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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Greenhorn
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Beitragvon Greenhorn » 20.12.2014 08:46 Uhr

In unserem noch zu bauenden EFH (Holzständerbauweise) mit rund 200 qm Wohnfläche in sehr offener Bauweise (Galerie, offene Küche etc.) werden zwei Kamine installiert. Geheizt werden soll mit zwei großen Heizeinsätzen, die mit Schamottsteinen ummauert werden. Sie sollen beide wassergeführt sein und an die Fußbodenheizung angeschlossen werden. Pufferspeicher im Keller. (Kosten ca. 20.000 Euro) Um auch im Sommer jederzeit warmes Brauchwasser zu erhalten, wollen wir ein oder zwei voll elektronisch geregelte Durchlauferhitzer (Stiebel Eltron DHE 27 SL) in die Bäder einbauen und unter den Fliesen zusätzlich zu der wassergeführten FBH eine elektrische von ca. 10 qm im Dusch- und Wannenbereich. (Kosten: pro Stück ca. 700 Euro) Grund: im Sommer brennt kein Ofen, soll aber im Bad trotzdem warm sein.
Wir wollen mit diesem Konzept zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, nämlich mit Holz heizen und diese angenehme Wärme sowie das schöne Feuer hinter den großen Kaminscheiben genießen. Nachdem dieses Heizkonzept schon für uns schon recht teuer ist, wollen wir erstmal auf eine andere Heizungstechniken verzichten. Sollten wir irgendwann mal zu alt sein, ständig den oder die Öfen einzuschüren, können wir immer noch mit einer modernen Technik nachrüsten. In ein paar Jahren haben wir dann hoffentlich wieder Geld gespart und die Heizungstechnik hat sich weiterentwickelt. Dann kann man über Solarthermie oder LWP oder was auch immer es dann gibt nachdenken. Eine Rohre für eine Fußbodenheizung sind ja schon verlegt.
Was haltet ihr von diesem Konzept?

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Beitragvon energieprojekt » 20.12.2014 19:46 Uhr

Hallo Greenhorn willkommen im Forum von EP24, ich möchte dir mal versuchen einwenig zu helfen.
Die Idee mit Holzständerbauweise und wassergeführten Kaminen finde ich gut. Ob es 2 sein müssen oder sollen liegt sicherlich am Grundriss des Gebäudes aber wenn dann so wie du es schreibst wassergeführt. Hier würde ich dir Einsätze von Brunner empfehlen ( www.brunner.de )die haben nicht umsonst ca 60% Marktanteil in Deutschland....
Zum Thema Pufferspeicher sage ich nur ein Wort: Oskar ! (www.ratiotherm.de) sicherlich einer der besten am Markt aber auch nicht billigste sondern der preiswerteste. Fußbodenheizung sollte natürlich Standard sein hier gilt lieber enger zusammenlegen das bedeutet niedrigere Vorlauftemperaturen. Statt der Durchlauferhitzer würde ich jedoch direkt auf Solarthermie setzen, Strom zur Warmwasserbereitung halte ich für nicht zielführend. Gleiches gilt für elektr. Fußbodenheizung wenn du Solarthermie hast kannst du diese auch hierfür nutzen.
Wenn du die Kosten für Durchlauferhitzer und elektrischer Fußbodenheizung nimmst ist schon ein großer Teil einer Solaranlage abgedeckt denn den Puffer hast du schon. Ein späteres auf- oder umrüsten kosten nur unnütz Geld.
Auf eines solltest du jedoch achten las dein Konzept von einem Fachmann planen, dies kann oder muss nicht zwangsläufig der Heizungsbauer oder Architekt sein. Ich erstelle zb auch solche Konzepte von A-Z auf Wunsch incl Bauüberwachung
Bei Fragen einfach fragen,
Gruß und einen schönen 4ten Advent
Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon machtnix » 20.12.2014 20:57 Uhr

Was haltet ihr von diesem Konzept? Absolut gar nichts!
Völlig unwirtschaftlich und mit extrem viel Arbeit verbunden.

Das andere vorgeschlagene Konzept extrem teuer und völlig unwirtschaftlich.

Ich verstehe es einfach nicht wie man Bauherren/damen denen es sowieso schon finanziell etwas knapp einhergeht,die teuersten Konzepte versucht anzudrehen.
Ein völliger Wahnsinn/Irrsinn.
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Beitragvon Greenhorn » 20.12.2014 23:13 Uhr

"Völlig unwirtschaftlich und mit extrem viel Arbeit verbunden".
Ja, machtnix, das mag durchaus sein. Aber: Wenn ich die Wahl hätte zwischen einer Blockhütte mit altem Holzofen und einem Haus mit allen technischen Errungenschaften würde ich die Blockhütte vorziehen. Ich lebe seit 17 Jahren in einer rund 80 qm großen Dachgeschoßwohnung mit Sichtdachstuhl (5 m hoch) mit Zentralheizung. Die Heizkörper waren, ausser im Bad, noch nie an. Stattdessen habe ich mir einen großen Kamin gebaut mit Heizeinsatz von Brunner (nicht wassergeführt). Oft bin ich mehrere Tage nicht in der Wohnung und dann ist die Wohnung im Winter schon sehr ausgekühlt. Das Haus ist rund 25 Jahre alt und nicht annähernd so abgedichtet wie die heutigen Häuser. Aber nach einer Stunde ist die Wohnung mollig warm, das Feuer lodert und es macht Spaß es vor der riesen Rundscheibe zu beobachten. Eine Art von Wärme, die durch keine Heizung erreichbar ist. Sicher, Du hast recht, das ist mit Arbeit verbunden und kostet mich jedes rund 4 Ster Buchenholz, also rund 320 Euro. Für mich kommt an erster Stelle die Behaglichkeit, das Wohlfühlgefühl, das Ambiente und ganz hinten die Wirtschaftlichkeit. Wenn ich bedenke, wieviel Geld ich für letztlich unnützige Dinge in einem Jahr in meinem Leben ausgebe, dann ist es wirklich vollkommen unerheblich, ob ich für meine Wohlbefinden vielleicht im Jahr 2 oder 3hundert Euro mehr bezahle. Wirtschaftlichkeit ist wirklich nicht alles.
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Beitragvon machtnix » 21.12.2014 11:18 Uhr

Wenn du die Antwort doch schon weißt,warum fragst du überhaupt?
Willst du eine Bestätigung für dein extrem schlechtes Heizkonzept?

Kauf dir ein Tipi,mach in der Mitte eine Feuerstelle und alles wird gut.
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Beitragvon energieprojekt » 21.12.2014 12:56 Uhr

Hallo Greenhorn,
las dich nichts ins Tipi (oder Boxhorn) jagen wenn du Fragen hast dann stelle sie ruhig den dafür ist das Form da !
Ob dein Heizkonzept so "extrem schlecht" ist wage ich zu bezweifeln, was ich anders machen würde habe ich dir ja schon geschildert. Meine Heizung ist in groben Zügen ähnlich aufgebaut (Solarthermie, wassergeführter Kachelofen) und auch ich komme mit gut 300€ Energiekosten pro Jahr hin bei vergleichbarer Wohnfläche. Sicher ist hierfür einiges an Arbeit nötig aber Bewegung hält fit.
Gerne stelle ich dir das System detaillierter vor.
Die Frage ist was verstehen wir unter Wirtschaftlichkeit ?
Holz selber auf zubereiten und weitgehend CO2-neutral zu heizen oder die Variante (Wärmepumpe mit unübersichtlichem Strommix, wenn es nach Gabriel geht wieder verstärkt mit Kohle...)
(das ist die Machtnixversion, Solewp mit Dreckstrom, denn PV-Eigenversorgung ist extrem teuer)
Gruß Udo vom Energieprojekt

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Beitragvon Greenhorn » 21.12.2014 14:42 Uhr

Ich habe meine Vorstellung von meinem Heizkonzept hier nicht ins Forum gestellt, um es bestätigt zu bekommen, sondern um Anregungen und Verbesserungsideen zu erhalten. So hat Udo mit den Tip mit der Solarthermie gegeben statt der Durchlauferhitzer. "Machtnix" hat mir nur geschrieben, daß das Konzept unwirtschaftlich sei und Arbeit mache.
Das ist so, als würde man jemanden, der erzählt, daß er gerne Motorrad fährt und sich dazu in einem Forum austauschen möchte, schreibt, er solle auf`s Motorradfahren verzichten, weil es anstrengend und unwirtschaftlich sei. Aber das weiß der vermutlich selbst und will trotzdem Motorrad fahren.
So ist es bei mir mit dem Heizkkonzept. Das mit Holz zu heizen mehr Arbeit und vielleicht auch Dreck macht, weiß ich seit Jahren. Und das es vielleicht auch wirtschaftlichere Methoden gibt, kann ich mir auch vorstellen. Aber ich glaube, klar dargelegt zu haben, daß es zu meinem Lebensart und meinem Wohnambiente gehört, ein Kaminfeuer zu haben. Und das sollte nicht nur ein Augenschmaus sein, sondern zugleich auch den Zweck erfüllen, das Haus zu heizen. Das hat doch hunderte von Jahren funktioniert, dann wird das jetzt auch noch klappen. So, jetzt zu Udos Idee mit der Solarthermie. Finde ich prinzipiell super. Aber, jetzt meine Einwände. Was ist, wenn wir wochenlang Regenwetter haben (so wie 2013). Und, man muß wissen, daß ich oft 3 oder 4 Tage nicht daheim bin, wie sieht`s da im Pufferspeicher mit der Legionellengefahr aus? Das Problem entsteht bei Durchlauferhitzern nicht. Also Schlechtwetterphasen und Legionellen waren der Grund für die Idee mit den Durchlauferhitzern. Wie seht Ihr das?
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Beitragvon energieprojekt » 21.12.2014 15:47 Uhr

Greenhorn hat geschrieben:Ich habe meine Vorstellung von meinem Heizkonzept hier nicht ins Forum gestellt, um es bestätigt zu bekommen, sondern um Anregungen und Verbesserungsideen zu erhalten. So hat Udo mit den Tip mit der Solarthermie gegeben statt der Durchlauferhitzer. "Machtnix" hat mir nur geschrieben, daß das Konzept unwirtschaftlich sei und Arbeit mache.
Deswegen habe ich das auch so geschrieben
Das ist so, als würde man jemanden, der erzählt, daß er gerne Motorrad fährt und sich dazu in einem Forum austauschen möchte, schreibt, er solle auf`s Motorradfahren verzichten, weil es anstrengend und unwirtschaftlich sei. Aber das weiß der vermutlich selbst und will trotzdem Motorrad fahren.
So ist es bei mir mit dem Heizkkonzept. Das mit Holz zu heizen mehr Arbeit und vielleicht auch Dreck macht, weiß ich seit Jahren. Und das es vielleicht auch wirtschaftlichere Methoden gibt, kann ich mir auch vorstellen. Aber ich glaube, klar dargelegt zu haben, daß es zu meinem Lebensart und meinem Wohnambiente gehört, ein Kaminfeuer zu haben. Und das sollte nicht nur ein Augenschmaus sein, sondern zugleich auch den Zweck erfüllen, das Haus zu heizen. Das hat doch hunderte von Jahren funktioniert, dann wird das jetzt auch noch klappen. So, jetzt zu Udos Idee mit der Solarthermie. Finde ich prinzipiell super. Aber, jetzt meine Einwände. Was ist, wenn wir wochenlang Regenwetter haben (so wie 2013). Und, man muß wissen, daß ich oft 3 oder 4 Tage nicht daheim bin, wie sieht`s da im Pufferspeicher mit der Legionellengefahr aus? Das Problem entsteht bei Durchlauferhitzern nicht. Also Schlechtwetterphasen und Legionellen waren der Grund für die Idee mit den Durchlauferhitzern. Wie seht Ihr das?

Ok dann will ich dir hier auch mal einwenig Input geben und die Angst nehmen:
3-4 Tage ohne Sonne sind kein Problem, bei mir auch 1-2 Wochen nicht (voraus gesetzt du hast das richtige Puffersystem, Speicherverluste < 0,5°C pro Tag sind möglich)
Zum Thema Legionellen, die findest du nicht im Pufferspeicher sondern in Warmwasserboilern und ggf im Rohrleitungsnetz. Dies ist mit Frischwasserstationen (sind ja Durchlauferhitzer nur mit Solarwärme statt Strom beheizt)und Legionellenschutzschaltung händelbar

Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon WP Fan » 24.01.2015 20:15 Uhr

Nun, wenn jemand sich seinen Traum vom Haus erfüllen will und in diesem Traum ein Kamin eine tragende Rolle spielt, wäre es ja eigentlich unklug, keinen Kamin einzubauen, auch wenn es billige Gasthermen gibt o.ä..
Wenn jetzt diese Holzheizung mit Puffer und FBH kostentechnisch das Portemonaie in die Knie zwingt bleibt eben kaum Spielraum für eine weitere Heizung, welche die Heizarbeit in der ZEit übernehmen soll/könnte, wenn man keinen Bock hat Holz aufzulegen.

@Greenhorn
Wie groß soll denn der Pufferspeicher werden?
Wenn Du Dir jetzt 2 elektr. DLE mit je 27kW(?) dezentral installieren willst, beraubst Du Dir aber für die Zukunft die Möglichkeit, das Warmwasser ebenfalls über eine zukünftige Heizung zu erzeugen.
Von einer Temperierung der Fliesen mit einer zusätzlichen elektr.FBH halte ich nicht viel. Ich kenne einige, die diese elektr.FBH nur noch als Leiche im Estrich haben.

Wenn der Kamin und der Pufferspeicher sowie die wasserführende FBH gesetzt sind, dann würde ich Udo`s Rat folgen und schonmal eine Frischwasserstation einbauen. Wenn kein Geld für eine Solarthermische Anlage vrhanden ist, kann man ja auch >>erstmal<< einen Heizstab in die WW-Zone des PS montieren. Sooo viel mehr Stromverbrauch als mit 2Durchlauferhitzern wird man mit dem Heizstab wohl auch nicht haben. Vorteil wäre dann die zentrale Warmwasserbereitung, welche dann ja auch schonmal mit Holz realisiert wird.

Stufe2 wäre dann eben eine Solarthermieanlage, wenn man von Mai-September den Heizstab nicht benutzen möchte.
Alternativ wäre dann auch statt einer Solarthermieanlage eine Luftwasser-WP denkbar, mit der man dann neben Warmwasser auch noch in der Übergangszeit preiswert heizen kann.
Denn wie Greenhorn selbst sagt, wird man ja nicht jünger und das Holz macht sich nicht von allein.
Hat man dann keine Lust oder Kraft mehr selbst in den Wald zu gehen, bekommt man das Holz auch nicht mehr für 300€/Jahr und ist dann froh, wenn man weniger Ster benötigt.
Ins Feuer kann man ja dann immernoch gucken, wenn die Temperaturen unter 0°C rutschen. :wink:
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Beitragvon machtnix » 24.01.2015 21:39 Uhr

Das ganze Vorhaben ist Murks.Solch einen Mist kann man nicht schönreden,außer unsere Gutmenschen natürlich.

Da wir in Deutschland leben kann man nur hoffen das für so einen Blödsinn keine Baugenehmigung erteilt wird.

Wir schreiben das Jahr 2015 aber es soll ein Haus nach Neandertalerbauart gebaut werden,ohne Zentralheizung.

glaubt denn hier wirklich jemand daran das man so eine Anlage im Alter noch bedienen kann.Täglich Feuerholz holen und die Öfen anmachen?Aschekasten säubern?
Wie sieht's im Krankheitsfall aus?

Was spricht denn dagegen eine WP mit Erdkollektoren einzubauen?
Die kann im Bedarfsfall Warmwasser machen.
Die ist dann halt aus wenn die Öfen laufen.

Ohne ordentliche Heizung,ist das völliger Blödsinn.

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