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doerpn
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Beitragvon doerpn » 11.05.2014 12:25 Uhr

Hallo Udo,
danke für Deine schnelle Antwort. Wegen Internet/-PC-Problemen kann ich erst heute darauf eingehen, sorry.
Du schreibst:
KWK benötigt eine hohe Auslastung allerdings in mehrfacher Hinsicht
Punkt 1 :Am besten über das Jahr gesehen eine gleichmäßige Auslastung (Lastverlauf)

Das Problem dürften alle privaten Haushalte haben, deshalb ja die Idee, 4 Haushalte an ein KWK, welches nicht überdimensioniert ist, anzuschliessen. Wobei uns bewußt ist, dass es auch dann keinen gleichmäßigen Lastverlauf (Sommer, Nachts, Urlaub ) geben wird.
Nur wenn das ein K.O.-Kriterium sein sollte, dürfte ein KWK ja grundsätzlich nicht für Privathaushalte geeignet sein, oder?!
Du schreibst:
Punkt 2 : ein Wärmebedarf der dem des BHKWs zur Verfügung gestellten entspricht (grob kann man sagen auf jede KW Strom kommen 2-3 KW Wärme).
Das sollte sich über die Größe/Leistungsfähigkeit des KWK steuern lassen, wobei natürlich die Sommermonate keinen großen Wärmebedarf haben.....
Du schreibst:
Punkt 3 : Der Bedarf an Warmwasser macht "nur" ungefähr 10-15% des Heizbedarfes aus.
Das kann ich bestätigen, wobei aber andererseits der Heizbedarf den Großteil meiner Stromrechnung ausmacht.
Du schreibst weiterhin:
In deinem Fall (wie in den meisten) wird das BHKW die Warmwasserversorgung übernehmen und ggf einen geringen Teil der Heizlast.
Ist ein BHKW zu groß dimensioniert bekommst du keine Laufzeiten hin (die sollten mindestens zw 4 und 6tsd Stunden liegen, lieber mehr)
Als nächstes musst du schauen das der Strom selbst genutzt und möglichst wenig eingespeist wird.

Warum nur einen geringen Teil der Heizlast? Habe inzwischen die Stromrechnung bekommen:
Wegen des milden Winters nur 12.000 KW Jahresverbrauch (sonst 18.000). Die 12.000 teilen sich auf in 3000 Tagstrom (Warmwasser, Stromabnehmer) und 9000 KW Nachtstrom (Heizung). Bei den Nachbarn wird das Verhältnis ähnlich sein, sprich 75% Nachtstrom (20cent), 25% Tagstrom (28cent). Wobei der Nachttarif von 23:00 bis 7:00 morgens und 15:30 bis 17:30 gilt.
Das KWK sollte doch in der Lage sein, tagsüber produzierten Strom auch nachts in die Heizungsanlage zu speisen? Klar, dass wir möglichst viel produzierten Strom selber verbrauchen wollen...
Du schreibst schließlich:
Dies sind Betrachtungen von der Ferne aus für genauere Aussagen müßte ich das Objekt besser kennen
Was ich nur abschließend wissen möchte: Macht das Ganze Sinn oder nicht? Bei 75% des Energiebedarfs für die Heizung müßte das KWK schon einen Großteil dieser Kosten reduzieren, allein für Warmwasser lohnt es sich sicher nicht....
Könnte man anhand der vorhandenen Daten mal einen groben Überschlag hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit rechnen? :)

Einen schönen Sonntag noch wünscht
Olaf

bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 11.05.2014 12:54 Uhr

Ich glaube du verrennst dich da.

Ein KWK bei Wohnungen die Elektrisch betrieben sind ist Blödsinn.
Hier müsstest du schon deine elektrische Fußbodenheizung rausreißen und ein wasserführendes System einbauen.

Die "Idee" den tagsüber produzierten Strom zu speichern und dann nachts wieder daraus Wärme zu machen (...Das KWK sollte doch in der Lage sein, tagsüber produzierten Strom auch nachts in die Heizungsanlage zu speisen? ...) ist Geldverschwendung hoch 3. Die nötigen Batterien werden zig Tausend € Kosten und deine Heizkosten als Gesamtkostenbetrachtung noch schlechter da stehen lassen.

Was wäre eine Lösung für dich?
a, Verbesserte Dämmung um den Strombedarf zu senken.
b, Umstellen auf eine Wasserführendes Heizsystem
c, Umstellen auf ein anders Strombasierendes System (IR) und hoffen das die dann etwas niedrigeren nötigen Temperaturen zu merklichen Stromeinsparung führt.
d, Einbau einer Luft-Luft-WP und direktes Erwärmen der Luft um die hohen Investitionskosten eines wasserbasierenten Systems zu vermeiden.

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