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Kaefer1150
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Beitragvon Kaefer1150 » 27.11.2014 18:39 Uhr

Grüß Gott zusammen.
Neu hier im Forum, hoffe ich, dass ich in der richtigen Themensparte anfrage:
seit ca. 25Jahren heize ich meine eigenes kl. Haus mit einer, damals üblichen Nachtspeicherheizung. Im nächsten Jahr wird in unserer Straße Gas verlegt. Auch ich interessiere mich für einen Anschluss und einen Austausch der Heizung gegen eine Gasheizung. Unsicher bin ich, weil ich gehört habe, dass ich, nach dem Austausch einen gewissen Prozentsatz mit erneuerbarer Energie zu decken habe. Kann mir jemand sagen, was da auf mich zukommt?

Ich danke schon mal im Voraus.

machtnix
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Beitragvon machtnix » 27.11.2014 20:08 Uhr

Kommt wohl auf das Bundesland an.
Keine Ahnung was die alle wollen.Nimm Pellets,dann sparst du dir die teuren Anschlusskosten.
Wenn du jetzt eine E-Heizung hast,hast du dann überhaupt einen Kamin?
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Beitragvon Kaefer1150 » 28.11.2014 06:35 Uhr

Hallo,
Kamin müsste irgendwo sein, den brauche ich ja auch für die Gasheizung. In den alten Häusern war ja fast in jedem Raum ein Ofen. Es kommt denke ich ein Außenkamin aus VA dran.

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Beitragvon energieprojekt » 28.11.2014 08:20 Uhr

guten Morgen Kaefer1150,
zuerst ein willkommen hier im Forum verbunden mit dem Wunsch nach reger Teilnahme und dem gewünschete Ergebnis für dich.
Deine Frage stellen sich jeden Tag etliche Menschen sie lässt sich aber nicht einfach mit A oder B wie im Quiz beantworten.
Zum einen hat mein Vorredner Recht wenn du eine Pelletsheizung nimmst kannst du auf den Gasanschluß verzichten( statt dessen brauchst du in den meisten Fällen ein Pelletslager das ähnlich viel kostet), aber dies nur am Rande.
Zuerst solltest du dir grundsätzlich überlegen wo dein Weg hingehen soll.
Ein Punkt ist der Komfort
da hat die Gasheizung ganz klar Vorteile da jede Biomasseheizung einen höheren Wartungs- und Pflegeaufwand hat.
Ein weiterer Punkt sind die Kosten, auch da spricht das meiste für die Gasheizung, die Technik ist günstig zu bekommen der Montageaufwand sehr überschaubar.
Dies ist bei einem Pelletkessel schon anders hier müssen meist Puffer und Lagerraum mit eingebunden werden und der Platzbedarf ist deutlich größer.
Beim Thema laufene Kosten liegt die Pelletheizung vorne, die Brennstoffkosten betragen nur gut 50-60% der für Gas, allerdings musst du hier in Vorlage gehen.
Bei Wartung und Schornsteinfeger ist es wieder genau umgekehrt bei Gas kommt der Bezirksschornsteinfeger teilweise nur alle 2 Jahre bei Pellets teilweise 2x im Jahr.
Ein anderer Aspekt ist die Umwelt und die Politik.
Hier sage ich nimm einen Brennstoff aus heimischer Region und unterstütze keine Kriegstreiber aus dem Ausland egal ob der gerade schwarz ist eine Bärenfellmütze oder Turban trägt.
Sicherlich gibt es auch Gasvorkommen in Deutschland aber die Wege sind unübersichtlich. Zum Thema Umwelt hier musst du schauen das du einen Kessel mit niedrigen Immissonen bekommst und auch einbaust ansonsten ist es eine Dreckschleuder.
Alles in allem bin ich auch ein Freund von Pellets, es will aber gut überlegt und geplant sein.
Auf jeden Fall würde ich bei deiner Anlage zu Wand- oder Fußbodenheizung raten und immer die Kombination mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage favorisieren, denn jede KWh vom Dach kostet keinen Brennstoff und erzegt keine Immissionen.
Solltest du noch mehr Fragen haben einfach los,
Udo vom Energieprojekt

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