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karacho
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Beitragvon karacho » 25.04.2014 21:08 Uhr

Gibts denn dann nur eine Lösung? = Erdwärme?

energieprojekt
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Beitragvon energieprojekt » 25.04.2014 21:13 Uhr

machtnix hat geschrieben:Schau dir den Mist bitte nicht an.Eine Solaranlage und WP?Totaler Schmarrn,habe ich zwar schon so gebaut,aber nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch.


Bitte sagen Sie nicht im Vorfeld solche Anlagen sind Mist !
Ich denke nicht das Sie diese Anlage schon so gebaut haben, es steckt einiges an Entwicklungsarbeit drin, die ein einzelner Heizungsbauer schwerlich macht für nur "eine Anlage auf Kundenwunsch......"
Vielleicht ein wenig mehr Sachlichkeit.
Es mag ja sein das diese Anlagenkonzepte nicht Ihrem Veständnis von Heiztechnik entsprechen aber desw mß es nicht zwangsläufig Mist sein......
Mfg
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Beitragvon machtnix » 25.04.2014 22:01 Uhr

Planen und Ausführen sind zweierlei.

Ich plane und führe aus.
Ich muß die Verantwortung für alles übernehmen,bzw. der Heizungsbauerkollege der plant und ausführt.

Natürlich ist es Schwachsinn eine WP Ablage mit Solar zu unterstützen.
Die sogenannten F(l)achplaner können mir ddas verlängerte Rückgrat runterrutschen,da so für nichts die Verantwortung übernehmen müssen,sondern nur der ausführende Fachbetrieb.
Der hätte ja die Planung überprüfen müssen denn der ist ja schließlich Fachbetrieb.
Ja ne is klar,dem Bauherren solchen Scheißdreck unterzujubeln und sich hinterher davonschleichen,kennen wir ja zur Genüge.
Fakt ist:Wenn 600-800€ Heizkosten zu erwarten sind,was will man da noch sparen?
30€?50€?Im Jahr bei einer Solaranlage die 8000€ oder mehr kostet?
Normalerweise müßte ich ja so ein Geschäftsmodell in Himmel loben,weil dann die Heizis davon einen Vorteil hätten,aber mein Interesse liegt mehr dem Kunden damit der ein positiveres Bild vom Heizungsbauer/Handwerker bekommt der ihn seriös berät.

ich bin ein Freund von von Direktverdampfer-WP manche bevorzugen allerdings Sole-WP weil man hier mehr Möglichkeiten hat Eigenarbeit zu leisten.
In manchen Fällen ist es allerdings nicht Möglich eine Sole-WP einzusetzen weil die Fläche fehlt,dann bietet sich eine DV-WP an.
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Beitragvon karacho » 25.04.2014 22:04 Uhr

danke auch an dich....
mittlerweile muss ich zugeben dass ich noch verwirrter bin als vorher.....

Im Grunde will ich eine Heizung einbauen die aktuell etwas mehr kosten darf aber in der Belastung monat für monat oder von jahr zu jahr unter 1000€ für Heizung und WW sich bewegt.

Ich bin mir so unsicher.....daher meine Fragen auch hier im Forum. Eine Anlage mit 20T€ wäre aber auch schon zu viel investiert denk ich. Was ist wenn diese nach 6 Jahren ihren Geist aufgibt? oder auch nach 10? Das wäre eine Katastrophe.

Ich bin schon beim Gedanken eine Öl heizung zu installieren, mit solaranlage...oder auch ohne....will ja kein kfw darlehen....oder müsste ich dann öl und solar machen, da Neubau?
Gas willl ich nciht.......zu viel ANgst davor!

Pellets soll anscheinend auch nichts sein...laut "machtnix".......

Erdwärme ok...dann aber mit Grabenkollektoren......aber wieviel kostet das im Vergleiche zu LWP???

Bin total am A*s*h.....weis echt nicht mehr weiter.......
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Beitragvon Effizienz » 25.04.2014 23:34 Uhr

Hallo Karacho,
Verwirrung ist heute normal für Kunden die ihren Heizungsbauer oder mehrere gefragt haben. Das ist eben eine Monokultur.

"Pellets soll anscheinend auch nichts sein...laut "machtnix"......."
Hunderttausende haben eine Pelletsheizung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hätten diese natürlich nicht eingebaut, wenn sie vorher "Machtnix" gekannt hätten.

Empfehlung: Luft/Wasserwärmepumpe solargestützt mit Drain-Back-System, ausreichender Hygienschichtenspeicher mit Frischwassererwärmung und möglichste Flächenheizung (Wand-Fußbodenheizung Vorlauf 26-30°C). Die Solaranlage bringt Dir von April-Oktober das Warmwasser und die Wärmepumpe ruht und läuft nur in den restlichen Monaten.
Wenn noch Geld übrig, dann eine PV-Anlage zum Eigenverbrauch, mit der Du die Wärmepumpe bedienen kannst.
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Beitragvon karacho » 26.04.2014 10:52 Uhr

Ich habe leider keine Süd West ausrichtung. Mein dach zeigt eigentlich in Richtung ost Süd oder auf der anderen Seite nach west nord. Meinst du das bringt was?

ich denke wenn ich grabenkollektoren mit erd Wärmepumpe zum guten preis bekomme mach ichs....wenn nicht dann pellet....wenn das auch nicht hinhaut....dann lwp und zieh mich eben wärmer an.
Eine solar anlage wie du es meinst ist schon gut...wenn die Ausbeute gut ist oder? Dann aber frag ich mich ob und wann sie sich amortisiert?!

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Beitragvon energieprojekt » 26.04.2014 17:42 Uhr

Hallo Karacho ob sich eine Solaranlage armortisiert und wann hängt von vielen Faktoren ab.
Ich würde es immer wieder machen ich habe im Normalfalle von März bis Okt genügend Solarertrag um die FB-Heizung zu bedienen
Selbst jetzt in der Übergangszeit habe ich tägliche Solarerträge um die 50Kwh (sprich 5ltr Öl) das reicht völlig aus.
Vielleicht habe ich noch nicht soviel Erfahrung die Anlage läuft je erst im 13ten Jahr, kann die Zahlen allerdings belegen da ich die Anlage per PC überwache und Daten speichere :wink:
Ich sage die Anlage hat sich armortisiert :!:
Ich bin nicht nur Planer sondern habe solche Anlagen auch selbst gebaut (ca 6000m²). Wer laut wird und nur auf andere schimpft hat nicht unbedingt immer recht
ein schönes WE Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon EuRegEn » 26.04.2014 19:39 Uhr

Ich glaube, eine Kombination von WP mit Solarabsorber ist sinnvoller, als mit Kollektoren...
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Beitragvon karacho » 19.05.2014 21:23 Uhr

So....nun habe ich alles nochmals durchgerechnet.

1. effiziente Möglichkeit, statt der 365mm Ytong Wände, nehme ich 24 Poroton + WDVS. Hier macht mir aber sorgen dass ich evtl. eine KWL Anlage benötige. Somit eigentlich wieder keine Gute wahl.

2. Die LWP statt mit 800 L Pufferspeicher, direkt die FBH bedienen. Frage hier aber....wie siehts mir WW aus? Ein Heizbauer meinte statt eines Pufferspeicher, einen Wärmespeicher einbauen lassen mit Trinkwassererwärmung oder sowas...ich hab ihn nicht wirklich gut verstehen können. Kann einer dazu was sagen?

3. LWP mit 800L Pufferspeicher und geplanten Kamin mit Wärmetasche das den Pufferspeicher mitaufheizt um die LWP so wenig wie möglich laufen zu lassen.....??? Oder habe ich hier eine falsche denkweise? Wäre statt dem Kamin mit Wärmetasche eine Photovoltaik um den benötigt strom zu gewinnen doch ratsamer? Preislich denk ich mal wird beides gleich viel an Mehrkosten bringen.....also Kamin mit Wärmetasche gegenüber PV Anlage.

Wir haben anscheinen eine Heizlast p mal daumen um die 9kw
empfohlen wurde uns eine 12,6 kw Bartl Eco 6 LCI eben mit Pufferspeicher.......

Ich werd noch verückt......so langsam werd ich geg. dem Bauträger agressiv.....und ich sehe in seinen Augen dass es ihm nicht gefällt wenn ich laut werde. Aber er versteht unsere Sorgen nicht spielt alles herunter.......ja klar....er muss ja hinterher keine Stromrechnung bezahlen die Richtung Horizont scheint.
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Beitragvon machtnix » 19.05.2014 21:51 Uhr

Du schreibst das du eine Wohnfläche von 125m² hast und eine Heizlast von ca.9kW?
Kann es sein das Ihr ohne Fenster baut?

Man das ist ein Neubau,da sollte man mit ca.5kW hinkommen.
125m² x 40 Watt=5000Watt=5,0kW nur mal so als Anhaltspunkt.
Etwas mehr oder weniger ist mal dahingestellt aber sicher kein 9,0kW.

Luftwärmepumpe?Warum keine Erdwärme oder Wasser-Wasser?
PV kannst gleich mal knicken,du solltest mal klar nachdenken und nicht den Werbeheinis auf den Leim gehen.
Nimm den Ofen mit Wassertasche und gut is.
Wenn du eine WP mit Erdkollektoren oder Wasser-Wasser WP nimmst,brauchst auch keine Solaranlage,totaler Blödsinn und Geldvernichtung.
Du kannst mal zwei Rohre zum Dachgeschoß vorbereiten lassen,damit du in ein paar Jahren wenn es dir Geldmäßig wieder etwas besser geht zum Spaß mal eine Solaranlage ohne größeren Umbau auf's Dach montieren.

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