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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
switchgott
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Beitragvon switchgott » 07.02.2014 13:34 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage und hoffe auch eure Hilfe.
Wir werden ein Fertighaus bauen inkl. Keller.
Es handelt sich um KFW70 Haus
160qm + 78qm Keller.

Im Neubaugebiet sitzt leider der Energieversorger auf seiner Nahwärme.
Daher ist keine Gasleitung verfügbar.

Das Problem ist nun, der Versorger möchte ca. 11000 €
für das komplette System haben (Aushub / Einbau / Übergabestation inkl. Solaranbindung).

Dazu kommt noch jedes Jahr 550€ Wartungsgebühr und die Heizkosten.

:twisted:

Das sind in meinen Augen sehr hohe Investitionskosten an die ich mich sogar noch 10 Jahre binden muss.

Meine Frage, was gäbe es denn für Sinnvolle Alternativen?

Ich liebäugle ja mit einer Gastherme inkl. Solar.
Problem ist nur, dazu müsste ich einen Tank im Garten vergraben und Flüssiggas verwenden.
Investitionskosten einen Tick mehr.
Aber lohnt sich Flüssiggas?
Überall lese ich, dass Flüssiggas sehr teuer ist.

Leider habe ich auch noch keine Vorstellung, wie hoch die Heizkosten sein könnte. (2 Erwachsene, 2 Kinder).

Auch denke ich doch über die Nahwärme inkl. Solar nach.

Mit einer Wärmepumpe wäre ich noch teuere.
Und ob sich eine Wärmepumpe wirklich rechnet?Strom wird leider auch immer teurer.
Bei der Wärmepumpe handelt es sich um eine Tecolor TTL 10 AC.

Könnte ihr mich vielleicht einen Tip geben?

Vielen Dank

Gruß

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Beitragvon machtnix » 07.02.2014 14:59 Uhr

550€ Wartungskosten für eine Fernwärmeübergabestation?Wucher!
Lass dich nicht übern Tisch ziehen und bau eine Wärmepumpe ein.
Das Versorger Gesocks kannste gleich mal vergessen.
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Beitragvon switchgott » 07.02.2014 20:20 Uhr

Danke für die Info.
Problem ist nur, das ich ein Kontigent habe, wo die Wärmepumpe fast nicht reinpasst.
Dazu brauche ich noch auf 3 Etagen Fußbodenheizung und Sanitär plus Obkjekte.
Und ich weiß halt nicht, Strom wird gerade auch immer teurer.
Bin mir nicht sicher, ob sich eine Wärmepumpe noch rechnet?

Und was ist mit der Gastherme?
machtnix
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Beitragvon machtnix » 07.02.2014 21:56 Uhr

Vergiß die Gastherme,wie schreibst würde ea auf Flüssiggas hinauslaufen,das teuerste was man sich ina Haus holen kann,da ist Fernwärme ja noch günstiger.
Was soll an einer WP teuer sein?
Vielleicht mal an andere Stelle Abstriche machen.Eine Heizung kostet Geld,egal welcher Brennstoff,und das muß man auf die Finazierung noch draufpacken.
Wenn die WP nicht gehen sollte dann Pellets.
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Beitragvon Effizienz » 15.02.2014 11:38 Uhr

11.000 € für Fernwärme :D
Nimm eine Solaranlage mit 2-3 VRK je 30 Röhren und einen Hygieneschichtenspeicher ca. 2100 Ltr, kombiniert mit einer Luft/Wasserwärmepumpe. Die an den unteren Bereich des Schichtenspeichers angeschlossen und oben wieder eingespeist in das Schichtenrohr. Enorm effizient und fast autark. Das ganze kostet ca.12.000 €. Möglichst Wand oder Deckenheizung einplanen mit Vorlauftemperaturen von 26-28°C. Bei der richtigen WP kann man auch im Sommer über die Heizungselemente kühlen. http://www.speichertechnologie.eu
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Beitragvon machtnix » 15.02.2014 12:38 Uhr

Jetzt hör mal auf mit dem Verkäufergeschwätz,das ist ja nicht zum aushalten.
Eigentlich hätte mehr praktische Tips von dir erwartet,damit meine ich praktische Tips für den Fragesteller und nicht für deinen Geldbeutel.
Ja ne is klar,Luftkiste und 2100Ltr.Puffer?
Aber sonst alles gesund,und sitzt noch da wo es hingehört?

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Beitragvon moderne.heizung » 24.02.2014 18:43 Uhr

Hallo,

eine Frage hätte ich da noch, und zwar kannst du dir eigentlich selbst aussuchen, von wem du deine Heizungsanlage bekommst oder ist die Teil des Gesamtpaketes für dein Haus und du hast nur mehr die Wahl zwischen Alternativen. Denn woher hast du die Info zur möglichen Wärmepumpe bekommen?
Gibt’s vom Gebäudeplaner (und ggf. auch Errichter) keine Informationen zur erforderlichen Heizlast, grundsätzlich sollte die Heizlastberechnung ja Teil der Planung sein und dir zur Verfügung gestellt werden.
Das ist zwar nur eine grobe Näherung, aber damit ließe sich schon mal ein Vergleich mit Investitionskosten und auch laufenden Kosten machen, sodass du auch ein besseres Gefühl bekommst was beiden unterschiedlichen Heizsystemen die Kosten sind.

Beste Grüße
Erik von moderne.heizung
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Beitragvon gergendv » 02.03.2014 10:39 Uhr

Hallo.
Zunächst solltest Du uns mal sagen ob Du überhaupt aus dem FW-Lieferzwang herauskommst. Wenn ja, unter welchen Umständen (normalerweise ist das möglich wenn man mit erneuerbaren Energien heizen will) Dann wäre wichtiog WO liegt Dein Grundstück, Welche HEIZLAST ist errechnet worden, wirst Du Fußbodenheizung einbauen?
Wenn diese Fragen beantwortet sind kannst Du mit sachlichen und wirtschaftlichen Ratschlägen rechnen.
Kurt
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Beitragvon Thomas Heufers » 05.03.2014 18:30 Uhr

switchgott hat geschrieben:Und ich weiß halt nicht, Strom wird gerade auch immer teurer.
Bin mir nicht sicher, ob sich eine Wärmepumpe noch rechnet?
Und was ist mit der Gastherme?
Im Vergleich zu fossilen Energieträgern (Gas, Öl, Biomasse, Pellets) wird Strom in Zukunft günstiger, weil Strom in Zukunft mehr und mehr aus regenerativen Quellen hergestellt wird.

In einem Neubau, so wie er heute energieeffizient gebaut bzw. gedämmt wird, sind die Energiekosten für Wärme (Heizung und Brauchwasser) wesentlich geringer als für den Haushaltstrom. In unserem Anwendungsfall (4-Personen-Haushalt, 135 m², Effizienzhaus 55 bzw. Energiesparhaus KfW 40) sind es ca. 2.000 kWh für die Wärmebereitstellung über die Luft-/Wasser-Wärmepumpe und 3.500 kWh für den Haushaltsstrom (Waschmaschine, Spülmaschine, Haushaltsgeräte, Multimedia etc.).

Nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist eine Wärmepumpe mit Luft-Wasser-Technik in einem hoch wärmeisolierten 1- oder 2-Familienhaus die optimale Lösung. Bei einer Gastherme muss man die Kosten für den Gas-Hausanschluss und die zwingend vorgeschriebene wassergeführte Solaranlage berücksichtigen. Dann sind die Investitionskosten schnell über denen einer Wärmepumpen-Installation.

Zur Solarthermie gilt allgemein, dass diese im Einfamilienhaus aus ökonomischen Aspekten überhaupt Sinn macht. Man kann sagen, je höher die Zahl der Nutzer und demzufolge die Nutzungshäufigkeit, desto besser der Amortisationsgrad. Gute Anwendungsspiele sind Schwimmbäder, Sporthallen, Hotels, Übernachtungsstätten, aber definitiv kein Einfamilienhaus mit 4 Nutzern.

Gruß

Thomas Heufers


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