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Beitragvon energieprojekt » 24.05.2014 10:48 Uhr

Tja Karacho eine schwierige weil weitreichende Entscheidung.
Ich habe damals auch eine Fehlinvestition bei meiner Anlage gemacht und 2 1/2 J später nochmal 10000 € nach investiert (was ich aber in keiner Weise bereue)
Schau dir vielleicht dies hier an : http://www.youtube.com/watch?v=xrdU898BnHU
SüdOst ist nicht die schlechteste Ausrichtung mit einer vernünftigen Neigung der Kollektoren !
Schau hier, das habe ich mir gegönnt : http://www.ratiotherm.de/oskar-schichtspeicher/
nimm dazu ein gutes Gasbrennwertgerät (was dann eh selten läuft). Übrigens die haben auch WP im Programm.
Bei der Auswahl / Planung kann ich dir helfen
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon karacho » 24.05.2014 11:14 Uhr

welche Neigung wäre denn sinnvoll in unseren Breitengrad?
Stuttgart!

versteh ich dich richtig dass wenn ich so röhrenkollektoren habe, dass die mir mit die heizung bedienen und somit der gasbrenner oder wp nicht arbeiten müssen?

Bei Gas ok, bei WP sagen aber doch alle je länger sie ohne unterbrechungen läuft desto besser ist es. desto weniger strom braucht sie??? Trifft das zu??
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Beitragvon energieprojekt » 24.05.2014 12:07 Uhr

Hy Karacho um einen möglichst hohen Nutzen im Winter zu haben würde ich ohne genaue Planung sagen irgendwo zw 50 und 60°
dann hast du auch im Sommer noch genügend Ertrag fürs WW.
Ob Röhre oder Flachkollektoren spielt dabei erstmal keine Rolle. Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.
Es stimmt solange die Solaranlage genügend Ertrag bringt springt der sekundäre Wärmeerzeuger nicht an. Wenn er anspringt muß er eben nur noch die Differenz zwischen solarerwärmten Wasser und der benötigten Temperatur ausgleichen
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon karacho » 24.05.2014 22:53 Uhr

Ja und genau da seh ich schwarz....vielleicht ist es machbar?!=!=???
Da wir eine dachneigung von ca. 32° haben werden.

Du sagst zwar wegen hohem nutzen im winter, schreibst aber "dann hast du im sommer noch genügend ertrag fürs warmwasser"

Bedeutet das, dass ich im winter nicht damit rechnen soll dass mir die kollektoren ertrag fürs ww bringen? Und Erstrecht nicht für die FBH`?? Die Kollektoren schieben denn ertrag doch in den pufferspeicher oder? Dann wird doch der ertrag je nach bedarf entweder der fbh oder dem ww bedienen oder doch nicht?

Wenn die dinger auf dem dach nur für ww was taugen dann......finde ich diese invest. nicht so berauschend.

Aktuell hat mich mein onkel(stukkateur seit 25Jahren) aber die leviten gelesen. meinte ich soll doch statt der ytong 36,5 , normale ziegel nehmen 24er und dämmung 032er....weis zwar nicht was es ist aber er erklärte mir wie er des verbaut. mit geweverspachtelung usw. aber ich soll dann definitiv eine KWL einbauen da das haus dann so dicht ist wie ne konservedose:)
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Beitragvon energieprojekt » 25.05.2014 11:55 Uhr

Hy Karacho, bei 32° Dachneigung kannst du prima um 20° aufständern dafür bietet fast jeder Hersteller fertige Zubehöre an die auch auf die Windlast ausgelegt sind.
Zum Thema Ertrag : Im Winter steht die Sonne sehr tief um dann eine große Solarausbeute zu bekommen muß der Kollektor steil stehen.
Im Sommer ist es genau andersrum. Die Sonne steht hoch und der Kollektor sollte dann flachgeneigt sein (Theorie !!!!!)
Da du aber im Sommer deutlich weniger Energie brauchst (in der Regel nur zur WWB, heißt ca 10-15% der Jahresleistung) wirst du dies auch mit einem steil gestellten Kollektor erreichen.
Ein Vorteil dabei ist, das die Anlage (Solarflüssigkeit) nicht so stark belastet wird das System später sehr heiß wird und seltener in Stagnation geht. Dies hat nichts mit einem Unterschied für Heizung oder Warmwasser zu tun denn es ist richtig die Energie geht in den Puffer und die Regelung entscheidet was gerade benötigt wird.
Sorry war vielleicht einwenig undeutlich beschrieben
Gruß Udo
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Beitragvon karacho » 25.05.2014 21:20 Uhr

Danke dir und allen anderen hier die mir weitergeholfen haben.

Alle Systeme haben ihren vor und nachteil. Rein zufällig waren wir heute bei einer Famikilie zu besuch, die damals vor ca. 4 Jahren in etwa in kfw60 gebaut haben. also so ziemlich wie wir heute bauen wollen monolitsch in 36, 5 cm porenbeton mit 2fach verglasung. Ursprüng war nur eine Gastherme mit solaranlage vom BU geplant. Der Bauherr hat noch zusätzlich einen weiteren 2,5m² kollektor zu den 5 dazugepackt also insgesamt 7,5 m² Solarkollektoren und eine KWL mit wärmerückgewinnung. Dau noch ein Kaminofen. Seine Ausbeute bzw. Kosten sind, ohne strombedarf für kwl rund 450€ Gas dazu noch 300€ Brennholz bzw. Holzbrikets.wenn die kwl nochmal 200€ an strom gebraucht hat sind wir bei jährlich knapp 1000€ bei gerademal 22- 23 grad innentemp. bei ca. 150qm DHH aus dem jahr 2009 in etwa.

Meine Meinung, lohnt sich die KWL und der holzkaminofen auch nicht. denn die Investition und Wartung udn Stromverbrauch dürfte nicht weit von dem sein was die Gas gebrucht hätte um die gleiche leistung abzugeben.

Im Grunde habe ich mich entschieden,

es wird eine LWP ohne solar, und erstmal ohne PV Anlage. Evtl ein Schwedenofen für die Behaglichkeit im WOhn esszimmer. Das aber nur wenn die LWP eine durchschnittliche Lebensdauer von min. 15-20Jahren hat.Wenn ich nach 10Jahren erneut 12 oder 15000€ in die Hand nehmen muss ist es wie ein Fass ohne Boden.


Wenn nicht dann wirds eine poplige Gasbrennwerttherme mit Solarunterstützung. Wenn dann noch die Solarunterstützung den sekundären Heizkreis mitbedienen kann, über den Pufferspeicher, dann brauch ich nicht mehr.Fraglcih ist nur ob ich dann kfw70 erfülle? Oder ob ich dann doch die Außenwände dämmen muss?!?

Ich will max. 800€ jährlcih an Heiz udn WW kosten haben.

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Beitragvon karacho » 04.06.2014 15:12 Uhr

Jetzt hört euch mal das an.........

Eine Wärmenachweisberechnung wird nach dem Vertrag durch uns(BU) beauftragt. Es geht hier um die effektive Dämmung der Gebäudeteile eine LWP ist grundsätzlich für die Berechnung günstiger(für wen? für den BU damit er so einfach auf KFW 70 kommt), da Sie eine höhere Effektivität besitzt. Aus der endgültigen Berechnung geht dann hervor, wie die Dämmungen für die Werkplanungen dimensioniert werden müssen(klar mit einer LWP braucht er dann nicht soooo gut dämmen oder??).



Die Kosten für die gesamte Heizungsanlage mit Fußbodenheizungen sind etwa gleich hoch, wie für eine Gas/Solarheizung mit FHB und einem weiterem Kaminzug.

Werde ich hier verarscht?????
D.h. doch....dass ich zuerst die gewünschte heizunganlage wähle und hinterher wie gut gebaut wird, bzw. wie schlecht?!?! Oder????????
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Beitragvon energieprojekt » 04.06.2014 15:41 Uhr

Hy Karacho so könnte man dies jetzt interpretieren obwohl die Bu bestimmt nur das beste will (hoffe für dich :wink: , befürchte aber ebenso wie du das Gegenteil).
Letztendlich wirst du für dich entscheiden müßen was dir lieber ist Gas oder Stromheizung.
Meine Glaskugel ist gerade beschlagen sonst würde ich dir die Strom- und Gaspreisentwicklung samt aller Nebenkosten für die nächsten sagen wir 25 Jahre nennen :lol: .
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon karacho » 04.06.2014 16:18 Uhr

Danke für die Info.....versteh.

Kannst aber gerne ausführlihc für laie es erklären?

Ich werd dem am Hals packen....BU
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Beitragvon machtnix » 04.06.2014 18:35 Uhr

Wenn die Bude fertig ist wirst du auf jeden Fall in einem weiteren Forum aufschlagen und dein Leid klagen.
So sieht's aus!

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