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Infrarotheizungen, Bildheizungen, Nachtspeicheröfen, Heizkonvektoren
Jenski
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Beitragvon Jenski » 30.05.2013 10:51 Uhr

Hallo, Ich suche wie viele andere nach unabhängigen Erfahrungswerten
zum Betrieb einer guten Infrarotheizung.
Unsere Situation ist folgende:
Wir können in eine sehr schöne Wohnung einziehen.Baujahr 76, laut Energiepass ist
die energetische Qualität der Gebäudehülle 0,79W(qmK) und der Endenergiebedarf
128,3 kwh(qm a) Davon Strom 111Kwh/qm und Holz 17,3kwh qm (offener Kamin) bisher sind dort noch alte
Nachtspeicherheizungen mit Asbestkern verbaut. Die Heizung läuft über einen Zähler
für HT und NT. HAT bisher 25cent Kwh NT cent18 kwh. Der Verbrauch der letzten
. Jahre lag bei den Vormietern teilweise bei über 30000Kwh! Allerdings waren das
sechs Personen, die laut Vermieterangaben die Heizung extrem unvernünftig nutzten. Das heisst Thermostat sehr hoch einstellten. Die Heizung hat dann immer tagsüber zum HT nachgeladen.
Wir haben uns mit dem Vermieter geeinigt die alten Öfen auszutauschen. Dies ist allein vom Asbestgehalt her schon sinnvoll.
Einen Einbau von einer Gasheizung oder Pelletsheizung, sowie einer Wärmepumpe kommt für die Vermieter gar nicht in Frage. Da braucht man also gar keine Überlegungen anzustellen, auch wenn es sicher aus meiner Sicht auf lange Sicht langfristig gesehen sinnvoll wäre auf etwa eine Wärmepumpe umzustellen.
Es gibt nun für uns zwei Möglichkeiten. Erstens eine moderne Nachtspeicherheizung einzubauen. Zweitens eine andere Elektroheizung vorrangig eine Infrarotheizung zu verwenden. Der Vorteil einer Nachtspeicherheizung wäre so denke ich, dass es einfach gesicherte Erfahrungswerte gibt und man schon den entsprechenden Zähler und Tarif hat. ( Wobei die weitere Entwicklung des Nachtstromtarifes ja auch eher unsicher ist) Die Heizungen werden schnell warm und heizen zuverlässig. Bei einer Infrarotheizung müsste man auf Tagstrom wechseln und die meisten Stromanbieter fordern dafür den Einbau eines neuen Zählers. Dadurch entstehen noch mal Kosten von 100- 300 Euro laut Angaben des Netzversorgers. Unser regionale Stromanbieter bietet auch ein Tarif für Wärmestrom an über die die Infrarotheizung und die Warmwasseraufbereitung laufen könnte (Preis 20centkwh) der Restliche Haushaltsstrom würde über einen extra Zähler laufen( ca 25c/kwh). =getrennte Messung. Hierfür müssten aber zwei neue Zähler eingebaut werden was je nach Einbaumassnahmen bis zu 1000Euro kosten könnte (Aussage Netzbetreiber). Der Nachteil einer Infrarotheizung sind die mangelnden gesicherten Erfahrungswerte.
Alle Hersteller berufen sich hauptsächlich auf die eine (unabhängige) Studie der Uni KL. Die Berechnungen des Verbrauchs beziehen sich in den Beispielrechnungen immer auf Heizperioden von ca 180 Tagen, 5-8 Stunden Laufzeit der Heizung unter Vollast und einem Strompreis von 19centkwh. Die Heizperiode ist aber wie in diesem Jahr incl. Der Übergangszeit oft länger, der Strompreis auf jeden Fall höher und ob die Stunden Laufzeit wirklich hinhauen ist meiner Meinung nach auch nicht sicher. Ich habe in verschiedenen Foren schon gelesen, dass um wirklich eine angenehme Temperatur zu erreichen die Heizung bei höheren Minusgeraden sehr lange laufen musste. Unsicherheit bei einer IR- Heizung besteht auch durch die hohe Anzahl verschiedener Hersteller. Manche Erfahrungsberichte schilderten nach kurzer Zeit schon Schäden an den Heizkörpern (abblättern der Beschichtung und nicht mehr vollständiges beheizen der Oberfläche). Nach anfänglicher Begeisterung bin ich inzwischen extrem verunsichert. Dazu kam jetzt noch ein Gespräch mit einem Techniker unseres Netzbetreibers. Er sagte mir dass er in seinen bisherigen VerbrauchsMessungen kein Unterschied im Stromverbrauch zwischen einer Nachtspeicherheizung und der Infrarotheizung feststellen konnte. Das wäre laut seinen Angaben gesichert während die Hersteller der IR- Heizungen keine gleichwertigen gesicherten Angaben machen könnten...........Er war recht nett am Telefon und kam mir nicht wie ein grundsätzlicher Infrarothasser vor.
Nun bin ich aber ganz durcheinander was das Beste für uns ist. Nächste Woche hat der Vermieter einen Beratungstermin mit einem IR- Hersteller.( Ich weiss nicht welche Firma, ich glaube Redwell), ich werde dabei sein und würde gerne vorher noch unabhängige Informationen einholen können. Sicher ist eine Option auch ein Rückgaberecht bei Nichtgefallen auszumachen. Aber es ist doch recht Stressig den ganzen Aufwand des Umbaus zu betreiben um dann die Heizung wieder abbauen zu lassen.
Ich wäre für Ihre Meinungen und unabhängige Erfahrungen sehr dankbar!

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Beitragvon bernhard geyer » 30.05.2013 13:07 Uhr

Ich würde mich eher überlegen eine andere Wohnung zu suchen ...
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Beitragvon machtnix » 30.05.2013 16:20 Uhr

Dein Geldbeutel wird dir nach der nächsten Heizperiode schon die richtige Antwort geben.
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Beitragvon Jenski » 30.05.2013 17:13 Uhr

Dann ist es zu spät,der Heizungstausch soll ja vor der Heizperiode geschehen und deswegen such ich jetzt nach Erfahrungen und Ratschlägen.
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Beitragvon machtnix » 30.05.2013 18:01 Uhr

Diese Schrottheizung ist das teuerste was man sich ins Haus holen kann.Jeder ist am Energiesparen in Deutschland,manche können sich die hohen Heizkosten nicht leisten aber du willst in eine Bude ziehen mit einer Stromheizung?Ja geht's noch?
Dann leg mal 50-60% deines Gehalts schon mal für die Stromheizung auf die Seite.
Die Vermieter sollte man verhaften,die brauchen's ja ncht zahlen.
Jeden morgen steht aber ein dummer auf.
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Beitragvon Thomas Heufers » 30.05.2013 21:15 Uhr

Infrarotheizung oder neue Nachtspeicherheizung?

Ganz klar, keins von beiden!!!

Gruß

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Beitragvon Bertel » 10.06.2013 22:39 Uhr

Jenski hat geschrieben:Hallo, Ich suche wie viele andere nach unabhängigen Erfahrungswerten
zum Betrieb einer guten Infrarotheizung.
Unsere Situation ist folgende:
Wir können in eine sehr schöne Wohnung einziehen.Baujahr 76, laut Energiepass ist
.
Wir haben uns mit dem Vermieter geeinigt die alten Öfen auszutauschen. Dies ist allein vom Asbestgehalt her schon sinnvoll.
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Nun Frage was ist das für ein Vermieter ?
Wer zahlt den Austausch ?
In eine Wohnung mit Asbesthaltigen Nachtspeicher öfen würde Ich nicht ziehen ! Und wenn die Wohnung günstig ist darauf bestehen das der Vermieter moderne Nachtspeicher Heizungen einbaut !
und keinen langfristigen Mietvertrag abschliessen !
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Beitragvon machtnix » 11.06.2013 19:08 Uhr

Der Fragesteller ist wohl schon weg,er hat ja nicht seine passende Antwort hier gefunden.
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Beitragvon Physikfreund » 24.07.2013 12:30 Uhr

Hallo,

ich habe diese Frage leider zu spät entdeckt, um zeitnah helfen zu können. Ich antworte trotzdem noch, weil das Nachtspeicherheizungsproblem ja immer wieder auftaucht und von Ratsuchenden ja auch ältere Forumbeiträge gelesen werden:

Viele Vermieter neigen dazu, die Nachtspeicherheizungen zu erhalten, weil sie nicht wissen, wie sie diese ohne Refinanzierungsprobleme ersetzen können. Angebote von Heizungsbetrieben für einen nachträglichen Einbau von Gasheizungen sorgen erstmal für einen Schock: Die Kosten sind so hoch, dass der Vermieter zu einer Mietpreiserhöhung gezwungen wäre. Dann verliert er aber vielleicht seine Mieter und weiß nicht, wie schnell er dann neue Mieter finden wird, welche die höhere Miete zahlen können und wollen. Also lässt er alles beim Alten ...

Erfahrungsgemäß sind viele Vermieter dankbar, wenn Mieter oder Mietinteressenten, sie über eine bei Hausbesitzern und Mieter gleichermaßen ausgesprochen beliebte Form des Nachtspeicherheizungsersatzes informiert werden, die sich seit vielen Jahren bewährt hat: elektrische Infrarotheizungen.

Beim Austausch der Nachtspeicheraggregate gegen Infrarotheizungen sparen Mieter im Schnitt 30% Heizkosten - und zwar meist ohne Mieterhöhung. Bei einem nachträglichen Einbau von wasserführenden Heizungen hat der Mieter auch keine wesentlich höhere Heizkostenersparnis - zahlt aber unter dem Strich mehr Miete als davor! Auf diese Weise sind in den letzten Jahren sehr viele Wohnungsgesellschaften in negative Schlagzeilen geraten. Ihnen wird "Luxussanierung", "Mietwucher" und "Gentrifizierung" vorgeworfen.

Vielen Mietern wäre es so denn auch lieber gewesen, man hätte die alten Nachtspeicherheizungen in den Wohnungen gelassen. Von der neuen "effizienteren Heizung" haben sie ja nichts, wenn die Gesamtmietkosten sich erhöhen. Profitiert haben nur die Heizungsfirmen und Förderbanken. Die Mieter zahlen die Rechnung. Viele Vermieter wollten das aber gar nicht unbedingt; sie sahen sich unter Druck, die asbesthaltigen und stromfressenden Heizaggregate abzulösen und eine billigere Lösung wurde ihnen vom Heizungsbauer nicht angeboten.

Mieter, die keine Nachtspeicherheizungen mehr haben möchten, tun daher gut daran, ihren Vermieter auf die Möglichkeit einer kostengünstigen Ablösung durch Infrarotheizungen hinzuweisen. Mehr Infos dazu finden Vermieter in http://www.waermemeister.com/infothek/a ... izung.html. Vermieter finden dort auch eine Hotline, um ihre Fragen persönlich besprechen zu können.

Ich hoffe, meine Anregung nützt dem einen oder anderen ...

Viele Grüße

Physikfreund
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Beitragvon machtnix » 24.07.2013 22:10 Uhr

Vielleicht sollte unser Physikfreund mal seinen Nickname ändern denn davon versteht er definitiv nichts.
http://www.energieverbraucher.de/

Typisches Verkäufergequatsche,Nachtspeicher raus und Infrarot rein.
Vollkomener Blödsinn.

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