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Bledl
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Beitragvon Bledl » 21.07.2013 14:13 Uhr

Hallo liebe Foristen,

ich wundere mich seit längerem über die "Performance" unserer Solarthermieanlage. Heute sind es 28°C, es brennt die Sonne auf das Dach, kein Wölkchen ist am Himmel und der Temperaturfühler auf der Solaranlage zeigt 65° C (14 Uhr) an. Das Wasser im Kessel hat mittlerweile 54°C. Kann das sein ? Hier mal die Rahmendaten unserer Anlage:

- Buderus SKN 3.0 (-2- Flachkollektoren mit 4,74 m2), Dachneigung 20°, Ausrichtung Südwest
- Wasserspeicher Buderus SM 300 (290 l)
- Logasol/Logamatic SC20, KS0105
- Einstellungen: Temperaturdifferenz 8° C, Speichermaximaltemperatur 85 °C, Drehzahlregelung an, Mindestdrehzahl 50 %, Kollektormaximaltemperatur 120°C.

Die Frage der "Performance" stellt sich natürlich weniger im Sommer (54°C sind ja genug). Leider ist die Anlage im Frühjahr/Herbst kaum zu gebrauchen und produziert maximal 25°C warmes Wasser.
Lässt sich durch die Regelung z.B. der Durchflussgeschwindigkeit die Leistung ggf. steigern ? Nach der Logik: wenn die Durchflussgeschwindigkeit sinkt, hat die Solarflüssigkeit mehr Zeit sich zu erwärmen ?

Vielen Dank im Voraus für die Tipps !

Bledl

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Beitragvon energieprojekt » 13.06.2014 13:43 Uhr

Hallo Bledl, vielleicht liest du diese Antwort auf dein "Problem"
Eigentlich ist es kein Problem sondern nur die logische Konsequenz deiner "Performance.
Der Reihe nach:
Dachneigung 28° das heißt du wirst auch nur im Sommer nennhafte Erträge bekommen denn dann steht die Sonne in einem brauchbaren Winkel zum Kollektor.
Süd-West Ausrichtung, hier kannst du in den Morgenstunden mit eher wenig Sonneneinstrahlung rechnen, dafür mehr in den Nachmittagsstunden falls dann dein Speicher noch nicht voll geladen ist.
4,74 m² Kollektorfläche damit wirst du auch nicht vielmehr als deinen Speicher beladen können rechne mal mit einer Leistung von ca 700W/m² das sind 3,3 Kw macht am Tag wenns gut läuft 25 KWh, also den Speicher voll.

Da du im Frühjahr/Herbst keine vernünftige solare Einstrahlung hast wirst du auch mit der Veränderung des Durchflusses wenig Erfolg haben.
Gruß Udo Christ vom Energieprojekt

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