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Infrarotheizungen, Bildheizungen, Nachtspeicheröfen, Heizkonvektoren
peter-hart
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Beitragvon peter-hart » 02.12.2013 14:40 Uhr

Also ich denke, auf alle Fälle eine Infrarotheizung, aber das ist mein persönlicher Geschmack, erstens weil die Infrarot-Paneele einfach cool aussehen, vor allem die aus Glas, und zweitens, weil ich denke, dass die Betriebskosten nicht so hoch sind wenn man sie mit Solarzellen kombiniert. Sicher ist die Erstanschaffung etwas kostspieliger, aber über die Jahre rechnet es sich....

bernhard geyer
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Beitragvon bernhard geyer » 02.12.2013 19:59 Uhr

peter-hart hat geschrieben:... und zweitens, weil ich denke, dass die Betriebskosten nicht so hoch sind wenn man sie mit Solarzellen kombiniert. Sicher ist die Erstanschaffung etwas kostspieliger, aber über die Jahre rechnet es sich....

Denken heißt nicht wissen. Lass dir doch mal ein ein PV-Anlagenbesitzer zeigen wie viele Energie in den Wintermonaten diese Anlagen liefern. Da solltest du dir bei so einem Heizungskonzept sehr dicke Pullover kaufen.
Leobi05
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Beitragvon Leobi05 » 12.01.2014 15:08 Uhr

Hallo,
Hier sieht man wieder deutlich das es viele Menschen gibt die von Vorurteilen geprägt sind. Meistens aber sind das gerade die Leute die weder Ahnung von einer Nachtspeicherheizung sowie einer Infrarotheizung haben.
Also ich besitze ein Haus mit 135 Quadratmeter Wohnfläche wir hatten 2012 ein Verbrauch von 18000 kW/h.
Dann Anfang des Jahres 2013 umgerüstet auf infrarot.
Seither schaue ich regelmäßig auf den Zähler um den Verbrauch zu kontrollieren. Im Februar 2014 ist die Heizung 1 jahr in Betrieb.
Bis heute habe ich ein Verbrauch von 10485 kW/h.
Und es ist warm nicht wie vorher. Also wenn ihr jetzt schon mit Strom heizt ist infrarot die beste Alternative.
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Beitragvon bernhard geyer » 12.01.2014 15:33 Uhr

Leobi05 hat geschrieben:Hallo,
Hier sieht man wieder deutlich das es viele Menschen gibt die von Vorurteilen geprägt sind. Meistens aber sind das gerade die Leute die weder Ahnung von einer Nachtspeicherheizung sowie einer Infrarotheizung haben.
Also ich besitze ein Haus mit 135 Quadratmeter Wohnfläche wir hatten 2012 ein Verbrauch von 18000 kW/h.
Dann Anfang des Jahres 2013 umgerüstet auf infrarot.
Seither schaue ich regelmäßig auf den Zähler um den Verbrauch zu kontrollieren. Im Februar 2014 ist die Heizung 1 jahr in Betrieb.
Bis heute habe ich ein Verbrauch von 10485 kW/h.
Und es ist warm nicht wie vorher. Also wenn ihr jetzt schon mit Strom heizt ist infrarot die beste Alternative.

Einsparungen von 30% sind zu erwarten und normal. Dagegen hat ja auch keiner Widersprochen. Jedoch sind 2.000 € für so eine Wohnfläche immer noch sehr hoch.
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Beitragvon admin » 12.01.2014 16:52 Uhr

@alle

> Bis heute habe ich ein Verbrauch von 10485 kW/h.
Kann mir mal kurz jemand sagen, ob das viel ist, leider habe ich keine Erfahrung beim Heizen mit Strom. Mir kommt das relativ viel vor, ist das inklusive der Brauchwassererwärmung?
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Beitragvon machtnix » 12.01.2014 17:19 Uhr

Habe mal den Wert bei e-on für die Stadt München eingegeben:
https://www.eon.de/de/angebot/pk/produk ... /index.htm

Kommt 235€ im Monat raus,mal zwölf ist 2820€ nur für die bescheuerte Stromheizung.
Ja ne is klar,keine Ahnung haben!
Wenn ich meine Stadt angeben würde,ländlicher Raum, würde es 257€ im Monat kosten,ja klasse.

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Beitragvon flobe » 31.12.2014 08:36 Uhr

Leobi05 hat geschrieben:Hallo,
Hier sieht man wieder deutlich das es viele Menschen gibt die von Vorurteilen geprägt sind. Meistens aber sind das gerade die Leute die weder Ahnung von einer Nachtspeicherheizung sowie einer Infrarotheizung haben.
Also ich besitze ein Haus mit 135 Quadratmeter Wohnfläche wir hatten 2012 ein Verbrauch von 18000 kW/h.
Dann Anfang des Jahres 2013 umgerüstet auf infrarot.
Seither schaue ich regelmäßig auf den Zähler um den Verbrauch zu kontrollieren. Im Februar 2014 ist die Heizung 1 jahr in Betrieb.
Bis heute habe ich ein Verbrauch von 10485 kW/h.
Und es ist warm nicht wie vorher. Also wenn ihr jetzt schon mit Strom heizt ist infrarot die beste Alternative.


Ob ich in diesen Thread noch eine Antwort bekomme? :-) Welchen Betrag musstest Du erstmal vorab investieren, um deine ganzen quadratmeter Wohnfläche mit ausreihend wärmenden Infrarotheizungen auszustatten?
Wie zukunftssicher ist diese Technik auch in hinblick auf den Strompreis?

Würde für die nächsten 20 Jahre oder mehr, eine Installaton von Nachtspeicherheizungen zu Gas (auf 2 Wohneinheiten mit je 70m² Wohnfläche) sich vllt mehr rechnen? Welche Kosten könnte ich tatsächlich für Material und Gerätschaft, Installation durch Firma insgesamt ganz unten auf der Rechnung stehen haben?

Ich durchforste schon seit Wochen, auch unter Verwendung verschiedener Stichworte, das Web, aber so richtige Antworten sind mau, da wenig von Leuten mitgeteilt wird, die einmal komplett umgebaut haben... Hoffe ich bekomme hier für mich nützliche und verwertbare Infos :-)

Freu mich drauf^^
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Beitragvon energieprojekt » 31.12.2014 11:08 Uhr

Guten Morgen Flobe, herzlich willkommen auf EP 24 und das noch im alten Jahr.
Ob du von Leobi noch eine Antwort bekommst kann ich dir leider nicht beantworten da ich nicht weiß wie aktiv er hier noch ist.
Aber das nur am Rande wenn du diesen oder auch andere Treads mit ähnlichen Themen verfolgst wirst du immer wieder lesen das Stromheizungen das Non Plus Ultra sind. Kaum Invest, kein Schmutz, alte kabel können weiter verwendet werden und obendrein noch mindestens 30 % Energieeinsparung. Im EFH werden dies dann immer mit der eigenen PV-Anlage kombiniert und über diesen Häusern scheint dann die Sonne immer im Winter so das phantastischer Eigenstromverbrauch realisiert wird.....
Soweit der Ausflug nach Hanau (dem Geburtsort der Gebrüder Grimm) und willkommen in der Realität
Etwas zur Stromversorgung, einerseits erzählen uns die G4 (Stromversorger) das wir Strom sparen müssen zum einen wegen der Netzauslastung und zum anderen wegen der Kapazitäten), Die gleichen propagieren aber den Einsatz von Elektroheizungen also ein Widerspruch in sich. Im Winter werden wir die benötigten Strommengen kaum mit regenerativen Energien decken können aber dafür haben die ja noch bereits sehr gut abgeschriebene Kohlekraftwerke mit reichlich Profitpotenzial(allerdings schlechtem Wirkungsgrad).
Aber zu dem Projekt Leobi, dem Beispiel um das es geht.
Was die Anlage gekostet hat weiß ich nicht ist aber auch einigermassen gleichgültig wenn man die Verbrauchskosten sieht
Es handelt sich bei einen Verbrauch von 18000 KWh/a und 135 m² eher um ein schlecht gedämmtes das kann man auch mit einer neuen Heizung nicht ändern aber auf der Kostenseite kann man viel erreichen.
Wenn ich den aktuellen Verbrauch von knapp 10500 KWh/a zu Grunde lege und die Energiekosten von grob 25ct/KWh Strom zu 7ct/KWh Erdgas
sind wir bei 2625€ zu 735€.
Selbst wenn die Gas-Heizung mit allem 15000 € kostet würde ein Wechsel Sinn machen.
So nun dürft ihr mich wieder alle eines besseren belehren.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr, Udo vom Energieprojekt
Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !
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Beitragvon moderne.heizung » 31.12.2014 17:31 Uhr

Hallo,

unabhängig von der Vermieteraussage, dass die vorherigen Mieter unvernünftig mit den Nachspeicheröfen umgegangen sind, auf die ich nichts geben würde, würde ich mir wirklich reiflich überlegen dort einzuziehen. Und wenn die Heizung asbestbelastet sind, will man doch gar nicht dahin oder?
Die Heizkosten werden auch bei „vernünftigen“ Umgang (wenn es kalt ist, muss geheizt werden, egal ob Gas, ÖL oder Strom) bei kaltem Wetter entstehen, gerade wenn das Haus, so wie es sich anhört, einen energetischen Stand 1976 ist.
Für das Haus, zu mindestens für die Wohnung steht eine grundsätzliche Sanierung an. Ist keine energetische Sanierung geplant, fällt eine Wärmepumpe raus, auch die Infrarot- sowie die Nachtspeicherheizung sollten in einem modernen Wohnraum nicht suchen. Hier haben den anderen schon das entsprechende gesagt.
Sprecht den Vermieter an, ob er nicht eine Gas-Etagenheizung installieren möchte. Über eine Fußleistenmontage ist eine Verteilung einfach zu realisieren. Gasanschluss muss geprüft werden, auch wenn kein Schornstein vorhanden ist, kann dies nach Rücksprache mit dem Schornsteinfegermeister abgeklärt werden, ob eine Fassadenführung möglich ist.

Beste Grüße, Erik von moderne heizung

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