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Helks
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Beitragvon Helks » 29.03.2013 18:59 Uhr

Hallo zusammen,

ich betreibe momentan eine WP vom Typ Stiebel Eltron WPS 24, die mittlerweile über 30 Jahre alt ist und demnächst ersetzt werden soll.

Hat jemand eine Empfehlung für die neue WP (Leistung ca. 16 kW) ? Es sollte eine Sole-WP sein, sie wird nur für die Heizung eingesetzt, außer max. der Pufferladepumpe sollte keine Umwälzpumpe in der WP verbaut sein.

Welche Größe sollte der Pufferspeicher haben ? Hier gehen die Meinungen weit auseinander.

Mit SE war ich in den letzten Jahren nur bedingt zufrieden, gerne hätte ich eine WP eines anderen Herstellers.

Vielen Dank und viele Grüße

Helks

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Beitragvon machtnix » 29.03.2013 19:05 Uhr

Ich würde mir mal diese WP ansehen: http://www.voss-waermepumpen.de/
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Beitragvon Helks » 29.03.2013 19:55 Uhr

Hallo machtnix,

ich habe mir das Datenblatt der Voß WW18R-SW13R Wärmepumpe angesehen. Klingt sehr interessant. Hast Du Erfahrung mit Voß-Wärmepumpen ?

Wie groß sollte bei einer solchen WP der Pufferspeicher gewählt werden ?

Viele Grüße

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Beitragvon machtnix » 29.03.2013 20:10 Uhr

Hmm ich selber leider noch nicht,jedoch mein Spezi der Kälteanlagenbauer ist,hat die Voß WP's schon mehrere Male eingebaut.
Das schöne an dieser kleinen feinen bayrischen Wärmepumpenschmiede ist,das der Chef Herr Voß noch selbst ans Telefon geht und mit den Kunden spricht und sich auch deren Probleme annimmt.
Ich habe selbst meistens Direktverdampfer aus Frankreich eingebaut.

Wenn du FBH hast,brauchst du keinen Puffer,denn das ist dein Estrich.
Hast du Heizkörper,würde ich bei einer solchen Größe wohl zwischen 500 und 800 Litern wählen.
Bei 800 Litern kann man noch einen Kaminofen nachrüsten.Ist dies nicht gewollt würde auch 500er ausreichen.
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Beitragvon Helks » 30.03.2013 13:20 Uhr

Hallo machtnix,

vielen Dank für Deine Antwort.

Das Problem in meinem Haus ist, dass ich im EG Fußbodenheizung habe, in den anderen Etagen (KG, 1. OG und 2. OG) jedoch Heizkörper. Die jetzige WP (SE WPS 24) wird ohne Pufferspreicher betrieben, was jedoch in den Räumen ohne FBH den Nachteil hat, dass ich dort die Wärme nicht vernünftig regeln kann. Deshalb habe ich mir gedacht, dass bei der Neuinstallation ein Pufferspeicher sinnvoll wäre.

Bei der Leistung der neuen WP bin ich mir auch nicht sicher. Die alte WP hat 24 kW, bei einer groben Berechnung des Wärmebedarfs meines Hauses (Bj. 1980) komme ich auf 160 qm x 100 Watt/qm = 16 kW.

Darf ich fragen was Du beruflich machst ? Bist Du Heizungsbauer o. ä. ?

Viele Grüße

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Beitragvon machtnix » 30.03.2013 14:55 Uhr

Heizungsbauer!

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Beitragvon Helks » 30.03.2013 15:44 Uhr

Hallo machtnix,

Heizungsbauer, da habe ich ja den richtigen Ansprechpartner für meine Fragen.

Bist Du der Meinung, dass der Einbau eines Pufferspeichers in meinem Fall (FBH im EG, ansonsten Heizkörper) sinnvoll ist ?

Bei einer WP-Leistung von ~ 16 kW hatte ich bisher an eine Speichergröße von 300 - 500 l gedacht.

Viele Grüße

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Beitragvon machtnix » 30.03.2013 20:00 Uhr

Ich denke mal das in deinem speziellen Fal es durchaus Sinn macht mit einem Pufferspeicher zu arbeiten.300-500Liter wären gut und ausreichend.
Wenn die FBH warm ist und abschaltet hat die WP keine Möglichkeit durch die Heizkörper die Wärme so schenll wegzubringen,sie kommt ins takten,deshalb würde ich einen Puffer einsetzen,auch deshalb weil 16kW schon eine ordentliche Hausnummer ist.

Als Faustformel für dei Leistung nehme ich immer folgendes an:
kWh geteilt durch Vollbenutzungsstunden.
Beispiel:
22000kWh:1800=12,2kW
So hat man zumindest einmal ne Hausnummer mit der man was anfangen kann.
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Beitragvon Helks » 31.03.2013 17:16 Uhr

Hallo machtnix,

vielen Dank für Deine Antwort.

Die von Dir genannte Faustformel für die Leistungsberechnung finde ich interessant und habe ich bisher noch nicht gehört.

Ich habe nochmal eine grundsätzlich Frage zu dem von mir geplanten Umbau der Heizungsanlage:

Bisher betreibe ich ja eine SE WPS 24 ohne Pufferspeicher. Wenn die WP läuft springt die Heizungsumwälzpumpe (Grundfos UPS 32-80) an und pumpt den Heizungsvorlauf direkt in die FBH und in alle Heizkörper (alle Thermostatventile sind maximal offen). Die WP schaltet bei einer Vorlauftemperatur von 35 °C ab und springt wieder an, wenn der Heizungsrücklauf eine bestimmte Temperatur unterschreitet.

Geplant ist der folgende Umbau: Neue WP mit ca. 16 kW Leistung, Pufferspeicher mit ca. 300 - 500 l, Ersatz der Grundfos UPS 32-80 durch eine Alpha2 32-60, Regelung der FBH im EG durch Einbau eines 1" Heizkörperventils mit stetiger Regelung (PI oder PID-Regler) in den Vorlauf der FBH, Regelung der Temperatur in den Räumen mit Heizkörpern durch die Stellung der Thermostatventile.

Wenn ich die Montage- und Betriebsanleitung von Grundfos richtig verstanden habe, regelt die Alpha2 in den Einstellungen PP1 bzw. PP2 in Abhängigkeit der geöffneten Heizkörperthermostatventile und des damit benötigten Förderstroms automatisch die Drehzahl und damit die Förderleistung.

Ist meine Planung aus Deiner Sicht schlüssig oder siehst Du ein Problem ?

Vielen Dank und viele Grüße

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Beitragvon machtnix » 31.03.2013 18:20 Uhr

Den Einbau eines Regelventils für die FBH kannste dir sparen.
Sowas macht man über den Hydraulischen Abgleich.
Wenn die WP läuft und alle Heizflächen in Betrieb sind,stellt man die Heizkörperthermostate auf voll auf,dann regelt man das mit der Heizkurve ein wenig ein und dann muß man schauen ob die Räume behaglich warm werden.
Genauso macht man es mit der FBH,anstatt am Heizkörperventil raus und runterzuregeln macht man das dann über die Wassermenge der einzelnen Heizkreise.

Ist alles perfekt eingestellt sollte es überall angenehm warm werden.

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