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mindamino
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Beitragvon mindamino » 29.12.2013 21:11 Uhr

>Mit 42-grädigem Wasser kommt man bei allen haushaltsüblichen Anwendungen bestens zurecht.

Aber wie sieht das denn mit der Legionellenzucht aus?

mindamino
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Beitragvon mindamino » 29.12.2013 21:27 Uhr

Die meisten solarthermischen Anlagen rechnen sich nicht. Unsere ist auch nur eine Kriteriumerfüllung für das Energiesparhaus nach dem Standard KfW 40.


Ich glaube die rechnen sich alle überhaupt und gar nicht.

Viele haben sich mittlerweile auch Wärmemengenzähler eingebaut und berichten dann stolz ihre Werte, die bis zu 200 EUR Ersparnis im Jahr ausmachen, weil so doof zu glauben, dass man 40-60% Energie damit einspart ist man ja nicht.

Diese haben aber alle noch keinen modernen Wärmemengenzähler, der den geringeren Energietransportwert eines Glykohlgemisches berücksichtigt. In der Regel sind von dem abgelesenen Wert noch einmal etwa 20% abzuziehen und dann besteht fast nie eine Versicherung für Diebstahl, Hagel etc., die bis zu 50 EUR/Jahr kostet.
Bei den bisherigen Solarthermiebetreibern entstand so eine Ersparnis von 4-6% am Gesamtenergiebedarf für Heizung bei Kosten der Anlage (incl. Förderung) von 3000-9000 EUR.
Man muss sich dabei fast fragen ob dabei überhaupt eine positive CO2 Bilanz entsteht.

http://solarresearch.org/wp
http://solarkritik.wordpress.com/2007/1 ... -werden-61
Thomas Heufers
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Beitragvon Thomas Heufers » 30.12.2013 10:59 Uhr

@ mindamino - Deine These zu Wärmemengenzählern halte ich für ziemlich windig. :o

Die Wärmemengenzähler sind nach vielen Hiobsbotschaften über schlechte Leistungzahlen von Wärmepumpen zur Verpflichtung geworden. Durch die Vorgabe von Leistungsuntergrenzen sind jetzt die Hersteller bzw. die Planer, Durchführer in die Pflicht genommen worden. Für den Kunden hat dies den Vorteil, dass er die zugesagte Effizienz der Wärmepumpe überprüfen kann.

Gruß

Thomas Heufers

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Beitragvon machtnix » 30.12.2013 11:27 Uhr

Wenn ich mir die Interessensgebiete ansehe wird mir schlecht.Die angesprochenen Links sollten ursprünglich wohl auf die Seiten von Herrn Hoffmann führen der jetzt im Knast sitzt,oder irgendwo in der Forensik verschwunden ist.
Na Klasse.
Hauptsache alles mies machen.
So wich das sehe wohnst du in nem Tipi,Feuerstelle in der Mitte,bei kontrollierter Zeltlüftung machst für 5 Minuten den Eingang auf.
Wassr wird vom nächsten Fluss geholt und für die Geschäfte haste dir ein schönes Loch hinterm Zelt gegraben.

Zurück zum Ursprung,es lebe der Neandertaler.
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Beitragvon mindamino » 20.07.2014 22:35 Uhr

>Grundsätzlich sind die Arbeitszahlen für die Warmwasserbereitstellung der Wärmepumpe bei höheren Temperaturen eher schlecht, weshalb man auch besser eine Brauchwassertemperatur von 42 bis 45° Celsius einstellen sollte, um die Effizienz der Wärmepumpe für den Warmwasserbetrieb zu verbessen. Wir haben es so eingestellt, dass die Maximaltemperatur im Brauchwasserspeicher bei 42° Celsius liegt und ab einer Unterschreitung von 37° C. die Wärmepumpe die Warmwassererwärmung startet.
Mit 42-grädigem Wasser kommt man bei allen haushaltsüblichen Anwendungen bestens zurecht.


Ja, die Legionellen auch bestens, denn da haben wir eine kleine Legionellenzucht.
2010 fünf Tote in Ulm:
http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 53461.html

Wenn Du Tod bist kann ich Dich damit aber nicht mehr beunruhigen oder etwas schlecht machen.

"Für die Errichtung und den Betrieb von Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen gilt in Deutschland das DVGW-Arbeitsblatt W 551 über „technische Maßnahmen zur Verringerung des Legionellenwachstums“ vom April 2004. Danach muss am Austritt von Warmwassererzeugungsanlagen ständig eine Temperatur von mindestens 60 °C gehalten werden."
http://de.wikipedia.org/wiki/Legionellen

>Deine These zu Wärmemengenzählern halte ich für ziemlich windig.

Das kann auch nur eine These sein, weil es Physik ist und nicht jeder war in der Schule und hat was über Physik oder in der Biologie etwa über Legionellen gelernt:
http://www.bosy-online.de/Solarfluessigkeit.htm

"Wasser hat eine spezifische Wärmekapazität von 4,18 kJ/(kg·K) und reines Glykol ca. 2,5 kJ/(kg·K)."

Das bedeutet, dass man mit Glykol pro kg weniger Energie transportieren kann und der Wärmemengenzähler misst die Liter (kg) die da durch gehen und berechnet diese mit dem Energiegehalt von Wasser.

Vor ca. 10 jahren gab es noch gar keine Wärmemengenzähler in denen man den geringern Energiegehalt des Glykolgemisches einspeichern konnte oder spezielle Solarwärmemengenzähler.

Kein einziger, der Stolz seine bescheidenen Ergebnisse verkündete hatte den geringeren Wert berücksichtigt. Nach meiner Frage ob man denn den entsprechenden geringern Energiegehalt berücksichtigt habe hat nie einer geantwortet.

Solche speziellen Wärmemengenzähler für Solar gab es vor 10 Jahren auch noch nicht und da hatten viele eine Solaranlage schon Jahrelang in Betrieb und die meisten ohne Wärmemengenzähler:

Speziell für die exakte Wärmeertragsmessung der thermischen Solarenergie
Mit diesem Produkt präsentiert Solarbayer speziell im Bereich der Thermischen Solarmeßtechnik ein auf Glykol-Gemisch optimal parametriertes Wärmemeßgerät.
http://www.einfachheizen.at/de/Solar-Wa ... aehler.asp

>Für den Kunden hat dies den Vorteil, dass er die zugesagte Effizienz der Wärmepumpe überprüfen kann.


Und da würden mich jetzt endlich mal Ergebnisse interessieren ausser, dass man die 100-200 EUR für den Wärmemengenzähler auch wieder erst reinbekommen darf.

Die Stiftung Warentest hatte vor vielen Jahren thermische Solaranlagen getestet und ich hatte mich schon über genau die Ergebnisse gefreut, weil man fundierte Ergebnisse hätte.

In dem Test wurde nichts entsprechendes gemessen, sondern es wurden die Herstellerangaben miteinander verglichen.

Wahrscheinlich wollte man etwas nicht schlecht machen was man nicht schlecht machen darf und daher scheint die Realität nicht erlaubt zu sein.

Entsprechend könnte man sich auch zugehörig zu einer thermischen Solaranlage eine Eisheizung anschaffen als neues grosses Naturwunder:
https://www.youtube.com/watch?v=bs-QoSvrXcY

Ich wette, dass man die mit realistischen Werten auch nicht schlecht machen darf.
An den gigantischen Energieeinsparungen kommen mir dabei auch erhebliche Zweifel, denn es ist gar keine Heizung, sondern nichts anderes und gar nichts anderes wie ein Energiespeicher, der im Bereich um Null Grad aber glaube ich nur ein viertel des Wassers benötigt gegenüber Wasser über Null Grad mit dem Vorteil, dass man den Wasserspeicher im Grunde nicht dämmen braucht.
Die Solaranlage arbeitet wegen der Temperaturdifferenz natürlich ganz hervorragend aber dann kommt die Wärmepumpe, die das Wasser aber von Null Grad auch wieder auf über 40/50/60 Grad erhitzen darf. Geeignet also im Grunde auch nur für Fussbodenheizung.

Irgendwie ist gemäss der Werbung die Solaranlage überflüssig:

http://solarresearch.org/wp/wp-content/uploads/2010/11/ieu_Nullersparnis.jpg

Vor über 15 Jahren hätte ich mir auch fast so eine Anlage zugelegt bei 40% (bis 60%) Energieeinsparung. Als ich nachrechnete kamen mir ganz ganz grosse Zweifel, weil da etwas nicht stimmen konnte.
Irgendwann bin ich dann auf die Internetseiten solarkritik gestossen und dann wurde es mir noch klarer:
http://solarresearch.org/wp

Gibt es jetzt endlich ein paar verlässliche Erfahrungswerte mit Investitionskosten, Wartung, evt. Versicherung, Entsorgung der Abfallstoffe usw., weil jetzt haben doch alle einen korrekt messenden Wärmemengenzähler?
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Beitragvon ozon+ » 09.12.2014 11:46 Uhr

Hallo allerseits, :)

habe das Forum durch Zufall gefunden, dies ist mein erster Beitrag, aber vielleicht werden es ja noch mehr ;)
Der Thread hier ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem wollte ich den letzten Beitrag nicht so unkommentiert stehen lassen, der im wortwörtlichen Sinne geradezu nach Öl-/Gas(-lobby) stinkt - noch dazu OffTopic, da über Solarthermie in einem Wärmepumpenforum diskutiert wird.

Wer sich der Meinung des Vorredners anschliessen will, bitte schön:
Wenn du der Werbung eines Gas-Lobbyisten mehr Glauben schenken willst als deinem Verstand, dann mach doch weiter deinen Geldbeutel auf. :lol:

Solarthermie - natürlich richtig geplant und ausgelegt - rechnet sich immer. Nur weil der Wärmeträger weniger Energie transportiert, ist die Energie ja nicht verloren, das ist doch Blödsinn - man transportiert das Medium eben etwas schneller, das regelt sowieso die Solarsteuerung. Und gerade auch in Kombination mit Wärmepumpen sind Solarthermieanlagen hervorragend geeignet - z.B. zum Aufheizen des WW-Speichers.
Ein 300 L Solarspeicher ist durch die Solarthermie in ca. 1 h wieder auf > 60 °C aufgeheizt. Wo sind da bitteschön Legionellen?

Der Vorredner rezitiert einfach Vorurteile und greift Angstparolen auf, und hat ganz einfach vor 15 Jahren versäumt, selbst eine Solaranlage oder eine Wärmepumpe zu installieren. Er kann, wenn er will, auch noch weitere 15 Jahre auf Erfahrungsberichte warten und weiter sein Geld für die Öl-/Gas-Lobby ausgeben, bitte schön - das kann schließlich jeder für sich entscheiden.
Ein orderntlicher Flachkollektor hält locker 30 Jahre, in der Zeit hätte er Unmengen an Gas eingespart - und unsere Umwelt mit seinem CO2-Ausstoss und seiner Luftverschmutzung verschont.

Ach ja, und zum Thema "Entsorgung der Abfallstoffe":
Frag doch mal beim Schrotthändler, wieviel du für 100 kg Kupfer bekommst? Laut Webrecherche momentan ca. 4,-EUR/kg!
Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass in einem guten Flachkollektor ca. 25 kg Kupfer verbaut sind, oder?
Preistendenz übrigens: steigend! ;)
Der Aluminiumrahmen fällt mit 0,70 Cent weniger ins Gewicht.
Die Mineralwolle (ab 2000 mit RAL-Gütezeichen als nicht gesundheitsschädlich eingestuft) kann anderweitig als Dämmmaterial verwendet oder im örtlichen Recyclinghof abgegeben werden.

Bitte deshalb hier keine weiteren unsachlichen Aussagen mehr zum Thema Solarthermie, wenn man selbst keine Erfahrung damit hat und sich auch nur einseitig informiert -> wenn Sie Fragen haben, dann wenden Sie sich an ein entsprechendes Solarthermie-Forum.

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Beitragvon energieprojekt » 10.12.2014 08:28 Uhr

guten Morgen Ozon+,
willkommen hier im Forum und hoffentlich rege Teilnahme.
Grundsätzlich gebe ich dir Recht Solarthermie sollte ein muss sein.
Wenn du meine Treads liest wirst du schnell merken das ich ein absoluter Fan davon bin und mit den paar(tausend) qm die ich auf Dächer gebracht habe auch ein paar Gramm CO2 sparen helfe.
Nur eine Angabe von dir ist etwas ambitioniert und zwar die 25 Kg Kupfer in einem Kollektor......
Meist sind oben und unten je ein Sammelrohr 22mm und die Harfen oder Mäander aus 10 mm Rohr, Dazu noch etwas Kupferblech (welches immer mehr durch Aluminium ersetzt weid)
Also ich tippe mal eher auf 5-10 Kg Kupfer in einem Kollektor. Aber die nur am Rande..... sonst gehen die Schrottdiebe am ende noch her und klauen Kollektoren vom Dach :wink:.
Natürlich ist die "Entsorgungspanikmache" völliger Quatsch, ausgenommen bei einigem frühen Kollektoren die noch eine Schwarzchrombeschichtung hatten aber auch hier ist die Rücknahme geregelt.
Also Fazit lasst die Sonne auf eure Dächer scheinen und nicht auf die Gehirnwindungen.
Einen guten Start in den Tag
Udo vom Energieprojekt

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