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Beitragvon LastHeros » 24.04.2014 08:12 Uhr

Hallo Experten,

ich baue ab Juni ein Passivhaus. Damit der Bau "reibungslos" funktioniert möchte ich gern ein Qualitätssicherer beauftragen der den Bau prüft / überwacht.

1. Können Sie mir bitte auf Grund Ihrer Erfahrungen Tipps geben, zu welchen Zeitpunkten ein Baustellentermin sinnvoll ist (z.B. nach gießen der Bodenplatte, Einbau der Fenster,...)

2. Der QS soll nicht nur die Passivhausspezifischen Aspekte betrachten sondern den gesamten Bau als Prüfer begleiten. Sind dazu weitere Baustellentermin sinnvoll?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.

Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 07.05.2014 17:04 Uhr

Qualitätssicherung ist umso besser, je häufiger sich der Gutachter bzw. Sachverständige blicken lässt, und das auch ohne Vorankündigung.

Ein Baukunde im Raum Berlin hat im 4. Quartal 2013 mit uns ein Passivhaus-Bungalow gebaut und sein Bauvorhaben über einen Verein für Bauherren überprüfen lassen. Er war sehr zufrieden mit der Qualitätskontrolle und die Dokumenation konnten wir für die Abnahmetermine erfreulicherweise mitnutzen.
Den Kontakt zu dem bundesweit tätigen Bauherrenverein kann ich gerne zukommen lassen. Ich bitte dann um eine PN über meine Domain oder über energieportal24.de.

In unserem Fall hat der Kunde 3-fache Sicherheit geliefert bekommen.
- RAL-zertifizierte Fertigung im Holzfertigbau
- RAL-zertifizierte Baustellen-Montage
- eigenbeauftragte Qualitätssicherung durch einen unabhängigen Bausachverständigen

Bei Bedarf bieten wir auch an, dass mittels einer Zeitrafferaufnahme die Fertigung der Wand- und Deckenscheiben im Werk dokumentiert wird.

Wir haben hier vor Ort in Detmold auch einen Zertifizierer für Passivhäuser, der solche Qualitätskontrollen überregional durchführt. Siehe folgenden Link: http://nei-dt.de/

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon LastHeros » 02.06.2014 11:08 Uhr

Ergänzend zum obigen Thema:

Kann mir wer sagen, welche Planungdokumente vor dem Baubeginn vorliegen sollten, wie z.B. PHPP Berechnung? Danke.
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Beitragvon Thomas Heufers » 02.06.2014 17:28 Uhr

Wenn eine Förderung der KfW angedacht ist, dann ist mit dem Darlehensantrag die PHPP-Berechnung vorzulegen. Genaueres ist im Antrag nachzulesen oder bei der KfW oder bei der finanzierenden Bank zu erfahren.

Generell ist für den Bauantrag einen Wärmeschutznachweis vorzulegen. Ob das Bauamt die PHPP-Berechnung akzeptiert ist abhängig von der Landesbauordnung in deinem Bundesland.

Kommunal und regional gibt es auch häufig einen Direktzuschuss oder Bauland-Preis-Bonus für energiesparendes Bauen oder explizit Passivhausbau. Hast du dies für deinen Fall an deinem Bauort schon eruiert. Die Verbaucherzentralen können dir hierüber Auskunft geben.

Tipp - Erst Fördermittel beantragen und danach den Bauantrag stellen! Mit dem Bauantrag vor der Antragstellung bzw. vor der Förderzusage gehen die Zuschüsse oder Fördermittel in der Regel verloren.

Gruß

Thomas Heufers


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