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Heizungstechnik (allgemein), Installationstechnik, kombinierte Heizsysteme, Heizung im Neubau, Klimatechnik, Umstieg auf neue Heizungsanlage (Heizungssanierung)
Hulg
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Beitragvon Hulg » 10.12.2013 21:25 Uhr

Hallo allerseits,

bekomme gerade in einem Altbau eine Heizungsanlage eingebaut.
Verläuft alles zu meiner Zufriedenheit, habe jedoch ein paar Fragen dazu und hätte gerne noch ein paar Antworten um mir objektiver ein Urteil zu bilden.

Nun meine Fragen:

1. Die Installation der Verrohrung erfolgt Aufputz an Hk's. Diese werden später mit HZ-Leisten verkleidet. Wäre es sinnvoll die Rohre in den Verkleidungen zu dämmen? Mein Heizungsbauer meint wäre unnütz da sowieso alles geheizt würde und diese Wärme die dort abgeben wird, sowieso dem Raum zugute kommt.
Und wie sieht es bei dem Thema mit den WW-Rohren aus?

2. Am Haus befindet sich eine Scheune die im hinteren Bereich im 1. Stock ausgebaut ist und darunter befindet sich meine Werkstatt. Dort ist nichts gedämmt und wenn ich im Winter in der Scheune einen Wassereimer stehen habe dann kann es bei starken Minustemperaturen schonmal vorkommen, dass sich auf dem Wasser eine dünne Eisschicht bildet.
Nun durch diese Scheune werden die Heizungsrohre verlegt und die WW-Versorgung für das Bad im Ausbau.
Wie kann ich dort vernünftig die Rohre dämmen, so dass es frostsicher ist und nicht die Scheune mitgeheizt wird?

Hoffe mir kann da jemand helfen.

Danke und Gruß
Holger

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Beitragvon bernhard geyer » 10.12.2013 22:31 Uhr

Unter http://www.sanitaer.org/frostschutz-was ... Vorkehrung sind die 5 Möglichkeiten aufgelistet:

1, fachgerechte Isolierung der Wasserleitungen
2, freiliegende Leitungen mit Wasser abweisenden Isolierstoffen umhüllen
3, Installation elektrischer Absperrventile
4, Verwendung von Frostschutzheizkabel
5, Leitungen absperren und entleeren
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Beitragvon machtnix » 10.12.2013 22:42 Uhr

Eigentlich gibt die EneV 2009 schon alles vor was man beachten muß.
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Beitragvon Hulg » 12.12.2013 21:32 Uhr

Schön dann les ich mir die ENEV2009 durch und bin superschlau und brauch keine Hilfe mehr. Danke für die speziellen Antworten, hat mir echt weiter geholfen.
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Beitragvon machtnix » 12.12.2013 23:49 Uhr

Nun ja,ist vielleicht mal ganz gut etwas selbst zu lesen wenn man es denn kann.
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Beitragvon Hulg » 13.12.2013 18:23 Uhr

Wiedermal ein schönes Beispiel für Nettiquette und I-Kultur!

Frage mich was so schwer gewesen wäre einfach mal eine subjektive "Experten"meinung abzulassen in Form:

Nimm die und die Dämmung oder es muss ne Begleitheizung dran oder oder oder natürlich alles ohne Gewähr. Das man sich selbst ein Bild machen kann.

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Beitragvon machtnix » 13.12.2013 19:37 Uhr

Wiedermal ein schönes Beispeil dafür das die Leute in der heutigen Zeit leider so stinkfaul geworden sind und alles selbst vorgekaut haben wollen.Noch nicht mal die Enev selbst lesen.

http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/G ... b=true.pdf

Seite 60.
Für Außenleitungen beachten was unter der Tabelle steht.
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Beitragvon machtnix » 13.12.2013 19:51 Uhr

http://www.bosy-online.de/Waermedaemmung.htm
Unser allseits geschäzter Kollege Bruno Bosy hat ein excellentes SHK Lexikon zusammengestellt.
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Beitragvon Hulg » 13.12.2013 21:49 Uhr

Nee, die ENEV bin ich doch schon am lesen.

Genauso wie sie das kpl. SGB lesen würden, wenn sie sich über eine Reha informieren wollen. Iss doch alles Kleinkram und direkt kapierbar - also so für Aussenstehende.

Gott lass soziale Kompetenz vom Himmel regnen.

P.S. Ich such immer noch den Button womit ich mich verabschieden kann. Weil soviel geballte Redseligkeit vertrag ich nicht.
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Beitragvon machtnix » 13.12.2013 22:46 Uhr

http://www.missel.de/downloads/weitere-downloads/
Mal unter Dämmung von Rohrleitungen nachschauen,Seite 8+9 sind die wichtigen für unbeheizte Räume.
Vielleicht etwas verständlicher dargestellt.

Normalerweise 100% Dämmung.
Im Klartext.Ist eine Rohrleitung 22mm dick,so muß die Dämmstärke genauso dick ausgeführt werden.

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