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Schlappi
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Beitragvon Schlappi » 14.09.2013 17:55 Uhr

Es gibt heute schon technische Möglichkeiten aus "Fäkalien" (geändert von Redaktion) Strom zu gewinnen.

http://www.pm-magazin.de/r/gute-frage/k%C3%B6nnen-wir-energie-aus-urin-gewinnen

In dem Bereich sollten sie mehr forschen und die Technik perfektionieren. Somit könnte jeder Privathaushalt selber sein Strom erzeugen und wir wären nicht abhängig von den Energiekonzernen. Außerdem könnten sie nicht mehr den Strompreis diktieren.

Die Landwirtschaft mit Tieren könnte für grosse Stromfresser wie Industrien den Rohstoff liefern.

Ich denke mal, das ist die billigere Energiewende als mit Windkraft und Solarzellen. Fäkalien werden immer produziert. Wind und Sonne kommen nicht immer vor.

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Beitragvon bernhard geyer » 14.09.2013 18:15 Uhr

Und wie groß ist der potentielle Energiegewinn in TWh? Und mit was sollen die Landwirte ihre Felder düngen wenn aller Mist für die Stromproduktion verwendet wird. Für den Hausgebrauch ist das unbrauchbar. Die Menge an "Fäkalien" reicht niemals aus um den Heimischen Energiebedarf zu decken.

Übrigens ist das ein alter Hut. Das EEG vergütet schon seit Anfang an die Stromproduktion aus Deponie-, Klär- und Grubengas.
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Beitragvon Schlappi » 14.09.2013 18:26 Uhr

Hier ein Beispiel, das es bei Privathaushalten doch geht.

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1405394/

Okay, sind nur 10% des Energiebedarfs, aber deshalb sollten sie doch vermehrt in dem Bereich forschen und die Stromgewinnung effizienter machen.

Die Rückstände aus der Stromgewinnung können immer noch als Dünger verwendet werden.
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Beitragvon Schlappi » 14.09.2013 20:09 Uhr

Noch ein anderer Bericht.

http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32413796

Zusätzlich könnte mit der Wärmegewinnung noch geheizt werden.
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Beitragvon Schlappi » 15.09.2013 09:28 Uhr

Für die Energiegewinnung könnten zusätzlich Küchen- und Gartenabfälle benutzt werden.
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Beitragvon bernhard geyer » 15.09.2013 13:30 Uhr

Schlappi hat geschrieben:Okay, sind nur 10% des Energiebedarfs, aber deshalb sollten sie doch vermehrt in dem Bereich forschen und die Stromgewinnung effizienter machen.

Im Haushalsbereich wird nicht mehr drin sein.

Schlappi hat geschrieben:Die Rückstände aus der Stromgewinnung können immer noch als Dünger verwendet werden.

Sie können ja mal die Landwirte frage die vor 20 Jahren Abfälle aus Kläranlagen und ähnlichen auf ihre Äcker verteilt haben. Diese Äcker sind heute teilweise hochvergiftete Gebiete.

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Beitragvon Thomas Heufers » 15.09.2013 14:28 Uhr

Die Energiegewinnung aus Fäkalien ist eher eine reine Insellösung. Für die breite Masse kann man dies System nicht umsetzen.
Das zitierte PM Magazin gehört übrigens zu den populärwissenschaftlichen Vertretern. :!: Man sollte Veröffentlichungen in der PM nicht allzu ernst nehmen. Den Beiträgen in der PM fehlen häufig die wissentschaftlichen Nachweise. :cry:

Vielmehr sollten wir uns Gedanken machen, wie wir unseren Energieverbrauch in allen Lebensbereichen auf ein Minimum reduzieren. Ich frage mich beispielsweise seit Einführung des Dualen Systems immer, warum ich die gelben Säcke alle 4 Wochen vor die Tür stelle. Für einen Mineralwasser oder ein Smoothie wird eine hochwertige Einweg-Kunststoffverpackung genutzt und landet dann auf unseren Deponien oder Müllverbrennungsanlagen. :shock: Ist das für ein hoch entwickeltes Industrieland wie Deutschland zeitgemäß und zukunftsorientiert? Wohl kaum!

Gruß

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Beitragvon HeinrichC. » 16.09.2013 08:44 Uhr

Bin da der gleichen Meinung wie Thomas...
Es wird keine neue Alternative werden und ist daher nur ein "interessanter" Artikel über neueste Erkenntnisse, die auch noch einen kleinen amüsanten Nebeneffekt haben.

Vielmehr sollten wir uns Gedanken machen, wie wir unseren Energieverbrauch in allen Lebensbereichen auf ein Minimum reduzieren.


So denke ich auch. Und was den Müll angeht, so kann man doch trennen soviel man will. Es landet doch sowieso alles wieder in einem Topf am Ende. Und über diese ganzen Verpackungsverschwendungen braucht man ja wirklich nicht mehr zu diskutieren. Was alles an Müll produziert wird, wenn man einen kleinen USB Stick kauft ist wirklich Wahnsinn!
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Beitragvon Schlappi » 16.09.2013 10:24 Uhr

bernhard geyer hat geschrieben:Sie können ja mal die Landwirte frage die vor 20 Jahren Abfälle aus Kläranlagen und ähnlichen auf ihre Äcker verteilt haben. Diese Äcker sind heute teilweise hochvergiftete Gebiete.



Das liegt auch daran, weil alle Abwässer, eben auch aus Industrien, in die Kläranlage gelangen.Es müßten eben nur die reinen Abwässer aus unseren Fäkalien sein.
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Beitragvon Schlappi » 16.09.2013 10:45 Uhr

Aus Algen und Fäkalien kann auch Rohöl gewonnen und zur Nutzung für die Stromgewinnung benutzt werden.

http://www.welt.de/dieweltbewegen/clean ... ohoel.html

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