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olesja
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Beitragvon olesja » 30.12.2013 21:37 Uhr

Hallo an alle! Ich hoffe sehr, das ich hier Antworten finde, oder Tips!

Ich habe schon Internet durch, bin aber trotzdem nicht schlauer geworden! Wir kaufen ein Haus, mit 125 Wohnfläche, ohne Keller.

Der Haus hat nur Nachtspeicheröfen, auch der Beuler mit Warmwasser wird über Strom beheizt.

Das ist sehr teuer, deswegen müssen wir es austauschen, wir können aber uns nicht entscheiden, weil wir haben festgestellt, das wir da echt keine Ahnung haben :-(

Ok, ein wenig haben wir gelernt und ausgewogen.

In der Küche steht ein Kamin, eher so ein altes Herd, wo man ihn mit Holz beheizt und kann man auch drauf kochen..

Kaminanschlüsse gibts genügend! Kommt dann Pellets ins Frage, aber wie wird dann Warmwasser gemacht? Das brauchen wir viel, da wir auch Kinder haben, na ja und wir duschen auch jeden Tag ;-)

Also Strom wird zu teuer..

Solar dazu? Oder gibts alternativ Kamin mit wasserbeheizung? Gibts so was?

Öl, wird auch sehr teuer, erstens wir haben ja da nix, keine Röhren, keine Heizkörper..

Wir würden schon gerne Kamin ausnützen, aber wissen nicht wie. Damit auch Wasser und wärme.

Können sie uns Tipps geben, die Experte, oder Verbraucher , bestimmt hat jemand mehr Erfahrung als wir!

Die Kosten interessieren uns sehr!

Ich bedanke mich im voraus!

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Beitragvon bernhard geyer » 31.12.2013 09:06 Uhr

Du hast ein Hauptproblem schon angemerkt: Die fehlenden Rohre.
Willst du eine wasserbasierte Wärmeverteilung müssen natürlich Rohre verlegt werden was kostet. Und ohne Keller können diese auch nicht über die Kellerdecke verlegt werden. Hier ist evtl. eine Verlegung an/in den Außenwänden möglich (Fall die Wände nicht zu dünn sind).
Aber ohne Keller wird es auch schwierig mit der Lagerung von Brennstoff. Öl würde ich eh nicht mehr betrachten. Wenn dann wären es Pellets (Extra Lagerraum außerhalb des Hauses) oder Gas (Gastank im Garten versenkt).
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Beitragvon olesja » 31.12.2013 09:40 Uhr

Was wird das alles kosten? Ungefähr halt.

Gass mit allem drum und dran. Pellets? Ja und habe jetzt viel über
solarthermische Anlage gelesen, das es auch die Kombie Anlage gefördert wird?

Was ist dann mit Heizkörper? Kennen sie sich damit aus?

Ich brauche dann 10m aufs Dach..

Es gibt auch eine Allternative bis nächsten Winter zu warten, damit wir dann anderen Kredit aufnehmen, geförderten Kfw. ABer bis dahin dann mit Nachtspeicher heizen und Kamin mit Holz, auch Warmwasser über Strom..

Hm..
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Beitragvon olesja » 31.12.2013 09:51 Uhr

Ich habe jetzt in diesen Link gelesen, aber verstehe nicht ganz. Ist das nur für warmwasser?

http: //www.energieportal24.de/cms1/wiss ... arthermie/
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Beitragvon olesja » 31.12.2013 10:04 Uhr

Ich verstehe überhaupt nix mehr..

Die obere Link und diese

http://ww w.energieportal24.de/cms1/wiss ... etheizung/

Sagt aus, das man es Kombination fördern kann. Z.b Pellets und thermische solaranlage

Pellets für die Heizung und Solar für warmwasser.

Da steht für solarthermie 6.000 Euro (bei ersten Link) Eigenkosten, aber bei Pellets steht gar nix.

Was kommt da auf mich zu? Ich kann schon drausen was anbauen für Behählter, zum Lagern. Grundstück ist gross. ABer gesamt Preis und was kommt auf uns zu?
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Beitragvon bernhard geyer » 31.12.2013 11:36 Uhr

Es wird schwierig bei so einem großen Vorhaben dir eine (grobe) Aufwandsabschätzung zu geben.

Das vermutlich der Kauf noch nicht getätigt ist würde ich vorschlagen hier einen Fachmann im Bereich Energetische Sanierung/Haus dazu ziehen. Über die Verbracherzentrale sollte man Kontaktadressen bekommen. Die Kosten der nötigen Renovierungs/Baumaßnahmen sollten auch sich in einem günstig(er)en Kaufpreise niederschlagen.

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Beitragvon machtnix » 31.12.2013 12:16 Uhr

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Beitragvon admin » 31.12.2013 15:56 Uhr

Hier werden allgemein Kosten diverser Heizungen gegenübergestellt:

http://www.energieportal24.de/cms 1/wiss ... echnungen/
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Beitragvon machtnix » 31.12.2013 20:10 Uhr

Ist überhaupt ein Technikraum vorhanden indem man die Heizung oder WW Speicher unterbringen kann?
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Beitragvon KTT » 01.01.2014 08:11 Uhr

Als Ersatz für die im Verbrauch sehr teuren Nachtspeicheröfen solltest du auch über den Einsatz von effizienten Klimageräten nachdenken.
Dafür wird kein wassergestütztes Wärmeverteilsystem benötigt, der Einbau ist somit kurzfristig möglich, das Haus ist während des Umbaus ohne große Einschränkungen bewohnbar u. die Heizkosten lassen sich gegenüber den Nachtspeicheröfen auf ca. ein Drittel reduzieren.
Bei einer einigermaßen günstigen Raumaufteilung liegen die Kosten für ein derartiges Heizsystem bei einem mittleren Einfamilienhaus deutlich unter 10 T€.

Für das Warmwasser kämen neben einer solarthermischen Anlage, einer Brauchwasserwärmepumpe auch Durchlauferhitzer in Frage, bei denen die bei einem E-Boiler meist erheblichen Bereitschaftsverluste wegfallen.
Hier müsste unter Berücksichtigung allfälliger Förderungen die optimale Variante ausgewählt werden.

Grüße Josef

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