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klarre2013
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Beitragvon klarre2013 » 09.10.2013 11:07 Uhr

Hallo,

wir stehen kurz vor dem Hauskauf, und zwar ein fachwerkhaus von 1900. Leider ist das Fachwerk bereits komplett verspachtelt, sodass man es nicht mehr sieht. Welche Dämmung würdet ihr Empfehlen? Platten an die Fassade oder doch das Fachwerk freilegen und von innen dämmen? Oder gibt es vllt. spezielle Möglichkeiten ein Fachwerkhaus zu dämmen?

Freue mich auf eure Antworten

admin
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Beitragvon admin » 09.10.2013 20:14 Uhr

Hallo klarre2013,

ist das Haus denn wirklich trocken oder gibt es schon Feuchtigkeitsprobleme?

Standarddämmstoffe für die Innendämmung sind wohl eher ungeeignet. Evtl. sind Holzfaserdämmplatten (atmungsaktiv) interessant (Innendämmung). Bei der Dämmung von Fachwerkhäusern im Außenbereich hab ich leider keine Erfahrung. Würde mich auch interessieren.
muellerthomas855
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Beitragvon muellerthomas855 » 19.10.2013 13:10 Uhr

Hallo,

ich kann für den Altbau am besten Material wie Mineralische Fasern oder Steinwolle empfehlen. Zumal man den Schallschutz damit erhöht und diese auch nicht brennbar ist.

Auch sind die Eigenschaften der Wärmedämmung herrvoragend.

Falls sie Wärmedämmverbundsysteme gelegt bekommen brauchen schreiben Sie mir eine PM. Ich kann Ihnen da auch sicher weiter helfen.

Grüße

Thomas
Zuletzt geändert von muellerthomas855 am 29.10.2013 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 19.10.2013 14:28 Uhr

Bei der Fachwerk-Außenwand ist eine Innendämmung die optimale Lösung.

- Es gibt Holzweichfaserplatten (Nut- und Feder) für die vollflächige Dämmung im Innenbereich, beispielsweise mit 120 mm Dämmplattenstärke.
- Man kann auch ein Gefach aus Holzständern bzw. -riegeln einbringen und dieses mit Mineralwolle oder Zellulose ausdämmen.


Wichtig ist immer eine einwandfreie Diffusionsoffenheit, also keine dichteren Plattenwerkstoffe von innen einbringen.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon Hydrogeit » 25.10.2013 08:38 Uhr

Thomas Heufers hat geschrieben:Bei der Fachwerk-Außenwand ist eine Innendämmung die optimale Lösung.


Sehr geehrter Herr Heufers,

kennen Sie sich mit Fachwerk näher aus? Kennen Sie noch die PMF-Häuser? Damit hatten wir gerade unsere liebe Not.

Gruß, Hydrogeit
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Beitragvon Thomas Heufers » 25.10.2013 10:06 Uhr

Hallo Herr Hydrogeit,

meines Wissens gibt es die Fa. PMF nicht mehr.
Die technische Details habe ich mir von 10 Jahren genauer angeschaut. Diese haben mich nicht überzeugt. Das PMF-System war diffusionsgeschlossen.
Unter http://www.fachwerk.de gibt es einen Thread, der auf PMF eingeht.
http://fachwerkhaus.historisches-fachwe ... um%7C15652
Zum Lesen des Beitrags ist zuvor eine Registrierung erforderlich.

Mein Hinweis zur Innendämmung beim Fachwerk bezieht sich auf wasserdampfdurchlässige Wand- bzw. Dachkonstruktionen. Dann funktioniert die beschriebene Dämmweise und ist vollkommen unkritisch.

Gruß

Thomas Heufers



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Beitragvon rob2310 » 06.11.2013 12:35 Uhr

Hallo,

ich bin neu hier. Wir haben Vor ca 7 Jahren ein Haus aus den 1920er Jahren gekauft. Nächstes Jahr soll die Fassade gemacht werden. Da ich sowiso komplett verputzten lassen muss hab ich mit einer Dämmung geliebäugelt. Die untere Etage ist zweischalig Vollziegel gemauert, die obere Etage ist Fachwerk mit Gefächern aus Bimsstein. Zwecks Diffusionsoffenheit bin ich mir nicht sicher welches das beste Dämmmaterial für mich ist. Gibt es für mich grundsätzliche Regeln die ich wegen der Fachwerketage, bei der Dämmstoffwahl beachten muss. Ich habe schon viel im Internet gelesen und möchte auch noch einen Energieberater zu Rate ziehen. Ich habe aber das Gefühl das bei 10Antworten 15Meinungen rauskommen. Oft habe ich gelesen EPS hat am Fachwerk nichts zu suchen, dann schreibt wieder einer EPS sei auch Diffusionsoffen oder man nimmt nur Mineralwolle. Vielleich hat jemand Erfahrungen und kann mir ein wenig helfen, dass ich nicht ganz so blöd in ein Gespräch mit den Beratern gehe.

Vielen Dank schon mal

Und srry für den Ellenlangen Post :)

Gruß Robert

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