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knappy74
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Beitragvon knappy74 » 07.05.2014 15:25 Uhr

Hallo,

momentan wissen wir nicht so recht wie wir jetzt am besten vorgehen. Als man 2006 beim Hausbau die Dimplex LI 16 AS eingebaut hat gab es schon beim Estrichheizen Probleme. Nach langem hin und her wurde ein Leck beim Kühlmittel gelötet. Danach hat die Anlage funktioniert. (Soweit wir das beurteilen können.)
Schon damals wurde in einen ungedämten Kellerraum 36m2 ein Heizkörper nachträglich eingebaut. Das stellte sich natürlich als sehr idiotisch heraus. Die doppelten Stromkosten. Heizkörper war nie mehr an.
Dieser Kellerraum wurde 2012 ausgebaut und mit den gleichen kleinen Zugangsrohren eine Fußbodenheizung verlegt. Die wurde nicht richtig warm. Der Heizungstyp meinte kein Druck....hat viel an unserer Anlage rumgemacht. Ende 2013 wurden dann die kleinen Zugangsleitungen in diesen Raum gegen größere ausgetauscht. Ab da wurde es dann in diesem Raum warm. Aber unsere Wärmepumpe ging auf Störung. In der Historie sah man, dass die erste Störung am Tag der Rohrauswechslung stattgefunden hat.
Ende Februar wurde dann festgestellt, dass wieder Kühlmittel ausläuft (das Leck wurde nicht gefunden) und bereits Feuchtigkeit im Heizkreislauf ist. Fazit nicht mehr reparierbar. Dimplex lehnt jegliches Entgegenkommen ab.
Kann das jetzt an der zusätzlichen Fußbodenheizung in dem Raum liegen?
Für fachkundige Hilfe wären wir sehr dankbar.

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Beitragvon energieprojekt » 07.05.2014 15:46 Uhr

knappy74 hat geschrieben:Hallo,

momentan wissen wir nicht so recht wie wir jetzt am besten vorgehen. Als man 2006 beim Hausbau die Dimplex LI 16 AS eingebaut hat gab es schon beim Estrichheizen Probleme. Nach langem hin und her wurde ein Leck beim Kühlmittel gelötet. Danach hat die Anlage funktioniert. (Soweit wir das beurteilen können.)
Schon damals wurde in einen ungedämten Kellerraum 36m2 ein Heizkörper nachträglich eingebaut. Das stellte sich natürlich als sehr idiotisch heraus. Die doppelten Stromkosten. Heizkörper war nie mehr an.
Dieser Kellerraum wurde 2012 ausgebaut und mit den gleichen kleinen Zugangsrohren eine Fußbodenheizung verlegt. Die wurde nicht richtig warm. Der Heizungstyp meinte kein Druck....hat viel an unserer Anlage rumgemacht. Ende 2013 wurden dann die kleinen Zugangsleitungen in diesen Raum gegen größere ausgetauscht. Ab da wurde es dann in diesem Raum warm. Aber unsere Wärmepumpe ging auf Störung. In der Historie sah man, dass die erste Störung am Tag der Rohrauswechslung stattgefunden hat.
Ende Februar wurde dann festgestellt, dass wieder Kühlmittel ausläuft (das Leck wurde nicht gefunden) und bereits Feuchtigkeit im Heizkreislauf ist. Fazit nicht mehr reparierbar. Dimplex lehnt jegliches Entgegenkommen ab.
Kann das jetzt an der zusätzlichen Fußbodenheizung in dem Raum liegen?
Für fachkundige Hilfe wären wir sehr dankbar.


Hallo Knappy,
soweit so schlecht........
wenn du von Anfang an Probleme hattest wäre da schon mal eher eine Meldung wichtig gewesen jetzt nach 7 Jahren wird Dimplex dir lieber eine neue Anlage verkaufen als deine kostenfrei/ -reduziert zu reparieren.
Du schreibst Leck im Kühlmittelkreis das der Wärmepumpe oder in der Leitung bei Splittaufstellung ? hieraus ergibt sich dann auch gleich die Frage wer dafür zuständig ist .
Der Anlagendruck ist nicht für dein Fußbodenheizungsproblem zuständig (geschlossenes System) was dein "Heizungstyp" wohl meinte ist der nicht ausreichende Volumenstrom deines Systems was er aber durch den Austausch der Versorgungsleitungen in den Griff bekommen hat.
Ob dadurch die Wärmepumpe einen Totalschaden genommen hat kann ich mir so nicht vorstellen. Solltest du ein Splitsystem haben könnte es natürlich sein das dein Heizungsbauer die Kältemittelleitung getroffen hat.
Da die Anlage ja aus der Gewährleistung ist und dimpley dir eh nicht helfen kann würde ich Kontakt zu einer Kältemittelfirma aufnehmen der die Anlage vor Ort überprüft, die Undichtigkeit findet und beseitigt.

Unsere Wärmepumpenspezialisten und -liebhaber werden dir sicher gleich noch Detaillösungen zu deiner Dimplex geben können

Gruß Udo
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Beitragvon knappy74 » 08.05.2014 13:41 Uhr

Hallo vielen Dank für die schnelle Antwort.
Entschuldigung für das Wort "Heizungstyp" (südl. Umgangsprache). Wir haben damals schon Meldung gemacht. Es war ein Dimplex Experte vor Ort und hat das Leck gelötet. Das Leck befand sich in der Wärmepumpe. Es befindet sich bereits Feuchtigkeit im Pumpenkreislauf. Die Wärmepumpe ist nicht mehr reparierbar. Ersatz muß auf jeden Fall her, aber von Dimplex?
Warum kam die erste Störungsmeldung (Hochdruck) mit austausch der Rohre? War das Zufall?
Das mit der Leitung bei Splittaufstellung (Splittsystem), was ist da gemeint?
Im Voraus vielen Dank für Eure Hilfe.
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Beitragvon energieprojekt » 08.05.2014 14:06 Uhr

macht doch nichts mit dem Heizungstyp da habe ich schon ganz andere Titulierungen erfahren......
Ok wenn dein Dimplexfachmann gesagt hat die ist nicht mehr zu retten ist natürlich schlimm nach 7 Jahren.
Vielleicht holst du dir noch eine zweite Meinung eines Kältebauers ein.
Wenn es dann eine neue sein soll gibt es bestimmt soviele Meinungen wie Hersteller...........
Ich habe gute Erfahrungen mit Weishaupt und Mederer aber wie gesagt es gibt einfach zuviele am Markt
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon machtnix » 08.05.2014 19:30 Uhr

@knappy74,
wie schon richtig bemerkt hast,wenn Wasser im Kältekreislauf ist,kannste die WP in der Regel wegschmeißen.
Auch nach 14 Tagen Vakuumpumpe bringt das gar nichts.

Falls du wieder eine WP haben möchtest und du wohl keine Förderung bekommst,da ja schon eine hattest,würde ich dir eine Aermec Anlage empfehlen.Robust und hat ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.Mit Aermec Produkten arbeiten auch sehr gerne die Kälteanlagenbauer.
Schau auf Luftgekühlte Kaltwassersätze für Luft-WP oder Wassergekühlte Kaltwassersätze für Sole- bzw. Wasser-Wasser WP.

Hole dir einen erfahrenen Kälteanlagenbauer ins Haus,dann klappt's auch mit der WP.

Hochdruck= zu 80% die Wärme kann nicht weg
Splitsystem=WP Außenaufstellung Kältemitellleitung geht ins Haus zum Innengerät.
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Beitragvon knappy74 » 13.05.2014 08:19 Uhr

Hallo,

ich habe jetzt einen Termin mit einem Kälteanlagenbauer vereibart. Vielen Dank. Das wissen wohl viele Privathaushalte nicht, dass das die Fachleute dafür sind.

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Beitragvon willy » 16.05.2014 22:54 Uhr

hoi knappy,

wir hatten 2007-2009 mit der Li11TE dasselbe z.Gl. in Garantie.
kenne zwar die 16-er nicht. Steht die auch auf dem 140l Puffer?
Und habt Ihr am Boden unterthalb des linken Seitenbleches nie so leicht gelbliche Flüssigkeit aufgewischt.
1. Verd. klingelte wie eine Kuhglocke, 2.Verdichter Oel am Boden über das Pufferblech aus dem Seitenblech vom Schauglas her ausgelaufen. S.-Chef mit grosser Rohrzange den Sechskant erfolglos versucht anzuziehen.
3. Verd. kriegte der Serviceheini bei den Druck-(Gas)anschlüssen nicht dicht, hat etwa total 30 Minuten mit der Schweissflamme herumgelötet und dann sicher damit im Verd. innen verzogen.
4. Verd. im Werk gewechselt, dabei die Oellachen, unter dem Verdichter usw. nicht beseitigt, etc. .

Seither nur minimal Oelfeuchte? auf der Verd.-Grundplatte und davor am Bodenblech vorne, woher genau habe ich nie herausgefunden. Vielleicht wenn das 4-Wegeventil beim Umschalten als sprinkler wirkt???

Wie weit voneinander sind der Ansaug und der Ausblas inkl. ums Haus-Eck? bei uns total 5,2 m Lichtschächte mitte zu mitte.
Hast Du den Kondensatablaufschlauch unter der Wanne auch nach oben gebunden, damit der Wassersack verschwindet? Luftkanäle und Rest Seitenbleche-Rückblech aussen isoliert, weil KS-Funktion und den Raum auskühlte.

Und zuletzt welche Wohnfläche beheizt Du auf 20/22-23°C-Bad ?
Für weniger Takte hier Hyst. 2,4K ( total 4,8K) im Pumpenoptimierungsmodus RLSoll -20°AT 32K, kein Niedrigenergiehaus 180m2 beheizte Fläche.WW über Elektroboiler.

Gruss Willy
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 19.05.2014 07:42 Uhr

Über die Bedienung und Einstellung der Wärmepumpen-Heizungsanlage ist in diesem Thread nichts erwähnt worden.
Es gibt aber doch häufig Nutzer, die ihr System fehlbedienen und die Wärmepumpentechnik leidet darunter.

Fehlerhafte Anwendungssituationen:

- Es wird die Heizung per Handbetrieb in einzelnen Räumen oder im ganzen Haus bei Ab- oder Anwesenheit über die Raumthermostate ganz oder teilweise runter- bzw. hochgestellt.
- Die Taktung der Wärmepumpen ist zu hoch eingestellt. Die Wärmepumpe läuft dann in zu kurzen Intervallen. Sie startet und schaltet zu häufig ab. Der Verschleiß wird erhöht, ähnlich wie bei einem Kaltstart beim Auto verkürzt dies extrem die Lebensdauer des Wärmepumpenverdichters.

Bei beiden Anwendungsfehlern führt dies zu höherem Verschleiß und zu höherem Verbauch.


Ein HowTo zum Thema "Einstellung der Heizung" kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.
Download-Pfad: http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fi ... eizung.pdf

Wir selber nutzen eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe in unserem Energiesparhaus KfW 40 (Baujahr 2004) und haben seit Einstellung der Heizung in 2004 keinen Eingriff mehr in die Heizungssteuerung gemacht. Die Anlage schaltet automatisch auf Sommer- und Winterbetrieb in Abhängigkeit zur Außentemperatur. Über die Heizungssteuerung regelt die Anlage selbständig die individuell unterschiedlichen Temperaturen in den einzelnen Räumen. Einzig bei Urlaubsabwesenheit schalten wir die Anlage in den Standby-Betrieb. Die Raumthermostate werden nie verändert und sind in Fixstellung. Das System läuft wie ein Uhrwerk, ohne das es jemals technische Probleme gegeben hat.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon fcborussia » 02.02.2015 22:23 Uhr

Ich habe leider ähnliche Erfahrungen mit Dimplex
Typ: LA28AS nach 6 Jahren. Ventile und 1 Kompressor wurden ausgetauscht, Das Ding entwickelt sich zum Finanzdesaster.
1 EF mit Kellerpool wird beheizt. Ich überlege dass Dakota-Gesetz "Reitest du ein totes Pferd- steig besser ab!" Dimplex scheint ja nicht sehr kulant zu sein. Wie gehe ich weiter vor?
WP als Zusatzheizung mit 1 Verdichter belassen oder komplett umstellen? Wer hat Erfahrungen?

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