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tulamidan
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Beitragvon tulamidan » 28.03.2013 09:25 Uhr

Hallo Forum,

Ich bin gerade dabei mein EFH von 1955 zu sanieren. Dazu haben wir einen Energieberater, der die enstprechenden Rechnungen gemacht hat.

Nach Dämmung und neuen Fenstern kämen wir fast an Passivhaus Standards heran, allerdings ist die Primärenergie das Problem. Wir haben eine (fast) nagelneue Gas Brennwertheizung von Junkers (22KW 200l? Kombispeicher) und müssen diese alternativ unterstützen, um auf einen Kfw Standard zu kommen.

Solarthermie ist viel zu teuer und wir suchern gerade Alternativen. Da wäre ein Pellet Ofen gerade recht. Das Problem ist allerdings: Brauchen wir dafür einen extra Pufferspeicher? Man hört viele Pro aber auch einige Contra...

Reicht nicht der Kombispeicher der Heizung und evtl noch ein Speicher in der Pellet Heizung? Sonst wird die ganze Sache schon wieder zu teuer, um sich zu lohnen, Momentan haben wir (ungedämmt) Gas-kosten von 2000Eu

machtnix
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Beitragvon machtnix » 29.03.2013 16:56 Uhr

Ja ne is klar,
nach Dämmung und neuen Fenstern ist bei den meisten wohl der Geldbeutel leer.
Hier würde ich erstmal vorsichtig und Etappenweise herangehen,denn den Energieberater muß ja nicht den Geldbeutel aufmachen.

Man hätte damals schon auf eine Pelletheizung umsteigen sollen.

Zuerst würde ich mal schauen wie man das Dach dämmen kann,denn hier geht die meiste Energie verloren,bis zu 30%.
Dann mal sehen wie es mit den Fenstern bestellt ist.

Du bekommst für diese Maßnahmen einen KfW Kredit,es muß ja nicht KfW 55 sein.

Für einen Pelletofen braucht man einen Pufferspeicher und nicht zu vergessen einen Kaminanschluß.
Brennwerttherme und Pelletofen am gleichen Kaminzug geht schon gar nicht.

Eventuell könnte man eine Luft-WP installieren und dann eine bivalente Anlage betreiben.

Was hst du genau für einen Speicher?
Kombispeicher bedeutet z.B.600Liter Puffer und 150Liter Trinkwasser.
tulamidan
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Beitragvon tulamidan » 29.03.2013 19:41 Uhr

Tzja, das mit der Heizung war nicht unsere Entscheidung... wir haben das Haus so übernommen.

Wir haben den Vorteil, dass wir 4 Kaminzüge haben, wovon nur einer von der Heizung belegt ist. Die Anderen sind frei und die Installation eines Pelletofens wäre nicht allzu kompliziert.
Wir brauchen eine alternative Energieform, sonst können wir keinen Kfw Standard erreichen (auch nicht bei 30cm Oberer Geschoßdeckendämmung), darum sind wir auf der Suche nach einer ökonoischen Variante. Kfw. 55 muss es ja nicht sein, aber 100 wäre mit Solar und 70 mit (zusätzlicher) Lüftungsanlage drin.

Wir haben nur den Kombispeicher, der schon im Heizgerät/therme integriert ist. Das sind IMHO 200l 100 Für Heizung und 100 für Frischwasser.
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Beitragvon machtnix » 29.03.2013 20:02 Uhr

Den Speicher mußt du mir mal erklären,kann so ein Ding irgendwie nicht einordnen.
Kenne eigentlich nur Kombitherme die das Warmwasser über einen internen Plattenwärmetauscher macht,oder aber Thermen die einen untergestellten WW-Speicher haben oder einen integrierten WW-Speicher wie die Junkers Cerapur Modul http://www.junkers.com/endkunde/produkt ... talog_2048.
Auf jeden Fall brauchst du einen Pufferspeicher.Den Trinkwasserspeicher kannst du weiterhin nutzen.
Pelletofen an den Kamin anschliesen,Rücklaufanhebung nicht vergessen.
Sehr gute Regelung besorgen damit das Gesamtkonzept funktioniert.
Die Therem würd ich mit einer Pufferumfahrung einbinden,so das diese direkt in die Heizung einspeist.Den Pelletofen auf den Puffer,der Puffer kan somit dann Heizung und Warmwasser machen.
Wenn der Pelletofen aus ist,muß die Therme die Heizung und WW übernehmen.Wie gesagt,das macht eine sehr gute Regelung.
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Beitragvon Lupp » 04.07.2014 14:40 Uhr

Zwar ist der letzte Beitrag schon etwas her, das Thema aber aktuell. Vergessen sollte man bei solchen Sanierungsgeschichten mit einem Energieberater nicht, dass der Schornsteinfeger auch noch zu dem Ofen einen passenden Schornstein haben möchte.

Gruß
Lupp
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Beitragvon energieprojekt » 10.07.2014 17:08 Uhr

Hallo Lupp, darum kümmern sich im Regelfalle die Energieberater wenn sie eine Baubegleitung mitmachen. Ansonsten setzt man sich mit allen Beteiligten (Bauherr, HZB, Planer) an den berühmten runden Tisch damit es später keine Missverständnisse gibt
Udo vom Energieprojekt


Wir haben die Welt von unseren Kindern geliehen und nicht von unseren Eltern geerbt. So sollten wir auch damit umgehen !

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