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Jolanda
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Beitragvon Jolanda » 25.04.2014 16:44 Uhr

Hallo Zusammen,

meine Schwiegermutter ist vor eingen Monaten gestorben und so haben wir ihr Haus geerbt. In diesem Haus wurde nun aber schon lange Zeit nichts mehr gemacht. Weswegen wir dieses sanieren müssen. Mein Mann ist handwerklich und technisch begabt und wir beabsichtigen alle Arbeiten alleine zu bewerkstelligen. Die heiztechnik in dem Haus ist auch veraltet. Bisher wurde das Haus mit Ölöfen beheizt. Das möchten wir jedoch austauschen. Ich persönlich würde am liebsten eine Wärmepumpe einbauen lassen. Nun habe ich aber bei diesem hersteller http://www.heliotherm.com/de/ gesehen, dass es unterschiedliche Wärmequellen gibt. Jedoch hab ich keine Ahnung welche sich in unserem Fall anbieten würde.

Deshalb meine Fragen:
Eignet sich eine solche Wärmepumpe in einem Altbau?
Welche Wärmequelle eignet sich in welchem Fall?

Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

Lieben Gruß

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Beitragvon energieprojekt » 25.04.2014 19:45 Uhr

guten Abend Jolanda, grundsätzlich kannst du auch in einen Altbau eine WP einbauen die Frage ist ob du die Energiekosten dann noch bezahlen kannst und/oder was du an begleitenden Maßnahmen machen möchtest. Tenzenziell würde ich erstmal alternativen wie Pellets und/ oder Solar in Betracht ziehen, aber auf jeden Fall weg vom Öl.
Also erster Punkt ist wenn noch keine Heizung vorhanden ist könntest du Wand-und Fußbodenheizung einbauen das hat den Vorteil das du mit geringeren Vorlauftemperaturen zurecht kommst.
Was willst du am Haus alles sonst noch machen ? Fenster, Fassadendämmung, Dachgeschoß und Kellerdecke dämmen.
ggf mußt du ja auch noch rundrum ausschachten um den keller trocken zu legen dann kannst du dort auch direkt was machen....
Und schon hast du dafür ggf mehr Geld ausgegeben als die Immobilie z. Zt.wert ist.
Mein Vorschlag mach dir Gedanken wo der Weg hingehen soll, dann hol dir Fachleute (Energieberater und Planer) ins Boot dann kann man auch einiges selbst machen und hat jemnaden der einem auf die Finger schaut(und wenns mal sein muß auch drauf klopft :wink: )
Ich mache solche Planungen seit etlichen Jahren auch für Selbstbauer und weiß wie schnell da mal eben Fragen aufkommen die am Tresen schlechter beantwortet werden als vom Fachmann
Wenn du uns einwenig mehr Input über das Haus gibst und deine Ziele können wir dir hier weiterhelfen allerdings ersetzt auch das beste Forum keine Objektspezifische Planung :!:
So jetzt bist du dran, ein schönes WE Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon machtnix » 25.04.2014 19:53 Uhr

Man gehe zu einem guten Heizungsbauer und lasse sich beraten.
Uups das geht ja nicht,man will ja alles selber machen.
Nun ja diese unverschämten Räuber in Latzhosen hätten vielleicht gute Lösungsansätze.
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Beitragvon Effizienz » 25.04.2014 23:08 Uhr

#Machtnix
[gelöscht: unsachlich]
Die Dame hat eine anständige Frage gestellt.

Hallo Jolanda,
energieprojekt hat Dir schon die richtigen Antwort gegeben. Besonders Wärmepumpen ohne fundierte Kenntnisse und ohne handwerkliche Erfahrung könnten Probleme bringen, die nachher teurer sind, als die Anlage gekostet hat. Hier müssen WP und die Nachfolgekomponenten optimal abgestimmt werden.
Im groben kann gesagt werden: Luft-Wasserwärmepumpe, etwas größerer Hygieneschichtenspeicher der auch das Heißgas nutzt und dann Wandheizung von Aquaterm, Variotherm oder BEKA.
Niedrigste Vorlauftemperatur von 26-30°C bei richtiger Auslegung, was behaglichstes Klima bedeutet.
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Beitragvon energieprojekt » 26.05.2014 17:49 Uhr

Hallo Jolanda hier nochmal ein Paar Gedanken zum Thema Wärmepumpe..... warum die einen (ähh die großen Vier) es unbedingt favorisieren und andere (u.a. auch ich) da etwas kritischer rangehen.
Entscheiden und bezahlen muss es letztendlich der Nutzer, aber ökologisch sinnvoll und günstig ist es nicht immer.
Zum lesen und nachdenken: http://www.ecoquent-positions.com/die-w ... ompreisen/

Udo vom Energieprojekt (der jetzt vielleicht wieder Schimpfe kriegt :mrgreen: :wink: )
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Beitragvon Thomas Heufers » 27.05.2014 09:18 Uhr

Jolanda hat geschrieben:... Mein Mann ist handwerklich und technisch begabt und wir beabsichtigen alle Arbeiten alleine zu bewerkstelligen. ...
Dann nehmt Euch die Zeit und saniert das Gebäude nach energetischen Gesichtspunkten.

Im Vorfeld könnt und solltet Ihr einen Energieberater hinzuziehen, der Euch dann den Vergleich vor und nach der Sanierung der Gebäudehülle aufzeigen kann. Der Energieberater wird Euch auch in diesem Zuge über Fördermöglichkeiten oder KfW-Darlehen informieren.
Einen Energieberater könnt Ihr übrignes über Eure Verbraucherzentrale von Ort ausfindig machen. Über den Energieberater der VZ ist sicher gestellt, dass er nicht irgend einer Handwerkerklientel bevorzugt.

Fakt ist, dass es eigentlich in erster Linie nicht um die Heiztechnik geht, sondern zunächst ist wichtig, dass das Gebäude einen möglichst niedrigen Energiebedarf hat. Das bedeutet, das man die Möglichkeiten einer optimalen Gebäudedämmung prüft und umsetzt.
Und wenn Ihr eine Vorliebe für eine Wärmepumpe habt, dann ist dies bei einem Gebäude mit einem guten winterlichen Wärmeschutz technisch ohne Probleme machbar und gewährleistet einen sparsamen Betrieb für Warmwasser und Heizung.

Gruß

Thomas Heufers


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Beitragvon Lennard » 04.06.2014 12:38 Uhr

Würde sich denn solch eine Wärmepumpe für Energiesparhäuser eignen?

Jetzt nicht für mich, aber als generelle Frage gestellt!

Gruß

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