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meurastein
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Beitragvon meurastein » 30.04.2014 19:15 Uhr

Guten Tag,

wir werden kurzfristig mit dem Bau eines Hauses beginnen. Als Heizsystem haben wir uns für eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung entschieden.
Nur bei der Type der Wärmepumpe und deren Leistung sind wir uns mehr als unsicher.

Das Haus wird 143 m² groß, Fußbodenheizung, Dämmung im KfW70 Bereich, 5 köpfige Familie, 200 Liter Pufferspeicher.
Die Angebote reichen von 5,9 kW bzw. 7,7 kW (Vitocal 222) bis zu 8 kW. Die errechnete Leistung gemäß unseres Hauses reicht von 6 - 7,5 kW.

Wir hören und lesen sehr oft, dass die richtige Dimensionierung der Wärmepumpe der Schlüssel zu niedrigen Heiz- und Warmwasserkosten ist. Wir sind inzwischen, aufgrund der vielen unterschiedlichen Empfehlungen ziemlich ... verwirrt.

Wer kann helfen? Welche Leistung sollte die Wärmepumpe haben?
Sind 5,9 kW ausreichend? Lieber 7,7 kW?
Oder was ganz anderes?

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Beitragvon bernhard geyer » 01.05.2014 17:23 Uhr

Wieso ein Pufferspeicher?
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Beitragvon EuRegEn » 01.05.2014 18:22 Uhr

Es handelt sich sicherlich um einen Warmwasserkessel....
200 Liter sind aber eher wenig..

Im Prinzip sollte die Anlage mit geringstmöglicher Leistung ausgewählt werden, was dann unproblematisch möglich ist, wenn in extrem kalten Phasen im Winter etwas (Infrarotheizung, Holzofen) zugeschaltet werden kann.
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Beitragvon machtnix » 01.05.2014 19:02 Uhr

Habt ihr auch an eine Staubsauganlage gedacht?
http://www.bvc-vac.com/de/
Ab September gibt es nur Staubsauger mit 1600Watt zu kaufen und ab 2017 nur noch mit 900Watt.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/n ... -1.1804681

Ich finde so eine Staubsauganlage ziemlich praktisch.Keine Staubaufiwirbelung,kein Lärm beim saugen,kein mitschleppen des Saugers.
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Beitragvon bernhard geyer » 01.05.2014 22:23 Uhr

machtnix hat geschrieben:Habt ihr auch an eine Staubsauganlage gedacht?
http://www.bvc-vac.com/de/
Ab September gibt es nur Staubsauger mit 1600Watt zu kaufen und ab 2017 nur noch mit 900Watt.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/n ... -1.1804681

Und was hat das mit der eigentlichen Frage zu tun?

Vor allem sollte man sich von der EU-Verordnung nicht wild machen lassen. Heutzutage sind saugstarke Geräte auch mit <= 1600 W möglich. Vor allem wenn die Hersteller sich darauf konzentrieren können/dürfen effiziente Geräte zu verbauen.
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Beitragvon energieprojekt » 02.05.2014 08:22 Uhr

Guten Morgen Meurastein, als erstes möchte ich auch anmerken das dein 200 ltr. "Puffer" lediglich ein Warmwasserboiler sein wird.
Vielleicht mit einem zweitem Rohrwendel falls Solarthermie zur Warmwasserbereitung ein Thema sein soll.
Grundsätzlich halte ich den bei 5 Personen für zu klein dimensioniert.
Nun zu deinen "Heizlastberechnungen wieso reichen die von 6-7,5 Kw das sind 25% Aufschlag auf die mit dem geringeren ?
Wenn du wirklich 7,5 KW brauchst wirst du mit 5,9 nicht hinkommen
es sei denn du holst den Rest irgendwo anders her, hast dicke Pullis oder magst frieren.
Sollte dann noch die Leistung der Pumpe nachlassen wird es eng.
Lasse die Berechnungen nochmals überprüfen und nehme dann die passende Leistungsklasse. Solltest du hier einen Pufferspeicher einbauen kann dieser auch die Warmwasserbereitung mittels Durchlauferwärmer oder externen Frischwasserstation bewerkstelligen.
Was die allerdings alles mit einem Zentralstaubsauger zu tun hat entzieht sich meiner Kenntniss.
Gruß Udo

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Beitragvon machtnix » 02.05.2014 09:49 Uhr

[gelöscht: unsachlich]

Welche Heizlast hat denn nun das Haus?

@meurastein,
WP ist schon mal gut,kann man eventuell eine Tiefenbohrung vermeiden und einen Erdkollektor einbringen?
Wäre eventuell eine Wasser-Wasser WP möglich?
Wenn es nicht anders geht,dann ist es eben so.

Vielleicht solltest du dich auch einmal mit einem Kälteanlagenbauer in Verbindung setzen,der bietet dir ein Konzept an,das ein 200Liter Speicher durchaus reichen wird.

Bei einer Wärmepumpe auf keinen Fall Solarthermie, völliger Schwachsinn. Behalt dein Geld und gib es sorgsamer aus.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 03.05.2014 09:51 Uhr

@ meurastein - Und wenn Du dann soweit bist und die optimale Wärmepumpe für Dein Haus installiert ist, dann solltest Du Dich mit dem richtigem Umgang der Wärmetechnik auseinandersetzen.

Leg dir schon mal folgendes Dokument zum Einstellen der Heizkurve und des Fußpunktes zur Seite!

Tipp - Optimales Einstellen der Heizung - Fusspunkt und Heizkurve
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fileadmin/pdf/Optimales-Einstellen-der-Heizung.pdf

Über den wichtigen Zusammenhang zum "Hydraulischen Abgleich" kannst Du folgendes Infoblatt querlesen.

Tipp - Leitfaden für Fachhandwerker - Grundlagen des hydraulischen Abgleichs
http://www.ecotec-energiesparhaus.de/fileadmin/pdf/VdZ-Leitfaden-fuer-Fachhandwerker-Grundlagen-des-hydraulisch en-Abgleichs.pdf

Ich gehe davon aus, dass die Planung schon abgeschlossen ist.
Grundsätzlich sollte man bei der Planung darauf achten, dass die Gebäudehülle optimal gedämmt ist. Was bei Effizienzhaus 55 und besser der Fall gewesen wäre. Somit vereinfacht sich der technische Aufbau, in deinem Beispiel wäre dann sicherlich eine kleinere Wärmepumpe zum Einsatz gekommen oder auch eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe vollkommen aureichend. Und der Energiebedarf reduziert sich auf ein Minimum, siehe Beispiele für KfW, 40, Effizienzhaus 55 etc.. http://www.ecotec-energiesparhaus.de/en ... istik.html

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon energieprojekt » 26.05.2014 17:37 Uhr

Hallo an den Falkensee, ich hoffe du bist in deiner Entscheidungsfindung einen Schritt weiter gekommen. Hier noch ein Tool damit du ungefähr ausrechnen kannst was an Kosten auf dich zu kommt :
http://www.ecoquent-positions.com/wie-b ... ermepumpe/
Bestimmt nicht auf den letzen Cent aber mal ein Anhaltswert
Gruß Udo vom Energieprojekt

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