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Beitragvon energieprojekt » 09.05.2014 17:09 Uhr

Techn lösen lässt sich fast alles mit der richtigen Regelung und Regelstrategie, aber darüber unterhalten wir uns dann wenn ich das Schema und alles hier habe
Nur wie gesagt wenn du die Energie wirklich brauchst hast du wenig PV-Leistung
Udo
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Beitragvon bernhard geyer » 09.05.2014 22:54 Uhr

Frost2014 hat geschrieben:Heute habe ich von unserer Gemeinde erfahren das es bei uns keinen Sondertarif / Strom für Wärmepumpen gibt.
Und? Es gibt überregionale Anbieter wie stadtwerke-schwerin die Tarife für WPs anbieten.

Frost2014 hat geschrieben:Damit wäre ja eine PV-Anage fast ein Muss. :roll:
Vergiss PV + WP ist nur für Verkäufer was die eine Milchmädchenrechnung aufstellen. Du wirst zu 98% wenn Wärme benötigst keine Sonneneinstrahlung haben. Und ein Puffer steigert diesen Prozentsatz von 2 auf evtl. 5-10%. Sorgt aber auch dafür das die 90% Zeit zu dem du den Strom kaufen musst die WP wegen des Puffers ineffizienter Läuft.

Mach PV wenn du meinst das es sich wegen der Einspeißevergütung lohnt, aber mach keine Rechnung PV+WP auf
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Beitragvon Thomas Heufers » 10.05.2014 06:40 Uhr

Frost2014 hat geschrieben:Hallo Udo,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Lob ist geklickt. :wink:

Vor 10 Jahren wurden neue Fenster eingebaut und die Außenwände isoliert. Die Heizkörper sind noch die Rippenvariante aber mit Thermostaten versehen.
Erdgeschoss besteht aus Wohnzimmer / Esszimmer / Küche / Flur / WC
Erste Etage Praxis mit 3 Praxisräumen, Flur und Bad / WC
Obere Etage nur Schlafräume und wenig beheizt.
Der Warmwasserverbrauch ist sehr gering. Wir sind nur 2 Personen und der Verbrauch ist nur morgens und abends.
Das Haus steht in Bayern / Berge und deshalb auch längere Heizperiode. Die Gesamte Front aber volle Südlage.
Von Öl und Gas wollte ich eigentlich wegkommen da hier die Preise stetig steigen.
Im Wohnbereich habe ich seit 5 Jahren einen Wasserführenden-Pellets-Ofen. Aber auch da sind die Preise enorm gestiegen so dass ich diesen wieder stilllegen wollte.

Die Idee mit der PV-Anlage kam weil ja durch eine WP auch der Stromverbrauch steigt.
Bleib bei dem Pelletofen! Alles andere ist teuer und senkt kaum merkbar die Energiekosten. Ist denn eine Solaranlage integriert? Solar würde in Kombination mit dem Pelletofen evetuell doch Sinn machen.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon hanjusb » 10.05.2014 13:54 Uhr

Hi Frost 2014

Alle raten von einer Luft/WasserWp ab, das kann ich nur unterstreichen.
Hast Du denn mal über eine heizungsunterstützende solarthermische Lösung nachgedacht?
Falls Du eine 3. Wohneinheit in Deinem Haus nachweisen könntest, bist Du beim BAFA in der Kategorie „Innovationsförderung“ dabei und bekommst 180.- € /m² Kollektorfläche. Ich habe meine Anlage (98m² Kollektorfläche) am 26.07.2013 in Betrieb genommen und bis heute einen Solarertrag von 27.928 kWh. Mein bisheriger Ölverbrauch von ca. 7000l (ich habe hier 5 Wohneinheiten) wird sich hochgerechnet um ca. 3000l/a ~2500.- € /a verringern.
Damit sind die reinen Anlagekosten ca. 35.000.- € abzgl. der Förderung (ohne Kosten für die Installation, so etwas mache ich selber und betrachte das als sinnvolles Hobby) in ca. 7 Jahren bezahlt. Wenn Du kein „Selberbauer“ bist, lass Dir einfach ein Angebot (von einer guten Fa.) machen, rufe die Einstrahlwerte für Deinen Standort ab und rechne selbst. Wenn eine solche Anlage wirklich heizungsunterstützend läuft, stell Deine Kollektoren nicht 45 Winkel° auf sondern so um die 60 °, auch wenn viele Experten was anderes sagen, weil sie nicht richtig nachdenken. Auch bzgl. der notwendigen Pumpenleistung (Durchfluss im Solarkreis) werden z. T. viel zu hohe Werte angegeben. Ich fahre hier mit 30l/min auf die 98m² (extremer „Low-Flow“) und bekomme die Kollektorleistung damit prima abgeholt.
Wichtig bei heizungsunterstützenden Anlagen ist es, die Stagnationsproblematik konzeptionell zu berücksichtigen.
Viele Grüße

Hans
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Beitragvon Frost2014 » 10.05.2014 14:48 Uhr

Danke für eure Antworten und Beratung.

Jetzt wird es aber fachlich .... :shock:

Nein, Solar habe ich bisher nicht weil, wenn ich den Pelletsofen 5 Stunden / Tag betrieben habe, eigentlich alles gut versorgt war.
Bei starkem Bedarf hat sich dann noch die normale Ölheizung dazugeschaltet.

Auf die Idee der WP kam ich eigentlich nur weil mich der Anstieg der Pelletspreise in den letzten Jahren geärgert hat und dann auch der Zeitaufwand der ständigen Reinigung mit Schmutz usw.
Bin davon ausgegangen das die WP eine saubere Sache ist und Zukunft hat.
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Beitragvon hanjusb » 10.05.2014 15:58 Uhr

Hi Frost2014,

bitte entschuldige, wenn Dir meine Überlegungen zur ST zu spezifisch waren. Hier noch mal allgemeines zur Luft/Wasser WP:
diese pumpt die Temperatur der Außenluft auf ein höheres Niveau (Prinzip Kühlschrank nur „andersherum“). Sie kann anders als PV oder Kollektoren nichts mit direkter Strahlung der Sonne anfangen. Demgemäß wird ihr Wirkungsgrad bei niedrigen Außentemperaturen immer schlechter, typische Anwendungen sind Poolheizung oder Heißwassererzeugung im Sommer, da kann es in Verbindung mit einem guten Stromtarif Deines EVU auch wirtschaftlich sein, Du willst aber damit heizen und Deine Lage in den Bergen impliziert noch dazu niedrigere Außentemperaturen als im Flachland. Wenn Du ein „eigenes“ Fließgewässer oder einen (tiefen) Brunnen sowieso vor der Türe hättest (Wasser/Wasser WP), könnte man vielleicht weiter überlegen, aber die Luft/Wasser WP wird Dir nicht helfen und ein Erdkollektor ist richtig teuer in der Herstellung. Auf die problematische Verbindung von PV und WP wurde ja schon hingewiesen: wenn Du viel heizen musst, hast Du wenig Sonne (November bis Februar) und wenn Du viel Sonne hast, musst Du wenig heizen, daran ändert auch ein riesiger Pufferspeicher wenig, der ja auch Geld kostet.

Viele Grüße

Hans
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Beitragvon Frost2014 » 10.05.2014 16:03 Uhr

Nee, passt schon.
Konnte Dir schon folgen und was an Wissen fehlt kann man ja googeln.

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