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Beitragvon energieprojekt » 28.05.2014 10:45 Uhr

Hallo Dutchman, Hallo andjessi, es tut mir Leid was ihr für einen Ärger mit euren "Heizungen " habt.
Tatsache ist bestimmt das immer mehr Hersteller aus "Kostendruck" (meines Erachtens eher Gewinnoptimierung) immer billiger Baugruppen verwenden die gerade so die Gewährleistungszeit überstehen (wie man hier sieht leider nicht immer).
Schlimm ist das man nun nicht sagen kann dieser Produkt ist billig oder dieser Hersteller ist Namhaft und damit gut.
Wichtig ist es sich im Vorfeld über die Produkte welche man einbauen möchte informiert und hier auf Hersteller zurückgreift die sich durch Qualität und Kundenfreundlichkeit hervortun.
Dies werden in der Regel nicht die sein die mit Dumpingpreisen am Markt sind.
Auf der anderen Seite stellt sich natürlich auch die grundsätzliche Frage ist es sinnvoll einen Wärmeerzeuger einzusetzen der bei dem Defekt eines Bauteiles als (wirtschaftlich) unreraparierbar anzusehen ist. Soviel an Energie-, Schornsteinfeger- und Kamin und Wartungskosten kann ich gar nicht sparen das sich dies rechnet( Und dies sind ja gerade die Argumente für Wärmepumpentechnik).
@ Dutchman da gebe ich dir recht, mit einer "normalen" (in deinem falle wohl Gasheizung) wärst du günstiger gefahren.
@ andjessi, ich weiß ja nicht was deine Pumpe gekostet hat aber nach so kurzer Zeit eine so gesalzene Reparatur ist schon heftig.
@ machtnix, wie recht, nur kommen dann eben Kosten hinzu für diese Wärmeträger, unterm Strich auch nicht immer praktikabel
Gruß Udo
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Beitragvon andjessi » 28.05.2014 11:06 Uhr

Wir haben die WP im Rahmen unseres Neubaus (Reihenendhaus) als Teil eines Gesamtpakets zur Erlangung des KfW Standards 55 (so heiß das glaube ich) erreichen, gekauft. Dazu gehörte: WP, Erdsonden, 3-fach verglaste Fenster, Aufwertung Dämmung Keller, Fußbodenheizung. Gerechnet hat sich dieses Paket schon damals nicht wirklich, aber wir sahen es als eine Art Versicherung gegen steigende Energiekosten.

Nicht berücksichtigt wurden in unseren Rechnungen die möglichen Reparaturkosten (die die einer Gasheizung weit überstiegen) und die EEG-Umlage, deren massive Steigerung in 2007/2008 so nicht vorhersehbar war.

Rückblickend würde ich mich jedenfalls nicht noch einmal für das KfW-Paket entscheiden und erst recht nicht für die WP. Die Ersparnis ist zu gering und die WP ist einfach eine arxxxteure Heizung, die ein Klumpenrisiko ist. Wenn was kaputt geht, wird es wirklich teuer. So ein teurer Schaden ist bei einer Gasheizung praktisch ausgeschlossen.

Besonders schlecht ist aber das Verhalten der Firma Novelan. So ein unkulantes Verhalten wird sich negativ auswirken. Bei Google ist der erste nicht gesponserte Treffer zur Suche "Novelan" dieser Thread. Da bedankt sich die Novelan-Marketing-Abteilung bei ihrem kaufmännischen Vorstand für diesen PR-GAU ;-)
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Beitragvon energieprojekt » 28.05.2014 11:40 Uhr

andjessi hat geschrieben:Wir haben die WP im Rahmen unseres Neubaus (Reihenendhaus) als Teil eines Gesamtpakets zur Erlangung des KfW Standards 55 (so heiß das glaube ich) erreichen, gekauft. Dazu gehörte: WP, Erdsonden, 3-fach verglaste Fenster, Aufwertung Dämmung Keller, Fußbodenheizung. Gerechnet hat sich dieses Paket schon damals nicht wirklich, aber wir sahen es als eine Art Versicherung gegen steigende Energiekosten.

Ja das wird gerne gemacht alles in ein Paket gepackt damit es schön unübersichtlich und nicht einzeln kalkulierbar wird, wer hat dir das als "Versicherung gegen steigende Energiekosten" verkauft ? den Typen kann man gebrauchen...
Nicht berücksichtigt wurden in unseren Rechnungen die möglichen Reparaturkosten (die die einer Gasheizung weit überstiegen) und die EEG-Umlage, deren massive Steigerung in 2007/2008 so nicht vorhersehbar war.
das man den Kunden über solche Möglichkeiten (Repparaturkosten) nicht informiert ist (aus Verkäufersicht) verständlich.....
Die Steigerungen der EEG-Umlage waren schon vorhersehbar, sind allerdings auch nicht pupliziert worden


Rückblickend würde ich mich jedenfalls nicht noch einmal für das KfW-Paket entscheiden und erst recht nicht für die WP. Die Ersparnis ist zu gering und die WP ist einfach eine arxxxteure Heizung, die ein Klumpenrisiko ist. Wenn was kaputt geht, wird es wirklich teuer. So ein teurer Schaden ist bei einer Gasheizung praktisch ausgeschlossen.
Leider ist es so die Menschen sind schlau die einen halt vorher die anderen hinterher.
Stimmt solche Kosten wären dir bei einer Gastherme sicherlich nicht entstanden


Besonders schlecht ist aber das Verhalten der Firma Novelan. So ein unkulantes Verhalten wird sich negativ auswirken. Bei Google ist der erste nicht gesponserte Treffer zur Suche "Novelan" dieser Thread. Da bedankt sich die Novelan-Marketing-Abteilung bei ihrem kaufmännischen Vorstand für diesen PR-GAU ;-)

Anscheinend lässt sich mit dieser Technik immer noch soviel Geld verdienen und neue Kunden gewinnen das man solch eine (Negativ-)Werbung nicht fürchtet. Ist schon klasse wenn sich die einzelnen Firmenteile im Internet gegenseitig beharken, wie soll es da erst Live zugehen. Abschließend kannst du mal eine Kosten-Nutzen Rechnung aufmachen mit versprochenem und realen Einsparungen mit und ohne Berücksichtigung der Reparaturen ?
Wäre wirklich mal interessant, sicherlich nicht nur für mich

Gruß Udo vom Energieprojekt

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Beitragvon machtnix » 28.05.2014 16:34 Uhr

Die Wärmepumpe ist immer noch das beste auf dem Heizungsmarkt was man sich ins Haus holen kann.
Wenn man alles richtig macht hat man auch keine Probleme und auch die geringsten Energiekosten.
Die Probleme traten doch meistens mit den Bautrügern Häuser auf.
Die Heizis geben sich die Klnke in die Hand und sind weg.An wen soll man sich dann wenden?
Die WP hat ja anscheinend vorher schon einige Jahre funktioniert,jetzt auf einmal ist ein Schaden aufgetreten,warum?
Man hätte die WP ja auch mal warten lassen können,so hätte man feststellen das eventuell Kältemittel fehlt und den Mangel dann abstellen können.

Bei einer Gastherme kann dir sowas genauso gut passieren.
Alles Mumpitz um die Wärmepumpe wieder in ein schlechtes Licht zu rücken.
Ach so und der Blödsinn mmit der Stromheizung der jetzt wieder einigen einfallen könnte,der zieht schon lange nicht mehr.
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Beitragvon energieprojekt » 28.05.2014 19:11 Uhr

machtnix hat geschrieben:Die Wärmepumpe ist immer noch das beste auf dem Heizungsmarkt was man sich ins Haus holen kann.
ich nehme an das das einige, unter anderem auch die hier geschädigten anders drüber denken
Wenn man alles richtig macht hat man auch keine Probleme und auch die geringsten Energiekosten.
Was ist denn alles richtig machen ? Mehr als sich auf einen namhaften Hersteller wie Siemens oder Mitsubishi zu verlassen kann der Kunde doch nicht, das mit den Energiekosten mag ja noch teilweise hinkommen, dies nützt allerdings wenig wenn dieser Vorteil durch teure Reparaturen aufgefressen wird.
Die Probleme traten doch meistens mit den Bautrügern Häuser auf.
Die Heizis geben sich die Klnke in die Hand und sind weg.An wen soll man sich dann wenden?Ob eine WP die nach ein paar Jahren einen Totalschaden hat liegt nicht am einem Bauträger was wahr ist das viele von denen hat sehr günstig bauen wollen(günstig für sie natürlich) und damit den Heizungsbauer (und andere Gewerke) in Schwierigkeiten bringen. Aber auch hier gilt kein Handwerker ist genötigt solche Aufträge anzunehmen, warum führt er eine Arbeit aus die ihm keine Deckung bringt ?
Die WP hat ja anscheinend vorher schon einige Jahre funktioniert,jetzt auf einmal ist ein Schaden aufgetreten,warum?
Man hätte die WP ja auch mal warten lassen können,so hätte man feststellen das eventuell Kältemittel fehlt und den Mangel dann abstellen können.

Bei einer Gastherme kann dir sowas genauso gut passieren.
Also ich kenne keine Gastherme an der nach 5-7 Jahren ein Schaden für 3000-4000 € entstanden ist.
Alles Mumpitz um die Wärmepumpe wieder in ein schlechtes Licht zu rücken.
Da wo es Sinn macht können sie meinetwegen auch verbaut werden allerdings dann auch in entsprechender Qualität
Ach so und der Blödsinn mmit der Stromheizung der jetzt wieder einigen einfallen könnte,der zieht schon lange nicht mehr.
Wenn ich recht überlege ist eine Wärmepumpe auch eine Stromheizung oder welche Primärenergie wird hier eingesetzt? Es wird keiner sagen "weil der Strom für die WP aus einem Kohlekraftwerk kommt habe ich eine Kohleheizung"
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Beitragvon admin » 28.05.2014 20:07 Uhr

Also ich kenne keine Gastherme an der nach 5-7 Jahren ein Schaden für 3000-4000 € entstanden ist.


Doch, unsere, wir haben eine von Brötje und die hatte insgesamt 4 Mal einen Schaden innerhalb von 5 Jahren... unfassbar, aber wahr. Alles in allem waren das wenigstens 3000 EUR Schaden.

Demnach kann ich Brötje def. nicht emfehlen.

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Beitragvon energieprojekt » 28.05.2014 20:09 Uhr

schön (äähh oder weniger schön) aber dann scheint es ja auch bei Gas solche Reparaturkosten zu geben. Was war denn da alles (oder immer wieder) defekt ?
Udo
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Beitragvon admin » 28.05.2014 20:14 Uhr

Defekt war 2 Mal die Lüftung, einmal die Zündspule (kann das sein? Therme ging immer wieder aus. Bin nicht sicher.) und an das 4. Mal erinnere ich mich nicht mehr, ich meine irgendwas an der Elektronik (war ganz am Anfang).
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Beitragvon energieprojekt » 28.05.2014 20:29 Uhr

Wow da hat man aber in Paderborn stolz Preise....
für 3000 € hätte man auch ein neues Gerät bekommen.
Ich hoffe das Gerät arbeitet nun wenigstens problemlos
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Beitragvon barrazutti » 02.10.2014 16:40 Uhr

Ich besitze seit 1996 eine Siemens-Luft-/Wasser-Wärmepumpe welche seit dem Einbau problemlos funktioniert. Bei der Einsparung an Wartungskosten sowie die Gebühren für den Schornsteinfeger hat sich das Gerät schon längst bezahlt gemacht.
Wer sich ein bisschen mit der Materie beschäftigt, weiß allerdings, dass eine Wärmepumpe nur so gut ist, wie das Heizsystem in welchem sie eingebaut ist. Vielleicht solltest Du mal die Hydraulik und die Dimensionierung Deiner Anlage von einem kompetenten Fachmann checken lassen. Wenn z.B. die Wärmepumpe zu groß dimensioniert ist, taktet das Gerät, daß ist wie ständiges Fahren mit dem Auto im Stadtverkehr !

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