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Forum Wasserstoff & Brennstoffzellen

Thema: Brennstoffzelle im Auto eine Gefahr?

|

Gast

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,
Antworten mit Zitat
Ich fühle mich jedenfalls sicherer in einem Auto das mit Wasserstoff als mit Benzin.[/quote]

-> Fakt ist derzeit, dass wenn sie mit diesem Fahrzeug verunglücken, die Feuerwehr u.U. länger braucht um sie zu retten, denn die meisten Einsatzkräfte sind im Umgang mit H2-FZ nicht geübt und werden daher zunächst einen gewissen Respekt zeigen, der dann zwangsläufig die Rettung verzögert. Die Rettung mit hydraulichen Rettungsgeräten ist aus dem H2-FZ nicht so einfach möglich.

F.P.

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Gast

Erfahrung:
,
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Anonymous hat Folgendes geschrieben:
Benggie hat Folgendes geschrieben:
Hallo,
haben letztens im Chemie LK die Brennstoffzelle durchgenommen und ein paar Referate dazu gehört.
Habe mich ein bisschen damit auseinandergesetzt und überlegt welche Vor- und Nachteile soeine Brennstoffzelle hat. Ich finde aber es hat einen so großen Nachteil, das es besser wäre sie nicht mehr zu produzieren bzw. weiterzuentwickeln.
Stellt euch mal vor das jedes Gerät eine solche Zelle hat. Das hieße, dass fast jeder eine kleine art von Bombe mit sich träge. Wasserstoff ist explosionsfähig (siehe Knallgas Probe).
Dann denkt mal an alle Terroristen dieser Welt. Wie leicht es ihnen noch gemacht wird eine Bombe zu bauen oder etwas größeres in die Luft zu sprengen.
Mir ist schon klar, dass diese Zelle erst auf den Markt kommt, wenn sie vollendet ist, aber es gab immer und es wird immer wege geben um Sachen auszunutzen.
Überlegt mal bitte.
Würde gerne eure Meinung dazu hören.
MfG

Benjamin Schilling

Benjamin_Schilling@hotmail.com
Very Happy

Hallo Benjamin,
ich bin genau der selben meinung das die zellen gefährlich sind, aber unsere neuentwicklung wird diese wohl schnell in den Schatten stellen, den unser System produziert das wasserstoffgas direkt im fahrzeug über den, man kann zwar nicht denken das man nun wasser tanken kann, das wäre gut, man spart aber 40-60 Prozent an Treibstoff, egal ob benziner oder diesel, weitere Infos auf www.werner-lohberg.de... klick auf Patente also bis dann mario
info@erfinder-team.de

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Heinz

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 13.01.2006, Wohnort: Odenwald
Beiträge: 334
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Hallo in die Runde,

Brennstoffellen sind tatsächlich ein Gefahr, die aber sicherlich minimiert werden kann, von daher keine Einwände.

Blödsinn ist allerdings aus Strom und Gas Wasserstoff zu gewinnen, der unter hohem Druck gespeichert und in einem Auto wieder in Strom umgewandelt wird.

Die mehrmalige Energieumwandlung geht mit immensen Verlusten vor sich. Besser wäre es das Gas gleich zur Antriebsenergie zu verbrennen.

Die Energiebilanz ist katastrophal!

Mfg
Heinz

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MartinS.

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Heinz hat Folgendes geschrieben:


Blödsinn ist allerdings aus Strom und Gas Wasserstoff
zu gewinnen, der unter hohem Druck gespeichert und in einem Auto wieder in Strom umgewandelt wird.

Die mehrmalige Energieumwandlung geht mit immensen Verlusten vor sich. Besser wäre es das Gas gleich zur Antriebsenergie zu verbrennen.

Die Energiebilanz ist katastrophal!

Mfg
Heinz


Ich verstehe Ihre Kritik nicht so ganz.

Bei beiden Fällen muss der Wasserstoff erzeugt werden um schließlich im Auto z.B. In Druckgasflaschen gespeichert zu werden.
Bei der Brennstozelle wird aus dem Wasserstoff wiederum Strom erzeugt der einen Elektromotor antreibt.
Und beim Verbrennungsmotor wird er direkt verbrannt.
ein paar Wirkungsgrade:
Otto-Motor: ca. 25%
Elektromotor: ca. 70 - 95%
Brennstoffzelle: ca. 85%

Vielleicht haben Sie noch mehr Vergleichzahlen zwischen den beiden Systemen?
___________________________
www.derrotefaden.de.vu...
Informationsportal Nachhaltigkeit

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Heinz

Erfahrung: *****
Anmeldedatum: 13.01.2006, Wohnort: Odenwald
Beiträge: 334
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Hallo MartinS.

Für die Herstellung, Aufbereitung und Transport von einem Liter Benzin/Diesel braucht man ca. 6 MJ Energieeinsatz.
Alleine die Kompression des Wasserstoffes in einem Drucktank verbraucht 10 MJ für ein Wasserstoffäquivalent.
Für 1 Äquivalent Wasserstoff von 1 Liter Benzin herzustellen verbraucht man insgesamt 51 MJ.
Es erfolgt eine mehrmalige Energieumwandlung:
Erdgas (Stromerzeugung)
Wasserstofferzeugung (Elektrolyse) -
Wasserstoffspeicherung -
Brennstoffzelle -
Elektroantrieb.
Bei jeder Energieumwandlung geht Energie verloren (Verluste).

Pro-Argument könnte daher nur sauberere Luft in den Städten sein, aber das für einen mehrfachen des normalen Preises.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz

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MartinS.

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Heinz hat Folgendes geschrieben:
Hallo MartinS.

Für die Herstellung, Aufbereitung und Transport von einem Liter Benzin/Diesel braucht man ca. 6 MJ Energieeinsatz.
Alleine die Kompression des Wasserstoffes in einem Drucktank verbraucht 10 MJ für ein Wasserstoffäquivalent.
Für 1 Äquivalent Wasserstoff von 1 Liter Benzin herzustellen verbraucht man insgesamt 51 MJ.
Es erfolgt eine mehrmalige Energieumwandlung:
Erdgas (Stromerzeugung)
Wasserstofferzeugung (Elektrolyse) -
Wasserstoffspeicherung -
Brennstoffzelle -
Elektroantrieb.
Bei jeder Energieumwandlung geht Energie verloren (Verluste).

Pro-Argument könnte daher nur sauberere Luft in den Städten sein, aber das für einen mehrfachen des normalen Preises.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz


Darum ging es mir doch gar nicht, sondern um Ihre Aussage
Zitat:
Die mehrmalige Energieumwandlung geht mit immensen Verlusten vor sich. Besser wäre es das Gas gleich zur Antriebsenergie zu verbrennen.


Die Aussage ist aber wie ich dargelegt hatte, falsch.

Dass bei dem ganzen Prozess extrem viel Energie verloren geht, steht außer Frage.
___________________________
www.derrotefaden.de.vu...
Informationsportal Nachhaltigkeit

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