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Handreck
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Beitragvon Handreck » 06.02.2014 19:09 Uhr

Günstiger Ökostrom ist ein Anreiz, ihn überhaupt zu nutzen aber der Bedarf ist vor allem im Süden Deutschlands hoch wobei die Windkraft im Norden betrieben wird. Sind die Kosten für die Trassen nun das Windkraft Aus und Prokon nur der erste fallende Dominostein?
Zuletzt geändert von Handreck am 09.03.2014 05:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon EuRegEn » 07.02.2014 00:26 Uhr

Die EEG-Umlage pro Jahr (75 % davon alleine für PV und Biogas) beträgt über 20 Mrd. EUR. Die erste Trasse kostet 1 Mrd. - also Peanuts!
Wenn die Trassen so grauenhaft sind, dann sollten diejenigen, die seit Jahrzehnten diese Trassen erdulden doch dadurch entlastet werden, dass diese Trassen einfach etwa 15 Kilometer verlegt werden. Die Trassenkritiker rasieren sich jeden morgen, ohne an die zu denken, die teils seit 60 Jahren mit den Trassen leben.
Wer die Trassen bekämpft, bekämpft eine bezahlbare Energiewende!

http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmend ... _in_Europa

Versorgungssicherheit: Ausgleich in Europa[Bearbeiten]

Während über dem europäischen Binnenland längere, großräumige Flaute beobachtet werden können, ist dies über den Meeren in dieser Form nicht der Fall[36]. Die guten Standorte auf den Meeren haben höhere Volllaststunden[37]. Im Regelfall nimmt sowohl der Wind, als auch die Meerestiefe mit zunehmenden Abstand zur Küste zu, was dann zwingend den Einsatz von schwimmenden Windparks erfordert. Noch bedeutsamer ist die saisonal unterschiedliche Stromproduktion. So hat die Südwestspitze von Portugal[38] die Höchsterträge im Sommer, gleiches gilt für die Ägäis[39]. Damit kann der Bedarf an Backup-Kraftwerken systematisch reduziert werden, indem der Aufstellungsort gezielt ausgewählt wird. Zeigt es sich, dass gesamteuropäisch im Sommer mehr Strom aus Wind gewünscht wird, dann müssen die Windparks vor Portugal und der Ägäis erweitert werden. Leistungsfähige HGÜ-Trassen[40], wie sie z.B. in China schon Realität sind, werden dann vorausgesetzt. Damit lässt sich die Kritik der mangelnden Versorgungssicherheit vermindern[41].
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Beitragvon energieprojekt » 26.05.2014 16:01 Uhr

Heute Abend mal ein Bericht zum Thema Windkraft in Bayern:
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... e-100.html
wie immer für und wieder..............
Am liebsten erneuerbare Energien aber nicht vor der Haustüre......
Gruß Udo
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
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Beitragvon EuRegEn » 04.06.2014 20:51 Uhr

http://www.verbund.com/eg/~/media/1D4F9 ... A95786.pdf

zeigt sehr schön, warum ein HGÜ-Overlay-Netz in einem Zeitalter der EE Sinn machen kann.
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Beitragvon Wiatr » 18.06.2014 19:39 Uhr

Handreck hat geschrieben:Günstiger Ökostrom ist ein Anreiz, ihn überhaupt zu nutzen aber der Bedarf ist vor allem im Süden Deutschlands hoch wobei die Windkraft im Norden betrieben wird. Sind die Kosten für die Trassen nun das Windkraft Aus und Prokon nur der erste fallende Dominostein?


Hallo,

"Ökostrom" wird in der BRD vorwiegend politisch-religiös begründet und durchgesetzt, Fakten dazu gibt es z.B. hier:

http://www.alt.fh-aachen.de/index.php?s ... llgemeines

Damit ist alles gesagt...

Wiatr
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Beitragvon EuRegEn » 16.11.2014 11:27 Uhr

Klingt sehr nach der Ideologie von EIKE - die es in China nicht gibt:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 90915.html

Strom aus Wind, Sonne und Wasser boomt in China wie in keinem anderen Land der Welt. Deutschland, bisher der unbestrittene Spitzenreiter, wird seine führende Position in Kürze einbüßen. Zwar deckten die deutschen Ökostrom-Kraftwerke im ersten Halbjahr 2014 etwa 31 Prozent der Stromerzeugung, gut sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Doch China liefert sich - mit knapp 30 Prozent im vergangenen Jahr - ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Deutschland.

Da die Ausbaudynamik im Reich der Mitte deutlich größer als hierzulande ist, wird sich China 2014 voraussichtlich die Spitzenposition sichern. Diesen Trend analysierten nun zwei australische Energieexperten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature" und sehen in Zukunft eher China als Deutschland als Vorbild für eine globale Energiewende.
"Andere Länder sollten China folgen und die Märkte für Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke stärken, um die Kosten der Erneuerbaren zu reduzieren", sagen John A. Mathews von der Macquarie University in Sydney und Hao Tan von der University of Newcastle in Callaghan.

Die nackten Zahlen unterstützen diese Sicht. So installierte China im vergangenen Jahr im Bereich der Erneuerbaren erstmals mehr Kraftwerksleistung als bei nuklear und fossil betriebenen Anlagen zusammen. Allein die Leistung aus Windrädern verfünffachte sich seit 2009 auf knapp 80 Gigawatt im vergangenen Jahr.

Noch mehr Dynamik zeigt der Ausbau von Photovoltaik-Kraftwerken, deren Leistung sich zwischen 2010 und 2013 von 0,8 auf mehr als 18 Gigawatt vervielfachte. In Deutschland summiert sich die Leistung aller Solaranlagen bisher etwa auf das Doppelte.

Deutsches EEG als Vorbild

Bis 2017 will die chinesische Regierung 550 Gigawatt Leistung aus allen erneuerbaren Energien erreichen. In Anbetracht des Ausbautempos ein durchaus realistisches Ziel. Zum Vergleich: In Deutschland waren Ende 2013 Ökostrom-Kraftwerke mit insgesamt etwa 84 Gigawatt Leistung installiert. Mit der Novelle des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG), die am 1. August in Kraft trat, ist der weitere jährliche Ausbau von Solar- und Windparks an Land auf jeweils 2,5 Gigawatt gedeckelt.

"China ist sich nach dem rasanten Wirtschaftswachstum seiner Umweltprobleme bewusst - und nun machen sie eine schnelle Energiewende", sagt Hans-Josef Fell, der bis 2013 als energiepolitischer Sprecher für die Grünen/Bündnis 90 im Bundestag saß und das deutsche EEG wesentlich initiiert hat.

In absoluten Zahlen hat China Deutschland schon lange überholt. Allerdings leben in China derzeit 1.351 Millionen Menschen, in Deutschland knapp 82 Millionen. Das macht einen direkten Vergleich der Energielandschaften unmöglich. Mehr als 5000 Terawattstunden Strom erzeugen chinesische Kraftwerke jährlich, gut achtmal so viel wie hiesige Anlagen.

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Beitragvon breeda » 20.11.2014 17:53 Uhr

das sehe ich auch so - inzwischen sind Erneuerbare keine deutsche Spielerei mehr, sondern nehmen global immer mehr Fahrt auf

http://www.gezeitenwende.org/2014/10/windenergie-weltweit-mit-rueckenwind/

Umso schlimmer, das hierzulande momentan alle auf die Bremse treten. In Kürze werden die 'Klimasünder' USA und China uns den Rang ablaufen, weil sie immer mehr auf Erneuerbare setzen, während wir uns im Klein-Klein verlieren!
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Beitragvon admin » 20.11.2014 19:19 Uhr

Hi,
@breeda

bei uns geht doch momentan in dem Bereich Erneuerbare Energien doch gar nichts mehr. Der Bereich Biogasanlagen wurde genauso "platt gewalzt". Sämtliche PV Unternehmen (wenn Sie denn bis jetzt überlebt haben) schleppen Ihre Invesitionsgelder ins Ausland.

Ob das der Sinn der Sache sein kann?
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Beitragvon breeda » 01.12.2014 12:22 Uhr

ich finde es auch deprimierend, dass bei uns die energiewende ausgebremst wird - man könnte noch soviel mehr machen, allein im bereich pv (mietshäuser, mehr solardächer, solar für eigenbedarf,...). aber ich bin gleichzeitig froh, dass weltweit die erneuerbaren wachsen - angesichts des klimawandels ist das doch das wichtigste!
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Beitragvon EuRegEn » 26.02.2015 22:49 Uhr

Windkraft - national und international TOP:
http://www.gwec.net/wp-content/uploads/ ... 2.2015.pdf

Starke Netze sind für eine europäische Energiewende unverzichtbar...

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