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Beitragvon WP Fan » 28.01.2015 21:52 Uhr

machtnix hat geschrieben:Beim Handwerker ist es folgendermaßen:Kein Erfolg,keine Kohle.
Ganz einfach.

http://dejure.org/gesetze/BGB/634.html



jaja, is klar :roll:
Dein link handelt vom Werkvertrag. Gewährleistung 5Jahre.
Die Anlage ist aber älter, deshalb ist das nicht so einfach.

Wenn der Handwerker nach Ablauf der Gewährleistung an der Anlage etwas reparieren muß und dabei sich eine mögliche Fehlerursache als schuldlos entpuppt, dann kann der Handwerker sehrwohl seine Arbeit in Rechnung stellen. Das Dreiwegeventil muß der Kunde nicht zwingend bezahlen. Wenn der Kunde wünscht, das das alte 3Wegeventil wieder rein soll, dann baut der Handwerker eben nochmal um. Ob der Arbeitsaufwand dann billiger ist, als das 3Wegeventil sei dahingestellt.

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Beitragvon BenNie76 » 29.01.2015 08:13 Uhr

Die Wärmepumpe läuft dann im Heizbetrieb.
Ich denke auch das die die interne Pumpe einfach zu schwach ausgelegt ist und die Wärme nicht schnell genug weg bekommt.
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Beitragvon WP Fan » 29.01.2015 22:27 Uhr

wenn die Umwälzpumpe zu schwach sein soll, warum dauerte es dann über 4Jahre bis die Hochdruckstörungen auftraten?
Sicherlich kann die UWP auch schwächeln.

Gibt es einen Heizungspufferspeicher und wenn ja ist er in Reihe oder als Trennspeicher eingebaut?
Gibt es Einzelraumregelung?
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Beitragvon BenNie76 » 30.01.2015 09:18 Uhr

Bei uns sieht es so aus:
Der Puffer ist in Reihe eingebaut. Raumthermostate alle auf.
2x 2h Sperrzeit, mittags und abends.
Gerade nach den Sperrzeiten ist natürlich die Rücklauftemperatur rel. niedrig und die WP geht mit 35 Grad in den Vorlauf. Nach ein paar Minuten steigt natürlich der Rücklauf noch nicht an und die Pumpe gibt den Alarm. Je höher die Aussentemp. desto öfter der Alarm weil die Rücklauftemp. einfach zu niedrig ist. (denkt die Pumpe) Bei aktuell 0 Grad Aussentemp. heizt die WP bis 27 Grad im Rücklauf.

Gruß,
Ben
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Beitragvon WP Fan » 30.01.2015 23:39 Uhr

womit wurde denn der Heizkreis befüllt? Mit normalen Leitungswasser? Und wenn ja, welcher Härtegrad ist bei Dir/Euch üblicherweise vorhanden?
Sieht mir sehr danach aus, das allmählich der Wärmetauscher der Heizkreisseite (Kondensator) durch die hohen Heissgastemperaturen verkalkt ist und sich zusetzt und somit den Durchsatz im Heizkreis verringert und deshalb die Spreizung ansteigt.
wurden Eure Anlagen mal gewartet und dabei der kondensator und der Verdampfer gespült?
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Beitragvon energieprojekt » 31.01.2015 10:57 Uhr

einen Gruß in Junkersdiskussionsrunde,
dann möchte ich hier auch mal ein paar Ideen einfließen lassen
Zum Thema 3 Wegeventil, dies sehe ich etwas anders wenn dein Heizungsbauer ein funktionierendes Teil, gegen ein neues ebenfalls funktionierendes austauscht und dann merkt das es daran nicht liegt würde ich es auch nicht bezahlen und verlangen das der Urzustand wieder hergestellt wird. Von einem Fachbetrieb kannst du erwarten das dort eine Diagnose gestellt werden kann und nicht einfach mal was ausgetauscht wird. (Ähnliches hatte ich bei einem Auto wo einfach mal Magnetventile in eine Kraftstoffleitung eingebaut wurden, Anschließend musste diese Mercedeswerkstatt für 600€ neue Benzinleitungen einbauen da ich mich mit den zerschnittenen und geflickten nicht zufrieden gegeben habe)
Zum Thema Heizkreispumpe, hier gibt es verschiedene Ansätze. die Pumpenleistung wurde bei der Planung der Anlage berechnet und sollte demnach auch ausreichen (hat es ja auch mehrere Jahre getan)einfach die Leistung hochdrehen wäre eine Bekämpfung der Symptome aber nicht Beseitigung der Ursache (ein beliebtes Spiel bei Handwerkern....)
also muss hier was anderes der Grund sein
Zum einen kann es sein das die Pumpe nicht mehr genügend Leistung bringt dann kann man sie aber gegen ein mit gleicher Leistung austauschen.
das andere ist eine Verschlechterung der Hydraulik und dadurch höhere Wiederstände, hier muss man schauen voran es liegt (verschmutzte Filter, klemmende, zugewachsene Ventile) und dies beseitigen.
Der dritte Punkt hängt oft mit dem zweiten zusammen und zwar schlechtere Wärmeübertragung durch Ablagerungen in der Wärmeverteilung (hierauf spielt Jürgen mit seiner Frage nach dem Füllwasser an) hier hilft ein reinigen des Rohrnetzes und Heizungswasser nach VDI2035, schau mal hier nach: http://heizungswasser24.de/ oder frag mich nochmal
Gruß Udo vom Energieprojekt

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Beitragvon WP Fan » 31.01.2015 23:06 Uhr

Udo, wie Du selbst so schön die möglichen Ursachen für das Problem aufzählst, so steht auch der Fachmann vor Ort vor der Anlage.
Wenn ich es selbst nicht schon bei einer Kundenanlage gehabt hätte, hätte ich dem Dreiwegeventil wahrscheinlich nicht mein erstes Augenmerk gewidmet. Es war aber eben so, das ein Gummiteil im 3Wegeventil sich löste und im Rohr dann so lag, das in beiden Richtungen (WW und heizung) der Volumenstrom begrenzt wurde. Und wie ich in den Kaffeepausen diverser WP-schulungen erfahren habe, ist das nicht gerade soo selten wie man annehmen könnte.
Und wenn sich diese Fehlerquelle dann nicht als Ursache des Problems entpuppt, dann kann man dem Fachmann nicht vorwerfen es hätte besser wissen zu müssen und ihm dann noch seine Arbeitszeit nicht bezahlen wollen dann.

Sicherlich gibt es Handwerker mit Null-Plan beim Fehlereingrenzen, aber pauschalisieren braucht man deshalb nicht. :wink:

Es ist nicht nur das kalkhaltige Leitungswasser was zum zusetzen des Kondensators führt, sondern auch das Rosten des (meist nicht emailierten) Heizungspufferspeichers.
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Beitragvon energieprojekt » 01.02.2015 10:54 Uhr

Hallo Jürgen, das sollte auch keine Schelte gegen alle Heizungsbauer sein ich habe selbst über 25 Jahre an "der Front gekämpft" und einige unglaubliche Dinge erlebt. Wenn ich allerdings das Dreiwegeventil ausbaue und sehe das es nicht defekt ist, Natürlich eine "Momentaufnahme" (denn Hellseher sind wir nicht) baue ich das Teil wieder ein und nicht prophylaktisch was neues. Zum Thema Leitungswasser zur Befüllung einer Heizungsanlage könnte ich hier tagelang schreiben, mit deiner Aussage das nicht nur der Kalk das Problem ist gebe ich dir recht. Nicht umsonst steht in der VDI2035 das Schmutz, Bodensatz, Trübung und Geruch nicht wahrnehmbar sein darf.
Dies ist übrigens ein super Argument für die Hersteller sich aus der Gewährleitungspflicht zu verabschieden.... Vor allem wenn Sie diesen Dreck bei Neuanlagen kostenfrei mitliefern. Das vorgeschriebene spülen vor Inbetriebnahme wird dann zusätzlich oft "vergessen".
Bei Bestandsanlagen ist das reinigen ungleich schwerer aber mindestens genau so wichtig.
Sollte hier Informationsbedarf bestehen so stehe ich gerne zur Verfügung.
So jetzt ab in die Wintersonne Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon WP Fan » 01.02.2015 15:21 Uhr

Hallo Udo,
ok, da hast Du natürlich Recht, wenn man ein Bauteil zur Überprüfung ausbaut und erkennt, das es kein Problem verursacht, dann braucht man sicherlich nicht prophylaktisch ein neues Bauteil einbauen. Es las sich für mich so, das hier die Meinung vertreten wird, das man dann auch den Zeitaufwand für diese 3Wegeventil-Überprüfung nicht bezahlen bräuchte.

Genau, zw. der Meinung, Gewährleistung zu haben und einen Anspruch auf Gewährleistung zu haben, liegen jede Menge Stolpersteine.

Gruß
Jürgen
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Beitragvon BenNie76 » 02.02.2015 16:34 Uhr

Ein Feedback von matthäus wäre mal hilfreich ob der Pumpenaustausch was bewirkt hat. Dieser Alarm taucht ja nur nach der Sperrzeit auf, also wenn die Heuzung anfängt zu heizen und der Rücklauf durch die 2h Ruhepause mit niedriger Temperatur zur Heizung kommt. Nach 10-15 min. Heizen verschwindet der Alarm und die Temp. passt. Ist es möglich die Vorlauftemp. der Heizung zu regeln ? Dann wäre die Spanne am Anfang nicht so hoch und der Alarm würde aus bleiben. Oder kann man den Alarm komplett deaktivieren ? Würde keine Sperrzeit da sein würde die Anlage höchstwarhscheinlich ohne Alarm laufen. Aber Vorlauf kurz nach Start : 35 ° Rücklauf ca. 20 ° = Fehler
Wenn ich die Heizung jetzt komplett höher Regeln würde, würde natürlich der Rücklauf auch nicht so schnell auskühlen und der Alarm würde auch nicht auftreten. Ist ja aber auch nicht sinn der Sache...

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