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Windkraftanlagen, Kleinwindkraftanlagen, Windenergie, Planung, Windparks
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Beitragvon EuRegEn » 04.11.2013 17:09 Uhr

Hellboy hat geschrieben:wow, das hört sich ja mal richtig gut an!


Für mich war dies schon immer klar, aber auch für mich hört sich das saugut an:

http://www.nordsee-zeitung.de/nachricht ... 73305.html

Auch Seeanemonen, Seelilien und Miesmuscheln haben es sich auf den Stahlträgern bequem gemacht. Aus den Fundamenten der Windräder wurden kurzerhand künstliche Riffe.

Vögel machen einen Bogen

So ist zum Beispiel der befürchtete Kahlschlag unter vorbeiziehenden Vogelschwärmen ausgeblieben: „Die Vögel können damit umgehen“, stellt Breuch-Moritz fest. Die Bewegungen der Rotorblätter und die Beleuchtung der Türme scheinen sie dazu zu bewegen, einen ausreichend großen Bogen um den Windpark zu machen.


Bei schwimmenden Windparks gibt es kein Rammen:

Auch das Rauschen, Summen und Brummen der Windräder im Betrieb – an Land ein häufiger Grund zur Beschwerde durch genervte Windparkanrainer – stört auf offener See offenbar niemanden. Anders sieht es allerdings in der Bauphase aus: Das große Krawumm der Rammarbeiten vertreibt die hellhörigen Schweinswale auf 20 Kilometer, haben die Wissenschaftler festgestellt. Deshalb hat das BSH Grenzwerte für den Lärm festgelegt: Mehr als 160 Dezibel in 750 Meter Entfernung dürfen es nicht werden

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Beitragvon EuRegEn » 13.11.2013 22:32 Uhr

http://www.dwih-tokyo.jp/de/start/nachr ... k-am-netz/

"Weltweit erstes schwimmendes Windkraftwerk am Netz
07.11.2013
Japan hat das erste kommerzielle schwimmende Windkraftwerk in Betrieb genommen. Die Turbine liefert 2 Megawatt und steht nahe der Insel Kabashima vor der Küste von Nagasaki im Westen Japans. Das Umweltministerium will die Technologie so schnell wie möglich auch an anderen Standorten einsetzen. Die nächste Turbine geht ganz symbolträchtig vor einer anderen Küste in den Probebetrieb. Gewichtssparende Bauweise
Die Turbine zeichnet sich durch eine besonders schlanke Bauweise aus, damit sie Taifunen und Tsunami besser standhalten kann. Anders als bei herkömmlichen Turbinen auf dem Wasser wurde dieses Kraftwerk nicht direkt im Meeresboden verankert, sondern hängt an drei langen Metallkabeln. Der Rotor ist vom Fallwind-Typ, was ebenfalls Gewicht spart. "

Es ist am Netz - auch wenn es nicht die weltweit erste schwimmende Windkraftanlage ist....

"Fallwind-Typ" ist hier wohl eine etwas misslungene Bezeichnung für einen Lee-Läufer:
http://www.wind-energie.de/sites/defaul ... er-bwe.jpg
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Beitragvon EuRegEn » 27.11.2013 17:53 Uhr

Es geht voran:
http://w3.windmesse.de/windenergie/news ... -in-europa

26.11.2013
"Grünes Licht für 'Hywind' – Größter schwimmender Offshore-Windpark in Europa

Statoil setzt sein Pilotprojekt in Schottland in die Tat um

20 bis 30 Kilometer vor der Küste von Schottand wird demnächst der größte schwimmende Windpark Europas errichtet. Fünf 6MW-Turbinen sollen dort die Leistung erbringen, rund 20.000 Haushalte mit grünem Strom zu versorgen."

Bei diesem Konzept spielt die Meerestiefe und die Bodenbeschaffenheit praktisch keine Rolle, was sonst ein großes Problem darstellen kann:

http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=314

"Ungünstige Meeresbodenverhältnisse und deutlich tiefere Gewässer machen das geplante Offshore-Windprojekt Atlantic Array für RWE Innogy zum gegenwärtigen Zeitpunkt unwirtschaftlich. "

RWE hat offenbar von innovativen Konzepten - wie das von Nautica Windpower - noch nichts gehört!!! Eine schwache Leistung.
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Beitragvon EuRegEn » 12.12.2013 22:04 Uhr

Es gibt zur Grundidee von Nautica ein analoges Projekt: London eye!

http://www.londonsehenswuerdigkeiten.co ... on-eye.jpg

Auch bei den Zweiflüglern gibt es Neues:

http://www.rechargenews.com/wind/offsho ... 343986.ece

Tuesday, November 19 2013
Germany's Aerodyn has lifted the curtain on its ground-breaking, two-bladed 8MW offshore wind turbine, with Chinese partner Ming Yang now scouting for prototype installation sites in the Taiwan Straits and the South China Sea.
The typhoon-class 8.0-168 machine, a 168-metre-rotor down-wind design featuring pitch-controlled blades and a medium-speed drive train with pioneering electrically-excited synchronous generator, builds on the Hamburg-based company's 3MW and 6MW designs.

"The old arguments agains two-bladed turbines – noise levels and visual impact – fall away particularly offshore," Aerodyn president Sönke Siegfriedsen tells Recharge.

"And there are many advantages: you can assemble the whole turbine including the blades in a harbour, shuttle it out to site by barge and mount it on the tower – the installation is much quicker."
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Beitragvon EuRegEn » 16.01.2014 21:24 Uhr

Trotz eines superwindigen Dezembers fallen die Volllaststunden der deutschen Binnenlandwindkraft im Jahre 2013 wieder auf deutlich unter 1.500 Stunden.
Im Meer wäre dies nicht passiert!
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Beitragvon EuRegEn » 22.01.2014 21:11 Uhr

Immerhin, der Zweiflügler mit 3,6 MW wird getestet und es läuft gar nicht so schlecht:

http://www.windpoweroffshore.com/articl ... ve-turbine

DENMARK
Denmark
Close-up: Envision's EN128/3.6MW direct drive turbine
16 January 2014 by Eize de Vries

DENMARK: Since commissioning in October 2012 Envision's two-bladed EN128/3.6MW direct drive turbine has completed over a year of operation with further validation ongoing.

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Beitragvon EuRegEn » 17.03.2014 22:48 Uhr

Selbst Amerika sieht in der Offshorewindkraft eine Option:

http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=345

Für Cape Wind, das erste US-amerikanische Offshore-Projekt, sind Aufträge im Bereich des Netzanschlusses vergeben worden. Die Aufträge umfassen die Lieferung und die Verlegungsarbeiten von Kabeln an Land und im Wasser.

Der Kabelproduzent Prysmian Cables and Systems USA wurden dabei mit dem Landauftrag für den Anschluss ans Stromnetz beauftragt, während Caldwell Marine International den Auftrag für den Anschluss von Unterwasserkabeln erhielt. Cape Wind-Präsident Jim Gordon gab an, bei Cape Wind sei man überzeugt, dass beide Unternehmen eine große Rolle beim Aufbau des Offshore-Windparks spielen werden.

Offshore-Markt bietet Wachstumspotenzial für Caldwell

Mittels Spezialschiffen wird Caldwell Marine den Anschluss der Kabel durchführen. Trotz 30-jähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Unterwasserkabel stellt die Offshore-Windenergie einen neuen und herausfordernden Marktbereich mit Wachstumspotenzial für das Unternehmen aus New Jersey dar. Rolando Acosta, Präsident von Caldwell sagte, er freue sich darauf im Offshore-Markt Fuß zu fassen und sei stolz, Cape Wind beim Aufbau seines ersten Offshore-Parks in den USA zu unterstützen. Dieser Auftrag sei eine große Chance für Caldwell.

Erstes Offshore-Projekt der USA

Mit einem Umfang von 130 Windenergieanlagen soll der Cape Wind Park nach Fertigstellung über eine Kapazität von bis zu 420 Megawatt (MW) verfügen. Der Park entsteht in der Region Neuengland, wobei unter anderem die US-Bundesstaaten Connecticut, New Hampshire, Massachusetts und Rhode Island betroffen sind. Neben der reinen Stromproduktion soll der Park zudem dabei helfen, in Cape Cod die nach Angaben der American Lung Association bislang schlechteste Luftqualität in Massachusetts zu verbessern. 734.000 Tonnen Treibhausgase soll der Offshore-Windpark pro Jahr einsparen.
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Beitragvon EuRegEn » 07.05.2014 18:56 Uhr

Sonderbarerweise soll gerade ein Projekt realisiert werden, das -neben vielen anderen Nachteilen- unflexibel ist. Ich bin ja auch nicht dagegen, dass auch versucht wird, in stark vereisten Gewässern mit schwimmenden Windkraftanlagen zu arbeiten - aber doch nicht zu Beginn.
Wie bei BARD - ohne Erfahrung und ohne Hirn - aber Vollgas...
http://www.zfk.de/strom/artikel/erste-s ... rbine.html
Dresdner Ingenieurbüro Gicon erhält über 5 Mio. € Fördergelder vom Land Mecklenburg-Vorpommern für innovatives Projekt.
In Mecklenburg-Vorpommern entsteht die bundesweit erste schwimmende Windenergieanlage. Die Dresdner Gicon-Ingenieurgesellschaft plant mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums in Mecklenburg-Vorpommern die Entwicklung, Erprobung und Produktion des schwimmenden Offshore-Fundaments, Gicon-SOF.
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Beitragvon EuRegEn » 01.07.2014 18:14 Uhr

Hier kommt wenigstens eine bewährte WKA zum Einsatz:

http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=382

Inbetriebnahme ab September 2014
Der Windpark Nordsee Ost befindet sich rund 35 Kilometer nördlich der Insel Helgoland und wird mit insgesamt 48 Senvion-WEA des Typs 6.2M126 ausgestattet. Jede Turbine verfügt dabei nach Herstellerangaben über eine Nennleistung von 6,15 Megawatt (MW). Senvion liefert zudem alle WEA-Komponenten sowie die Service-Plattformkräne. Dabei werden die Naben, Rotorblätter, Maschinenhäuser, Türme und weitere Plattform-Komponenten im Basishafen CT1 in Bremerhaven weitestgehend vormontiert und auf Spezialschiffe zum Transport an ihren Bestimmungsort verladen. Die Installation der Turbinen soll dieses Jahr abgeschlossen werden, die Inbetriebnahme ist ab September geplant. Die endgültige Fertigstellung des Projekts ist für das Frühjahr 2015 anvisiert, dann soll der Offshore-Windpark über eine installierte Leistung von rund 295 MW verfügen. Beim Projekt Nordsee Ost werden die Turbinen in einer Wassertiefe von 22 bis 25 Metern errichtet.
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Beitragvon EuRegEn » 13.10.2014 20:52 Uhr

Alstom scheint eine gute WKA zu sein, auch wenn es davon noch nicht so viele gibt:

http://www.iwr.de/news.php?id=27333

Windenergie: Alstom und DCNS planen schwimmende Großturbine
Paris – Der französische Energie- und Transportspezialist Alstom will mit dem ebenfalls aus Frankreich kommenden Industriekonzern DCNS eine schwimmende Windkraftanlage für den Offshore-Betrieb entwerfen und zur Marktreife bringen. Die Idee ist nicht neu, doch die Franzosen wollen den Zukunftsmarkt im großen Stil erschließen.

Alstoms Vorstandsvorsitzender Jerome Pecresse und der Leiter der Meeresenergie- und Infrastruktur-Abteilung bei DCNS, Thierry Kalanquin, haben die Partnerschaft der beiden Unternehmen zur Entwicklung einer schwimmenden, halb tauchenden Windkraftanlage besiegelt. Damit wollen die beiden Unternehmen ihre Erfahrungen im Bereich Meeresarchitektur und Turbinenherstellung zusammenführen um eine wettbewerbsfähige, kraftvolle Lösung für einen großen potentiellen Markt entwerfen.

Basierend auf Alstom-Turbine Haliade 150
Die schwimmende Windkraftanlage soll auf der von Alstom speziell für den Offshore-Betrieb entworfenen Haliade 150 Windturbine basieren und eine Leistung von sechs Megawatt (MW) verfügen. Ziel sei es, bis 2017 eine erste halbtauchende, schwimmende Plattform von DCNS in Kombination mit einer von Alstom entwickelten Haliade 150 Windturbine zu produzieren. Unterstützt wird das Projekt namens Sea Reed von der französischen Umwelt- und Energieagentur ADEME durch den von der französischen Regierung bereitgestellten Fonds namens „Investissement d’Avenir“. Im Rahmen des Fonds erhält das Projekt sechs Mio. Euro Unterstützung zur Erarbeitung erster Studien und für die Zertifizierungsphase des Projekts.

Schnittstelle muss optimiert werden
Um mit dem Projekt beginnen zu können, müssen beide Partner die Schnittstelle zwischen der Windkraftturbine und der schwimmende Plattform optimieren. Alstom wird sich mit der Zusammenführung und Integration der Haliade Turbinen mit der Plattform von DCNS beschäftigen. DCNS wird sich hingegen um Verhalten, Größe, Industrialisierung und Installation der schwimmenden Plattform in Verbindung mit der Turbine kümmern.

Offshore-Windenergie wettbewerbsfähig machen
Schwimmende Windkraftanlagen seien eine innovative Lösung für Umgebungen auf dem Meer, die zu tief für Windkraftanlage mit fester Plattform sind, heißt es in der Mitteilung der Unternehmen. Diese Umgebungen würden bessere Windbedingungen liefern. Zudem müssten sie nicht an küstennahen, vielbefahrenden Standorten stationiert werden. Des Weiteren würde die schwimmende Komplettlösung durch ihre einfache Installationder Offshore-Branche zu wettbewerbsfähigen Strompreisen verhelfen, da sie an Land gebaut wird und dann einfach zum vorgesehenen Standort transportiert werden kann.

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