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CHR_MCMLXXX
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Beitragvon CHR_MCMLXXX » 23.10.2014 20:40 Uhr

Guten Abend zusammen.

Habe die Seite hier gefunden bei der Recherche nach einer optimalen Einstellung unserer Heizung, um aus dieser mit optimaler Energienutzung, die beste Leistung herauszuholen.

Anbei einige Angaben:

Hersteller: Junkers
Typ: K18-6T23
Baujahr: 1994

Gaskessel Bauart 1 Kat. III für Erdgas H
Anschlußdruck: 20 mbar
Nennwärmeleistung: 17,5 kW
Nennwärmebelastung: 19,8 kW
kleinste zul. Belastung: 14,0 kW
max. Gesamtüberdruck: 4 bar
Begrenzertemperatur: 110°C
max. Vorlauftemperatur: 95°C

Wir leben in einem Reihenmittelhaus, angemietet.

An den Reglern von Eberle (15015) wurde natürlich immer nach Gusto gedreht, wie ich bisher las wohl nicht sooo optimal.

Aktuell habe ich im Wohnzimmer den Regler bis zur maximalen Möglichkeit (steht dadurch jetzt zwischen 25°C und 30°C), weil ich das Gefühl habe, daß unsere Fußbodenheizung eher nicht so gut reagiert.

Wir wollen gerne eine regelbare Temperatur für die einzelnen Räume haben. Die Kinder wollen es wohl Nachts eher kühler haben als im Bad, etc.

Morgen früh will ich erst einmal alle Regler bis Maximum aufdrehen und dann schauen, was geschieht. Dabei fällt mir ein, den Regler im Bad nutzen wir eigentlich nie und haben eher das Gefühl, daß dieser nicht funktioniert...der Boden wurde nie warm.

Anbei noch einige Bilder zum Gerät:

Bild
Bild
Bild

Wie gehe ich vor?

Viele Grüße und einen schönen Abend,

Christian

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Beitragvon machtnix » 23.10.2014 21:53 Uhr

Als erstes solltest du dich einmal mit dem Thema Heizkurve näher auseinandersetzen.
http://www.shk-mayer.de/Page/Waermeerze ... kurve.html

Vielleicht auch mal mit dem hydraulischen Abgleich beschäftigen:
http://www.hydraulischer-abgleich.de/de ... ot=norobot
Meiner Meinung nach wird dieser jedoch viel zu viel überbewertet.

Sollte erstmal reichen,damit das ganze nicht zuviel wird.
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Beitragvon CHR_MCMLXXX » 24.10.2014 07:00 Uhr

Danke, machtnix für die beiden Links. Vor allem dem ersten werde ich mich mal zuerst widmen und mich dann mal an die Einstellungen machen Bild. Wer weiß schon, wann die das letzte Mal gemacht wurden....ich wohne seit 2010 hier und habe das Ding nie angerührt.


Soo..... machen wir mal ein Forenprojekt daraus ;)

Ich habe vor ca. 30 Minuten, also ca. 08:24 in allen Räumen mit den Eberle Thermostaten diese auf´s maximale aufgedreht. Dazu den Fußpunkt auf 20 eingestellt und die Steigung auf 0,4 zurückgeschraubt (wir haben eine Fußbodenheizung und der Wert lag bis eben noch bei 1,2....)

Sehr hilfreich war dabei

http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fileadmin/pdf/Optimales-Einstellen-der-Heizung.pdf< /a>
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Beitragvon energieprojekt » 25.10.2014 10:54 Uhr

Hallo Christian, schön das du den Weg zu EP24 gefunden hast.
Mit deiner Frage bist du bestimmt nicht allein und es werde sich viele hier wieder finden.
Die ersten Ansätze zur Hilfe/ Selbsthilfe hast du ja schon erhalten.
Ich möchte hier auch noch ein paar Gedanken einfließen lassen:
Die Vorgehensweise mit mit dem öffnen der Thermostate an den Referzenzräumen und dann dem absenken der Heizkurve ist richtig.
Was du beachten musst ist das eine Fußbodenheizung realativ träge ist und von daher sich der "Erfolg" erst ein bis zwei Tage später einstellt.
Ein weiterer, schon genannter Weg, ist der hydraulische Abgleich dessen Einsparpotenzial oft unterschätzt wird. Auch bei einer Fußbodenheizung führt der Abgleich zu einer gleichmäßigeren Wärmeversorgung.
Wie schon gesagt ist die Fußbodenheizung recht träge aus diesem Grund würde ich die Nachtabsenkung eher gering wählen (bei mir verzichte ich völlig darauf und habe statt dessen die Vorlauftemperatur gesenkt) aber das muss jeder für sich entscheiden.
Um jeden Raum regeln zu können brauchst du dann auch immer einen Thermostaten dies ist leider früher oft nicht gemacht worden, eine Nachrüstung lässt sich am besten mit Funkreglern realisieren dadurch kannst du den Kabelsalat vermeiden.
Eine andere Aussage von dir lässt mich aufhorchen :" Im Bad....
wurde der Boden nie warm"
Dies kann mehrere Gründe haben:
-die Leitungen wurden damals nicht eng genug gelegt um die nötige Leistung zu gewährleiten,dies ist nachträglich nur mit höheren Vorlauftemperaturen zu kompensieren
-evtl ist ein Ventil nicht voll geöffnet dies kannst du selbst prüfen
-die Fußbodenheizung ist verschmutzt und hat sich ganz oder teilweise zugesetzt. [color=#0040FFDies kann verschiedene Gründe haben einer ist das früher nicht sauerstoffdichte Rohre zum Einsatz kamen.
hier empfehle ich dir das System zu spülen und zu reinigen, zusätzlich werden die Rohrleitungen dadurch abgedichtet.][/color]
Eine Lösung kannst du dir hier anschauen: http://heizungswasser24.de/heizungsfieber/
Durch eine solche Behandlung lässt sich die Betriebssicherheit erhöhen und einiges an Energie sparen
Gruß Udo vom Energieprojekt
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
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Beitragvon CHR_MCMLXXX » 26.10.2014 21:01 Uhr

Danke für Deinen Beitrag, Udo. Ich werde ihn mir mal in Ruhe zu Gemüte führen und auch den weiteren Link.

Die Trägheit der FBH lässt / ließ ca. 1 Tag Zeitspanne zu, zumindest wurde dort erstmals von mir registriert der Boden vor dem Heizungskeller warm :D Ein Lichtblick...klar, der Fußboden soll keine Brandblasen auslösen, aber angenehm beim schreiten übers geflieste Parkett darf es dann schon werden.

Bis die Tage :)
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Beitragvon machtnix » 26.10.2014 21:08 Uhr

[b]aber angenehm beim schreiten übers geflieste Parkett darf es dann schon werden.[/b]

Das ist viel zu warm.
Die Öberfächentemperatur darf nicht mehr als 29°C betragen und die Körpertemperatur des Menschen ist bei 37°C,also fühlt sich der Boden immer kalt an,dem ist aber nicht so.

Also bitte nicht zuviel aufheizen,denn dann kann es sein das der Boden Risse bekommt.

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Beitragvon CHR_MCMLXXX » 26.10.2014 21:24 Uhr

machtnix hat geschrieben:aber angenehm beim schreiten übers geflieste Parkett darf es dann schon werden.

Das ist viel zu warm.
Die Öberfächentemperatur darf nicht mehr als 29°C betragen und die Körpertemperatur des Menschen ist bei 37°C,also fühlt sich der Boden immer kalt an,dem ist aber nicht so.

Also bitte nicht zuviel aufheizen,denn dann kann es sein das der Boden Risse bekommt.


Ok, ok...also war es da schon zu warm u.U.

An einigen Punkten ist der Boden etwas warm, angenehm halt, aber nicht zu warm vom Gefühl her (ich musste schon 2,3 mal fühlen, ist es warm, oder ist es doch nicht so), die meisten Flächen sind aber kalt. In den Räumen selbst ist es aber angenehm.
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Beitragvon CHR_MCMLXXX » 26.10.2014 21:40 Uhr

Bild

Ich nehme an, dies ist der Dreheinsteller zur maximalen Vorlauftemperatur?
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Beitragvon machtnix » 26.10.2014 21:47 Uhr

Bei FBH sollte die Vorlauftemperatur ungefähr bei 35°C liegen,ei Heizkörpern ca.45-50°C.
Sollten auch Heizkörper irgendwo im Haus verbaut worden sein,solltet ihr zwei Heizkreise haben.
Einen genischten und einen ungemischten,also einen mit Mischer und einen ohne Mischer.

Die 70° sind natürlich viel hoch eingestellt,das braucht man ja nicht mal für Warmwasser.
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Beitragvon CHR_MCMLXXX » 26.10.2014 21:50 Uhr

machtnix hat geschrieben:Bei FBH sollte die Vorlauftemperatur ungefähr bei 35°C liegen,ei Heizkörpern ca.45-50°C.
Sollten auch Heizkörper irgendwo im Haus verbaut worden sein,solltet ihr zwei Heizkreise haben.
Einen genischten und einen ungemischten,also einen mit Mischer und einen ohne Mischer.

Die 70° sind natürlich viel hoch eingestellt,das braucht man ja nicht mal für Warmwasser.


Ups....dann mal eben runter und um die Hälfte herabsetzen.

Danke für den Hinweis.

Heizkörper haben wir keine, alles mit FBH. Die Therme bietet aber 2 Kreise an, lt. Anlage steht der Regler hierfür mittig, wird wohl für beide (?) Kreise dienen.

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