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Forum Mobilität & Verkehr & Kraftstoffe

Thema: Pro und Contra Düsenänderung bei Pöl-Umbau

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Herman Munster

Erfahrung: Gast
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Hallo Gemeinde!
Ich denke gerade über das Für und Wider einer Düsenumrüstung nach.

Hintergrund: Meinen Volvo 945 2,4 Diesel TIC Automatic hab ich jetzt auf Pflanzenöl umgestellt:
2-Tank System mit 2 Kraftstofffiltern, der Pöl-Filter beheizt mittels Eckes Wärmetauscher (parallel angeschlossen an die Heizungsleitungen), nach dem Filter in Reihe noch ein 2. Wärmetauscher (Modell 900° von "Dieselumbau"), danach das Sirai Magnetventil.
Die Pöl-Rücklaufleitung ist kurzgeschlossen und der Rückstrom wird in die Pöl-Ansaugleitung zurückgeführt. Die Trennung von Pöl-und Dieselrücklauf erfolgt über Rückschlagventile.

Mein Problem ist nun, dass der Renner unter 2000 U/min. heftigst nagelt, was ein Zeichen für eine schlechte Verbrennung ist.

Kriege ich das mit einer Erhöhung des Einspritzdrucks der Düsen hin (175 statt 155 bar)?
Welche Nachteile handel ich mir dabei ein?
Oder liegt mein Problem vielleicht wo ganz anderes begründet?

Na dann freue ich mich mal auf euere kompetenten Antworten!

Gruß
Udo

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Herman Munster

Erfahrung: Gast
,
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... darauf kann ich nun selbst geben:
Das Nageln beim TIC ist auf den Zündverzug zurückzuführen, der bei Pöl deutlich höher ist als bei Diesel.
Mit Flächendüsen vom Typ 297, eingestellt auf einen Einspritzdruck von mindestens 175 bar und einem frühen Förderbeginn (1,0 - 1,1) ist das Problem in den Griff zu bekommen.
Mit frühem Förderbeginn steigt jedoch die Belastung des Motors im Dieselbetrieb, da der Verbrennungsschwerpunkt immer näher an den OT rückt bzw. dann irgendwann vor dem OT liegt.
Dauervollgas mit Diesel sollte mit der Einstellung dann vermieden werden.

Die 297er Düsen und der frühe Förderbeginn haben allerdings einen anderen Vorteil: Mit dieser Bestückung und Pöl steht bei mir inzwischen eine Mehrleistung von mindestens 10% an, bei erheblich geringeren Rußemissionen.

Meine Erfahrungen gelten nur für den VW 2,4 l Diesel mit Ladeluftkühlung (verbaut im VW LT und 700er/900er Volvo). Bei anderen Motoren (z.B. dem VW 1,6 Turbodiesel) reicht teilweise schon die Verstellung des Förderbeginns aus, wenn sie überhaupt nötig ist. Welche Vor- oder Nachteile sich mit anderen Düsen/Einspritzdrücken ergeben, kann ich hier nicht sagen.

Gruß
Udo

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Gast

Erfahrung:
,
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Herman Munster hat Folgendes geschrieben:
... darauf kann ich nun selbst geben:
Das Nageln beim TIC ist auf den Zündverzug zurückzuführen, der bei Pöl deutlich höher ist als bei Diesel.
Mit Flächendüsen vom Typ 297, eingestellt auf einen Einspritzdruck von mindestens 175 bar und einem frühen Förderbeginn (1,0 - 1,1) ist das Problem in den Griff zu bekommen.
Mit frühem Förderbeginn steigt jedoch die Belastung des Motors im Dieselbetrieb, da der Verbrennungsschwerpunkt immer näher an den OT rückt bzw. dann irgendwann vor dem OT liegt.
Dauervollgas mit Diesel sollte mit der Einstellung dann vermieden werden.

Die 297er Düsen und der frühe Förderbeginn haben allerdings einen anderen Vorteil: Mit dieser Bestückung und Pöl steht bei mir inzwischen eine Mehrleistung von mindestens 10% an, bei erheblich geringeren Rußemissionen.

Meine Erfahrungen gelten nur für den VW 2,4 l Diesel mit Ladeluftkühlung (verbaut im VW LT und 700er/900er Volvo). Bei anderen Motoren (z.B. dem VW 1,6 Turbodiesel) reicht teilweise schon die Verstellung des Förderbeginns aus, wenn sie überhaupt nötig ist. Welche Vor- oder Nachteile sich mit anderen Düsen/Einspritzdrücken ergeben, kann ich hier nicht sagen.aber mach doch was du willst

Gruß
Udo
Evil or Very Mad

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KurtSteiner

Erfahrung: Gast
,
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Meine ErFAHRung:

Golf 2 Typ 19E Bj89 54 Ps

Erst mit Änderung der Düsen von 130BAr auf 172 Bar Öffnungsdruck und der Vörstellung des Förderbeginns rennt der Diesel WESENTLICH besser mit Pflanzenöl als vorher mit Diesel !!!



Steiner
_________________________________________
umweltfreundliche Mobilität mit Pflanzenöl
http://www.RapsFahrer.de...

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