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Fran
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Beitragvon Fran » 10.06.2014 10:39 Uhr

Hallo zusammen,

schön, dass es dieses Forum gibt! Mein Mann und ich möchten gerne ein Passivhaus bauen oder kaufen und beschäftigen uns seit ca. 1-2 Jahren mit dem Thema.

Konkret haben wir gerade ein Passivhaus von 2007 im Auge, das wir auch gerne kaufen möchten. Nun haben wir aber Schwierigkeiten mit der Finanzierung. Der unabhängige Finanzierer, mit dem wir zusammen arbeiten, nutzt eine Plattform, in der er die Daten des Kaufvorhabens eingibt und die ihm dann angibt, bei welchen Banken das Vorhaben am besten unterzubringen wäre.

Er hat über die Plattform den vorläufigen Marktwert des Hauses berechnen lassen. Dieser liegt aber viel niedriger als der angesetzt Verkaufspreis (ca. 110.000 – 60.000 € weniger). Der Finanzierer sagt daher, dass das Haus nur sehr schwer bis überhaupt nicht finanzierbar ist.

Nun haben wir den Eindruck, dass in der Marktwert-Berechnung ein paar Dinge seltsam sind und evtl. auch nicht genug auf den Vorteil eines Passivhauses eingegangen wird.

In der Berechnung wird die NHK 2000 statt der NHK 2010 verwendet. Soweit wir herausfinden konnten, geht die NHK 2010 aber stärker auf die „neueren“ Haustypen, z.B. Passivhaus ein. Angeblich würden aber auch die Banken bei einem Haus von 2007 so vorgehen.

Grundlage der Daten: 1.1.2013: bei der Berechnung des Grundstückswerts und des Marktwerts steht "Stand: 01.01.2013", beim Marktwert steht noch "Quellenangabe": Gutachterausschuss für Grundstückswerte". Ist das normal, dass so alte Werte verwendet werden? Immerhin haben wir schon Mitte 2014.

Weder der Finanzierer noch der Gutachter, mit dem wir vorher schon zu tun hatten, scheint den Wert des Passivhauses (extrem gute Dämmung, niedriger Energieverbrauch, ökologische Baustoffe) wahrzunehmen oder einzuberechnen.

Ich hoffe, der ein oder andere hat ein paar Tipps für uns!

Wenn jemand Erfahrung mit den Preisen für gebrauchte Passivhäuser in Köln hat, gebe ich gerne nähere Daten per PN heraus.

Viele Grüße,
Fran

bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 10.06.2014 22:31 Uhr

Wenn der eine Berater das nicht finanzieren kann, wie wäre es mit einem anderen.

Aber was anderes: Um welche kontkreten Zahlen (Wohnfläche, Grundstücksgröße, Kaufpreis) geht es? Aktuell wird ja teilweise aufgrund der niedrigen Zinsen Fantasiepreise für Häuser verlangt. Ob diese nach einem womöglichen Platzen dieser sehr gestiegenen Kaufpreise noch zu erziehlen ist, ist fraglich. Und wenn das Haus mit 80 oder mehr Prozent beliehen wird könnt es hier schon Probleme geben.

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