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Wallmeroder
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Beitragvon Wallmeroder » 26.03.2014 05:37 Uhr

Hallo zusammen.

Wir planen gerade den Neubau eines EFH (KFW100 Standard) und sind uns bezüglich der Heiztechnik sehr unsicher. Der Architekt würde uns eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen. Ich habe allerdings Bedenken, dass die Jahresarbeitszahl bei einer LWP zu niedrig ist als dass sie günstiger ist als eine konventionelle Ölheizung (Gas gibt es bei uns nicht) und dass uns und die Nachbarn die Geräuschentwicklung stören könnte (geplant ist das Modell NIBE Fighter 2030 oder 2040). Ich schwanke im Moment zwischen einer Ölheizung die nach Ende der Lebenszeit durch eine Wärmepumpe ausgetauscht wird (die Fussbodenheizung würde natürlich bereits eng verlegt werden) oder einer Erd-Wasser-Wärmepumpe mit Flächenkollektoren (das Grundstück ist über 900qm groß). Ausschlaggebend ist für mich auf jedenfall, ob sich das System finanziell trägt. Hat jemand Erfahrungen mit den Kosten für die Erdarbeiten mit Flächenkollektoren oder belastbare Vergleichsrechnungen die nicht von Herstellern von Wärmepumpen kommen?

Danke und Gruß
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Beitragvon bernhard geyer » 26.03.2014 14:46 Uhr

Ich würde mir eher darüber Gedanken ob es sinnvoll ist ein Haus zu Bauen das gerade nur die nötigen Energieeffizienkriterien für einen Neubau einhält. Alle weiteren Gedanke über Öl/Luft/Wasser-WP sind bei so einem Grundansatz sinnlos.

Anzustreben ist m. E. mindestens der KFW-55 Standard (wenn nicht gleich Passivhaus). Ab KFW-55 gibts auch zusschüsse vom Staat.

Wenn aber der Architekt meint das sich das ja alles nicht lohnen würde, würde ich mir überlegen ob du nicht den falschen Architekten hast ....
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Beitragvon Wallmeroder » 26.03.2014 15:00 Uhr

Drei Architekten haben mir unabhängig voneinander gesagt, dass sich ein KfW-70 gegenüber einem Normalstandard nicht rechnen würde.
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Beitragvon energieprojekt » 23.04.2014 16:07 Uhr

grüße dich Wallmeroder wenn du daher kommst wo dein Nick vermuten läßt würde ich über Biomasse und Solar nachdenken denn die Gemeinde hat ein eigenen Förderprogramm.
Ausserdem sind diese Energieformen langfristig günstiger als Öl und Strom
Ausserdem wird in vielen Orten eine eigene Nahwärmeversorgung gebaut.
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung das du auf einen besseren Energiestandard gehen solltest so viel teurer ist dies nicht.
Baust du massiv oder fertig ?. Ich kann dir ggf helfen mit dem Bauträger bzw Rohbauersteller.
Wie gesagt dies falls du daher kommst wo ich denke :wink:
Gruß Udo vom Energieprojekt
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Beitragvon bernhard geyer » 23.04.2014 22:14 Uhr

Wallmeroder hat geschrieben:Drei Architekten haben mir unabhängig voneinander gesagt, dass sich ein KfW-70 gegenüber einem Normalstandard nicht rechnen würde.

Und was bauen diese Architekten normalerweise? Nur KfW-100 Häuser oder haben sie schon Passivhäuser und Co. geplant und gebaut? Und mit welchen Daten (mehrkosten/gesparte Kosten/Wert des Hauses/...) wurde hier diese Aussage getätigt?
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Beitragvon machtnix » 24.04.2014 06:55 Uhr

Suche dir einen Bauingenieur,keinen Architekten.Diese Flachzangen haben absolut keine Ahnung von irgendwas.
Eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren wäre das beste in deinem Fall.
kostet nicht viel und du hast später geringe Energiekosten.
Nahwäremversorung?Lass bloß die Finger weg von diesem Unsinn,du kannst hinterher die Kosten nicht mehr stemmen.

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Beitragvon energieprojekt » 24.04.2014 08:01 Uhr

Nahwäremversorung?Lass bloß die Finger weg von diesem Unsinn,du kannst hinterher die Kosten nicht mehr stemmen.[/quote]

Man muß nicht immer alles verschreien, Nahwärme kann auch gut gemacht werden, siehe hier:
http://www.maxwaell-energie.de/aktuelle ... aermenetz/
Gruß Udo
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Beitragvon Karsten555 » 09.06.2014 17:40 Uhr

Hallo, wenn für einen nur die Miete oder die Hausfinanzierung ohne Eigenkapital drin sitzen, kann man dann all die Energieeffizienzmaßnahmen und nachhaltigkeits Investitionen mit finanzieren? Reichen die laufenden Einsparungen für die Zinsen und Tilgungen?
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Beitragvon energieprojekt » 10.06.2014 08:56 Uhr

Karsten555 hat geschrieben:Hallo, wenn für einen nur die Miete oder die Hausfinanzierung ohne Eigenkapital drin sitzen, kann man dann all die Energieeffizienzmaßnahmen und nachhaltigkeits Investitionen mit finanzieren? Reichen die laufenden Einsparungen für die Zinsen und Tilgungen?


Hallo Karsten ich habe das noch nicht für einen Neubau durchgerechnet bin da aber eher skeptisch
Im Bestand habe ich das schon realisiert zb eine alte Gasheizung gegen Pellet und Solar getauscht und mit der Energieeinsparung den Kredit bedient
Gruß Udo vom Energieprojekt

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