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Beitragvon engineering » 21.03.2013 22:33 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir gehen von einem freistehenden Einfamilienwohnhaus mit einer Grundstücksfläche von 500 m² und einer Wohnfläche von 125m² aus.
Der Wärmebedarf liegt bei 8 KW.

Auf dem Grundstück steht eine kleine Windkraftanlage mit einer Höhe von 9,50m und einer maximalen, elektrischen Leistung von ca.10KW.

Das Satteldach ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet die wiederum eine maximale elektrische Leistung von ca.8 KW erreicht.

Der gesamte Solarstrom*** mit einer Leistung von (maximal18KW) ca. 10KW wird verwendet um Trinkwasser elektrolytisch in Wasserstoff und Sauerstoff zu trennen. Der Sauerstoff und der Wasserstoff werden in speziellen Tanks im Garten zwischengelagert. Dadurch wird eine ausreichende Grundversorgung mit Wasserstoff gewährleistet. ***mit einem Wirkungsgrad von 60%

Der Wasserstoff aus dem Zentralspeicher wird zum einen im Heizungskeller im Wasserstoffbrennwertkessel zu Wasser verbrannt mit Hilfe von Sauerstoff aus dem Sammeltank im Garten. Der Wasserstoffbrennwerkessel beheizt den Standspeicher indirekt und sorgt so für eine ausreichende Warmwasserversorgung.

Der Wasserstoff aus dem Zentralspeicher wird zum anderen zur Rückverstromung bzw. Stromversorgung benötigt. Dies geschieht durch Verbrennung von Wasserstoff in einer Brennstoffzelle. Die anfallende Prozesswärme wird auch zu Heizzwecken genutzt.

Der Wasserstoff aus dem Zentralspeicher wird vor der Gerage in den Tank der Familienfahrzeuge gepresst (mit ca.350bar)***.

Die Kosten für den Primärenergieträger (Sonne bzw.Wind) belaufen sich auf 0,00 Euro/kWh.

Die Effizienz der grob beschriebenen, kompletten Versorgung mit Wasserstoff steht in einem kausalen Zusammenhang mit der Erdöl- und Erdgaspreisentwicklung der nahen Zukunft.

*** Kleinere Tankstellenanlagen wurden bereits im Internet angeboten.


Dies ist nur eine grobe Beschreibung der schon heute möglichen Realisierung
von autarker Energieversorgung.

Quelle: www.solarer-wasserstoff.de


Mit freundlichen Grüßen
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Beitragvon bernhard geyer » 21.03.2013 23:32 Uhr

Und wie viel kostet der Spaß an Investitionskosten?
Wie viel an Wartungskosten/Jahr?
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Beitragvon engineering » 22.03.2013 13:44 Uhr

Hallo "bernhard geyer",

"die Effizienz der grob beschriebenen Versorgung mit Wasserstoff steht in einem kausalen Zusammenhang mit der Erdöl- und Erdgaspreisentwicklung der nahen Zukunft."

Mit freundlichen Grüßen
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Beitragvon bernhard geyer » 22.03.2013 16:00 Uhr

Beantwortet aber die Frage nicht.

Die Preisentwicklung bei Gas in den nächsten (10-20) Jahren wird eher Fallen sein.

Also was wird der "Spaß" kosten? Die 0,00 Euro/kWh sind das Ergebnis einer Milchmädchenrechnung. Wenn das System z.B. 100.000 EURO kosten sind das allein Zinskosten von > 2000 EURO/Jahr.
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Beitragvon machtnix » 22.03.2013 20:27 Uhr

Nicht schwätzen sondern machen.
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Beitragvon engineering » 22.03.2013 22:19 Uhr

Hallo "bernhard geyer",

die heutigen weltweiten bekannten Erdgasreserven sind um ein Vielfaches kleiner als die Erdölreserven. Und auch diese sind stark begrenzt. Dies ist schon lange bekannt.

Siehe bitte auch unter www.solarer-wasserstoff.de
unter Aktuelles unter:

24.01.2008: Auch Rußlands Gas geht zu Ende.

Von der enormen Umweltbelastung durch den CO2-Ausstoß ganz zu schweigen . . .

Gruß
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Beitragvon bernhard geyer » 22.03.2013 22:43 Uhr

Wieder nicht die Frage beantwortet. Dann rechne ich mal selbst

8 kW PV-Peakleistung: ca. 15.000 €
10 kW Windkraft: 5-10.000 €
18 kW Elektrolyseanlage: 10-18.000 €
Brennstoffzellen-Heizung: 10.000 €
Allein diese Hauptbestandteile kosten schon ca. 50.000 €

Dann noch Installationskosten, Extra Raum für Elektrolyse (Ich denke Sicherheitstechnisch wird man das nicht in den Keller stellen dürfen). Das wird alles in allen nochmal den gleichen Betrag ausmachen.

Da kann ich noch lange meine WP betreiben und "Stromanbieterhopping" betreiben bis das sich als Autarkielösung rechnet. Für diese Mehrkosten stellt man sich ein "0815" Passivhaus hin und spart Jahr für Jahr allein bei den Zinskosten.
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Beitragvon engineering » 22.03.2013 23:06 Uhr

Hallo "bernhard geyer",

--- die Kosten für die Primärenergieträger (Sonne - Wind) belaufen sich auf 0,00 €/kWh.---

Gruß
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Beitragvon bernhard geyer » 23.03.2013 00:03 Uhr

engineering hat geschrieben:Hallo "bernhard geyer",

--- die Kosten für die Primärenergieträger (Sonne - Wind) belaufen sich auf 0,00 €/kWh.---

Wie gesagt: Milchmädchenrechnung! Haltbarkeit Geräte? Jähliche Wartungskosten? Zinsen? ...
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Beitragvon engineering » 23.03.2013 13:12 Uhr

Hallo "bernhard geyer",

ich kann auch nichts dafür, dass Sie den Begriff "Primärenergieträger" nicht zuordnen können!

Gruß
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