Hallo,
Grundsätzlich ist eine oder 2 Tiefe Bohrung mehreren flachen vorzuziehen. Da wie schon erwähnt die ersten 15m durch die Jahreszeitlichen schwankungen "verlohren" sind.
Du benötigst bei einer Wärmeleistung von 8KW wahrscheinlich die Junkers TE75-1 mit einer Kälteleistung von 5,7kW.
bei 120m hast Du Entzugsleistung von 47,5W. Wenn der Untergrund dementsprechend ist wird die Anlage sehr gut laufen.
Bei der 100m Erdsonde hast Du einen Entzug von 57W/m dies ist z.B. bei uns im Granitkörper problemlos möglich aber bei anderen Untergrunden eben nicht mehr.
Der über dem Daumen Entzug liegt bei 50w/m. Dieser ist aber nur ein Richtwert und sollte vom Bohrer in Deiner Gegend besser zu wissen sein. Z.B Grundwasser oder welcher Gesteinstyp.
Geografische Lage ist sehr entscheidend da bei uns in Sachen-Ost viel Gebirge -> hoher Entzug in Sachsen-West viel Sand --> niedrieger Entzug.
Damit alle Eventualitäten ausgeschlossen und man auf der sicheren Seite ist. WP+Heiswasserleistung -10% ( wird ja auf -12°C Außen und 22°C innen ausgelegt) und Erdwärmesystem genau, besser + 10-20%.
Abschließend
die 2 mal 60m werden es sehr gut schaffen aber die 100m Variante bei entsprechendem Untergrund ebenfalls.
Ach ja, unterschiedliche Erdsondenlängen oder auch mehrere Erdsonden werden/sollten immer durch Tacco-Setter abgeglichen werden.
Bohrpreis ist OK wenn der Einbau und das verpressen mit dabei ist.
Pass auf, das nicht an der Erdsonde und dem Verpressmaterial gespart wird. Es dürfen nur Werksgeschweißte Erdsonden laut DIN eingebaut werden und keine Garagenbauten. Ein gutes Verpressmaterial kann die Gesamtleistung um bis 10-15% steigern.
MfG