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Snoofy
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Beitragvon Snoofy » 08.06.2013 19:58 Uhr

Hallo,

ich bin Student der Chemie/Biologie, belese mich im Moment jedoch mit einer mir nicht so bekannten Thematik aus dem Bereich Erneuerbare Energien.
Ich soll das Potenzial der Idee untersuchen, ob man für eine geeignete Energiespeichertechnologie überschüssige Windenergie aufkaufen bzw. Windenergie zu niedrigen Preisen in Off-Peak-Phasen kaufen könnte.

Ist dieses generell möglich?

Wenn ja, geht das direkt bei dem Anlagenbetreiber oder muss das über die Netzbetreiber laufen?

EuRegEn
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Beitragvon EuRegEn » 08.06.2013 22:41 Uhr

In diesem und nächstem Jahrzehnt unwahrscheinlich.

Ab dem Jahr 2030 kannst du damit anfangen....

Allerdings ist entscheidend, dass Windstrom unter 5 Cent/KWh erzeugt werden kann:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmend ... raftanlage
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Beitragvon Snoofy » 09.06.2013 10:40 Uhr

laut meiner Recherche gab es Zeiten, wo Windenergie an der Leipziger Strombörse teilweise zu tiefen Preisen (4-6 Ct. pro kWh) gehandelt wurde. Ich möchte nur gerne herausfinden, wie oft, wo und wann das geschieht. Gibt es da eine konkrete Einsicht? Die Homepage der Strombörse ist sehr unübersichtlich.
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Beitragvon EuRegEn » 09.06.2013 11:12 Uhr

Dies hängt einzig mit der Unflexibilität der anderen Kraftwerke zusammen.

Die EE haben bislang noch niemals mehr erzeugt als zur gleichen Zeit an Strom verbraucht wurde.
Ein Lösungsansatz:
topic,10 768,-kraft-waerme-kopplung-ist-immer-noch-unterbewertet.html
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Beitragvon Snoofy » 09.06.2013 12:43 Uhr

ja, das sehe ich auch so. Aber genau das Potenzial an Windenergie aufgrund dieser Unflexibilität der Kraftwerke möchte ich unteruschen und gegebenenfalls ausnutzen.Ich möchte das ganze nicht von Kraftwerksseite (unter Integration einer gleichzeitigen Kraft-Wärme-Kopplung für kommunale Fernwärme) untersuchen, sondern als privaten Energiespeicher, der zu Preisen niedriger Energie diese speichert und dann bei hohen Preisen zum Einsatz kommt.
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Beitragvon EuRegEn » 09.06.2013 15:01 Uhr

Wie gesagt: In 10, 20 oder 30 Jahren können wir in dieser Richtung etwas tun. Für die nächste Zukunft hat dieses Thema keinerlei Relevanz:
topic,9771,-w asserstoff:-das-letzte-glied-im-backup-system.html

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Beitragvon Hans.Peter.Duerr » 10.07.2013 15:05 Uhr

Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, dann fragst du nach Speichermöglichkeiten für die Stromerzeugung aus Windenergie, um die Spannen zwischen Strompreishochs und Strompreistiefs auszunutzen…

Hierzu folgendes: Eine Speicherung in Form von Batterien entspricht ja dem Sinn des Regelenergiemarktes. An dieser Technologie wird gearbeitet … Habe beim google eine 1 MW Speichereinheit gefunden, die derzeit von Wattenfall und dem Startup younicos entwickelt wird.

http://bizzenergytoday.com/eine_gro%C3% ... elleistung

1 MW ist natürlich nichts für den privaten Zweck :)

Apropos, meinst du mit „privat“ den privaten Haushalt oder die Privatwirtschaft?

Denn wozu aufwendig Batterien entwickeln/herstellen, wenn es flexible „virtuelle Kraftwerke“ gibt? Die können nämlich schon genau das heute, was du mit deiner Idee untersuchen möchtest, nämliche flexibel Regelenergie bereitstellen. Beim googlen hab ich ein solches Unternehmen in Köln gefunden. Die bietet in Form eines virtuellen Kraftwerkes die Flexibilität von der du gesprochen hast an.

Hier der Link zur Windenergie:

http://www.next-kraftwerke.de/virtuelle ... -pool/wind

Ach und by the way: Seit diesem Jahr besteht die Möglichkeit zusätzliche Förderbeträge für seine PV-Anlage zu erhalten, sofern ein Batteriespeicher an die Anlage gehängt wird. Also politisch gewünscht scheint es ja zu sein.
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Beitragvon galo » 12.11.2013 16:04 Uhr

ach musst wahrscheinlich sogar länger als bis 2030 darauf warten. LEIDER

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