthermie zu setzen statt Elektro Durchlauferhitzer

Falls du schonmal eine Heizung gebaut hast wirst du wissen das du hierfür kein Baugenehmigung brauchst sondern das OK des Bezirksschornsteinfegers wenn es um die Feuerstätte geht, oder einer Genehmigung unterschiedlicher Behörden beim Einsatz von Tiefenbohrungen.
Selbst die Montage von Solarthermie ist in der Regel Genehmigungsfrei (außer bei denkmalgeschützten Häusern)
je nach Bundesland gibt es evtl noch Vorschriften zum Einsatz eines Anteils erneuerbarer Energien was aber beim der Verwendung von Biomasse gewährleistet ist.
Sicher sind wir im Jahre 2015 und eine Fußbodenheizung ist eine Zentralheizung welche es schon seit mehr als 2000 Jahren gibt.
Du scheinst ein Neandertalwissen im Bezug auf Holzheizungen zu haben, vielleicht auch deswegen deine Einwände, aber da bringe ich dich gerne auf den Wissensstand von 2015....
-bei modernen Holzheizungen ist es nicht nötig täglich einen Aschekasten zu reinigen, es gibt sogar Kachelöfen die völlig ohne auskommen und hier muss die Asche alle 10-14 Tage entfernt werden
-Mit der richtigen Auslegung und Planung braucht nichtmal täglich geheizt werden auch hier kommt man mit einem heizen alle 2-3 Tage hin.
Vielleicht mal zu den "Brennstoffkosten"
eine KWh Stromheizen liegt deutlich über der mit anderen Brennstoffen, wenn wir mal annehmen das die KWh Strom ca 28ct kostet und wie eine Leistungszahl von 3,5 zugrundelegen (was aber sicherlich nicht im Jahresmittel zu halten ist) haben wir Wärmekosten von 8 ct (Öl und Gas derzeit ~6-6,5 ct, Pellets und Holz 4-4,5ct)
Ich denke das sollte man berücksichtigen. Auch der Invest für eine verbrauchsgünstige Wärmepumpe dürfte vergleichbar einer Pelletheizung oder Scheitholzanlage mit Puffer sein.
Also zum Schluss, nicht die machtnixsche Wärmepumpe mit Erdkollektor ist DIE vernünftige Heizung sondern die die sich der Kunde leisten kann und will.
Allen ein schönes Wochenende Udo vom Energieprojekt
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 50 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 25.01.2015 20:14 Uhr

Ja ne is klar eine Fußbodenheizung ist eine Zentralheizung.
Du willst mir noch was beibringen?
WP Fan
EXPERTE
Aktivität: hoch
Beiträge: 192
Registriert: 09.01.2015 21:52
Lob gegeben: 12 Mal
Lob erhalten: 20 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Umwelttechnik
Land: Deutschland

Beitragvon WP Fan » 25.01.2015 22:12 Uhr

@machtnix
die Zentrale der Zentralheizung von Greenhorn ist der Pufferspeicher
machtnix
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Beiträge: 2110
Registriert: 29.06.2006 21:44
Lob gegeben: 3 Mal
Lob erhalten: 50 Mal
Kontotyp: Handwerk
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon machtnix » 25.01.2015 22:54 Uhr

Jetzt komm du nicht auch noch ums Eck geschossen und gibt's so einen Blödsinn von dir.

Es ist ja nicht zum aushalten welche Typen sich hier Experte nennen dürfen und noch nicht mal den Begriff Zentralheizung richtig deuten können.

Blödsinn planen und dumm daherschwätzen.
energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1214
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 5 Mal
Lob erhalten: 165 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 26.01.2015 08:07 Uhr

Guten Morgen Machtnix, vielleicht warst du mal in der Schule gerade auf der Toilette als das Thema Zentralheizung besprochen wurde, macht aber nichts (vielleicht deswegen der Nick :wink: )ich stelle es deswegen hier nochmal zum nachlesen ein:
Zentralheizung
Eine Zentralheizung (Sammelheizung) hat eine zentrale Heizstelle und versorgt über Wasser (flüssig oder dampfförmig) als Trägermedium einen oder mehrere Räume oder Gebäude.

Eine Warmwasserheizung besteht aus einem zentralen Wärmeerzeuger (Heizkessel, Kombitherme), der/die das Wärmeträgermedium Wasser erwärmt und mit Hilfe einer Umwälzpumpe oder aber (selten) durch den Dichteunterschied des unterschiedlich warmen Wassers (Schwerkraftheizung; Thermosiphonprinzip) über Rohrleitungen zu den Heizkörpern (Radiatoren, Heizleisten, Fußbodenheizung) pumpt. Diese geben durch Konvektion einen Teil der Wärmeenergie an die Raumluft ab. Das abgekühlte Wasser fließt über die Rücklaufleitungen zurück zum Wärmeerzeuger.
Die Warmwasserheizung arbeitet mit Vorlauftemperaturen zwischen 30 °C (Niedertemperaturheizsystem) und 90 °C. Durch größere Dimensionierung der Radiatoren bzw. Einsatz einer Fußboden- oder Wandheizung kann mit einer niedrigen Vorlauftemperatur auch die Energie aus dem Rauchgas genutzt werden. Man spricht dann von Brennwerttechnik (Brennwert), im Gegensatz zur bisher üblichen Heizwerttechnik (Heizwert). Da nun säurehaltiges Wasser aus der Abluft kondensiert, muss der Kamin passend beschaffen sein.
Zum Ausgleich von Druckschwankungen infolge Erwärmung und Abkühlung des Wassers im System ist zwingend ein Membranausdehnungsgefäß (MAG) erforderlich.
Für den optimalen Betrieb einer Warmwasserheizung ist ein hydraulischer Abgleich erforderlich. Hierzu wird vor dem Bau der Anlage eine Rohrnetzberechnung durchgeführt. Der hydraulische Abgleich ist sowohl in der VOB Teil C als auch in der Energieeinsparverordnung gefordert und wird vom Heizungsbauer bzw. (seit 2003) Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik durchgeführt. Ohne hydraulischen Abgleich werden die Heizkörper u. U. unterschiedlich warm und die Umwälzpumpe braucht mehr elektrische Arbeit (kWh) als nötig.

Sicherlich kann eine Wärmepumpe der zentrale Wärmeerzeuger einer Heizung sein, muss es aber nicht zwangsläufig und ausschließlich.

Und nochmal ich verwehre mich dagegen meine Planungen, von denen du nicht die geringste Ahnung hast, hier zu verumglimpfen
Udo vom Energieprojekt

Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
itswarminside
Aktivität: neu
Beiträge: 5
Registriert: 21.01.2015 09:22
Lob gegeben: 0 Mal
Lob erhalten: 0 Mal
Kontotyp: Verbraucher
Erfahrung: 1-3 Jahre
Interessensgebiet: Wärmepumpen
Land: Österreich

Beitragvon itswarminside » 26.01.2015 09:48 Uhr

Hi,
so ein EFH ist natürlich eine große Sache.
Ich finde, grad bei der Heizung jetzt zu sparen und auf ein "Vielleicht" später auf Umrüsten hoffen, wird nicht gut ausgehen. Da ist es, denke ich schon besser, gleich eine optimale Lösung zu suchen.

Hast Du schon über eine Wärmepumpe nachgedacht?
Die gibt es auch schon in Verbindung mit Solar.

Vielleicht helfen Dir die beiden Links
http://www.reindlkaelte.at/waermepumpen_produkte_marken.html
bzw. eine kleine Erklärung der Funktion:
http://www.reindlkaelte.at/waermepumpen_funktion_technik.html

Lg
energieprojekt
EXPERTE
Aktivität:sehr hoch
Benutzeravatar
Beiträge: 1214
Registriert: 23.04.2014 10:17
Wohnort: Westerwald
Lob gegeben: 5 Mal
Lob erhalten: 165 Mal
Kontotyp: Dienstleister
Erfahrung: > 13 Jahre
Interessensgebiet: Sanitär-/ Heizungs-/ Klimatechnik
Land: Deutschland

Beitragvon energieprojekt » 26.01.2015 10:36 Uhr

[quote="itswarminside"]Hi,
so ein EFH ist natürlich eine große Sache.
Ich finde, grad bei der Heizung jetzt zu sparen und auf ein "Vielleicht" später auf Umrüsten hoffen, wird nicht gut ausgehen. Da ist es, denke ich schon besser, gleich eine optimale Lösung zu suchen.
ein späteres Nachrüsten bzw aufrüsten funktioniert sehrwohl wenn die Basis ( ein vernünftiger Schichtspeicher) schon am Anfang mit eingeplant wird
Hast Du schon über eine Wärmepumpe nachgedacht?
Die gibt es auch schon in Verbindung mit Solar.

Vielleicht helfen Dir die beiden Links
http://www.reindlkaelte.at/waermepumpen_produkte_marken.html
bzw. eine kleine Erklärung der Funktion:
http://www.reindlkaelte.at/waermepumpen_funktion_technik.html

Lg[/

Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
Vorherige

Zurück zu Haustechnik, SHK



Seit 2001 online, über 35.000 Beiträge
a n z e i g e n
 

  • Ähnliche Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag



Sie lesen gerade die Forendiskussion: Heizkonzept in EFH, ab Beitrag 10