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Christian W
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Beitragvon Christian W » 26.10.2014 12:31 Uhr

Guten Tag,

aufgrund unserer aktuellen Stromabrechnung mache ich mir Sorgen über den Wirkungsgrad und die Einstellungen unserer Wärmepumpe vom Typ geoTHERM plus 82/2.
Da wir in einer Mietswohnung wohnen, wollte ich zunächst nachfragen ob die Einstellungen die ich abgelesen habe so in Ordnung sind, bevor ich den Vermieter dazu zwinge einen Techniker zu holen :-)

Zum Thema:
Wir haben im letzten Jahr, also September 2014 bis Sept 2014 einen Stromverbrauch der WP von 4500kwh, was mir in Bezug auf die Vergleichswerte aus dem Internet doch sehr sehr hoch erscheint.

Daten:
Wohnungsgröße: 80qm
Personen: 2 (beide berufstätig und unter der Woche erst ab 17Uhr zuhause)

Heizung:
geoTHERM Plus VWS 82/2
Bohrungen: unbekannt
Tiefe: unbekannt

Einstellungen (durch Vermieter oder Techniker):
Absenktemperatur: 17°C
Heizkurve: 3,0
Min.Wassertemp: 40°C
Puffersp Vorlauftemp SOLL: 49°C

Sonstiges:
Speichertemp IST 44°C
Betriebsstunden Kompressor: 10310h
Druck Wärmequelle 1,7bar
Quellentemp: 15°C
Austrittstemp: 17°C

Bisher waren auch keine Zeitprogramme eingestellt, also alles auf Werkseinstellungen.
Ich habe mich heute erdreistet zumindest für das Warmwasser und Warmwasserzirkulation ein Programm einzustellen:
Mo-Do 05:00 - 06:30, 16:30-22:30
Fr 05:00 - 06:30, 12:30 - 22:30
Sa-So: 08:30 - 22:30

Mehr Daten konnte ich leider nicht ablesen, da das Display irgendwie beschädigt ist.

Ich hoffe mir kann jemand sagen ob ich Paranoid bin oder ob da tatsächlich etwas nicht stimmt.

Vielen Dank.
MfG
Chris

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Beitragvon energieprojekt » 26.10.2014 18:07 Uhr

Hallo Christian, willkommen auf EP24.
Ich nehme an du meinst mit Abrechnungszeitraum 9/2013-9/2014 ansonsten wäre der Verbrauch wirklich extrem hoch.
Aber auch so finde ich 4500 KWh im Jahr bei 80m² zuviel oder sind hier noch weitere Wohnungen angeschlossen? Leider hast du dazu nicht viel geschrieben auch nicht was du ansonsten an Heizung hast ob Fußboden oder Heizkörper, Baujahr des Hauses und oder Dämmstandard.
Das mit dem vergleichen im Internet ist immer so eine Sache den ich glaube nicht das es soviel identische Anlagen mit gleichem Nutzerverhalten in der Nachbarschaft gibt.
Was mich stutzig macht ist eine Warmwassermindesttemperatur von 40°C in einem Mietshaus, hat sich da schon mal jemand Gedanken um Legionellenvorsorge gemacht.
Wenn du/ihr den ganzen Tag ausser Haus seit könntet Ihr die Heiztemperatur absenken und ggf auch die Warmwasserbereitschaftszeiten eurem Profil anpassen.
Ein defektes Display erschwert natürlich das ablesen der tatsächlichen Werte und zeugt nicht unbedingt von einem sorgfältigen Umgang und Betrieb des Heizungssystems.
Sprich deinen Vermieter mal an aber ohne "Zwang" das gibt immer direkt eine schlechte Basis
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon machtnix » 26.10.2014 18:40 Uhr

Die Kälteleistung ist ca.6kW,wenn man also annimmt das wir eine Entzugsleistung von 50W/m haben dann müßte die Bohrung also 120m tief sein,oder 2 mal 60m,wegen Bergbaurecht.
Beschäftige dich mal mit dem Thema Heizkurve:
http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerze ... kurve.html

Du schreibst das deine Heizkurve bei 3,0 eingestellt ist,das ist natürlich viel zu hoch.
Bei FBH würde ich mal auf 0,8 gehen wenn es die Befindlichkeiten erlauben vielleicht noch einen Tick tiefer.Muß man ausprobieren.
Bei Heizkörpern würde ich mal mit einer Steilheit von 1,5 beginnen und mich dann mal rantasten.

Speichertemperatur kannste lassen,kein Problem.Da du dich ja jeden Tag wäschst und kochst und duschst und badest,wird das Wasser immer wieder ausgetauscht,keine Legionellengefahr.

Schau mal ob der Heizstab aktiviert ist.
Ist ein Puffer installiert?
Bei FBH ist der Estrich der Puffer.

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