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Beitragvon EuRegEn » 22.10.2014 16:15 Uhr

Nun interessiert sich auch Indien für Offshorewindkraft:
http://www.energiezukunft.eu/wind/offsh ... -gn102565/

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Beitragvon EuRegEn » 14.11.2014 14:30 Uhr

Die 10-GW-Grenze für OWP rückt näher:
http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=432

Großbritannien genehmigt 750-MW-Offshore-Windpark
Fredericia, Denmark - Das Vereinigte Königreich hat die Genehmigung für ein 750 Megawatt großes Offshore-Windenergieprojekt erteilt. Damit ist der Weg für die Pläne des dänischen Energiekonzerns Dong Energy frei.

Mit der Genehmigung des Offshore-Projekts Walney Extension, also der Erweiterung des schon bestehenden Windparks Walney, ist der Weg für Dong Energy und seine Partner frei, um bis zu 750 Megawatt(MW) Windkraftleistung in der Irischen See zu installieren. Dabei könnte die Anzahl der jetzt schon über 100 vorhandenen Anlagen verdoppelt werden.

660 MW sollen installiert werden
Dong Energy gab bekannt, etwa 660 MW an Windleistung im Nordwesten Englands im Windparkprojekt Walney Extension zu installieren. Genug, um etwa eine halbe Millionen Haushalte mit Energie zu versorgen. Neben dem dänischen Versorger Dong Energy, der mit 50,1 Prozent an der Beteiligungsgesellschaft Offshore Windfarm Limited engagiert ist, sind noch weitere Unternehmen in das Projekt involviert. Unter anderem ist der Schottische Energieerzeuger Scottisch and Southern Energy mit 25,1 Prozent daran beteiligt. Die restlichen 24,8 Prozent gehören einem Joint Venture zwischen dem holländischen Pensionsfond PGGM und dem Ampere Equity Fund. Der Windpark soll mit sechs bis acht MW großen Turbinen ausgestattet werden.

Bereits der zweite Windpark in zwei Monaten
Walney Extensions ist bereits der zweite Windpark von Dong Energy, der innerhalb von weniger als zwei Monaten genehmigt wurde. Bereits am 26. September wurde der 250-MW-Windpark „Burbo“ in der Liverpool Bay genehmigt. Die beiden Genehmigungen würden das Bekenntnis von Dong Energy für Investitionen und eine kohlenstoffarme Wirtschaft in Großbritannien unterstreichen, betonte Benj Sykes, Vize-Präsident für UK Wind Power bei Dong Energy.

Der Windpark Walney hat bis jetzt eine Leistung von 367,2 Megawatt und besteht aus 102 Turbinen der Firma Siemens. Die Anlagen vom Typ SWT-3.6 sind seit 2011 bzw. 2012 in Betrieb. Walney befindet sich ca. 15 Kilometer westlich von Barrow-in-Furness an der nordwestlichen Küste Englands.
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Beitragvon EuRegEn » 15.01.2015 22:56 Uhr

Wenn der OWP Bard nicht wäre, dann wäre die nachstehende Nachricht ein Grund zum Feiern..

http://www.nzz.ch/wirtschaft/newsticker ... 1.18449387

ABB ist unter anderem für die Anbindung des grössten deutschen Windparks weit draussen auf dem Meer, «Bard Offshore 1», an das Stromnetz verantwortlich. Dieser wurde im Sommer wegen immer wieder auftretender Störfälle komplett abgeschaltet.

http://www.offshore-windenergie.net/akt ... hricht=449

Offshore-Windenergie: Über 1.000 Megawatt sind am Netz
Berlin – Die deutschen Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee haben den Meilenstein von 1.000 Megawatt oder einem Gigawatt erreicht. Zum 31. Dezember 2014 speisten in deutschen Gewässern insgesamt 258 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.049 Megawatt Strom ein.

Dies ermittelte die Deutsche Windguard im Auftrag vom VDMA Power Systems, dem Bundesverband Windenergie (BWE), der Windenergie-Agentur (WAB) sowie der Stiftung Offshore Windenergie (SOW). Die im Jahr 2014 neu ans Netz angeschlossenen 142 Windenergieanlagen kommen dabei auf eine Leistung von rund 529 Megawatt (MW).

Weitere 1.300 MW fertig, aber noch nicht am Netz
Damit hat sich der Offshore-Zubau im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt (2013: ca. 240 MW). Neben den auf See angeschlossenen Windenergieanlagen wurden demnach 2014 weitere 268 Anlagen mit 1.218 MW Leistung bereits vollständig errichtet, speisten aber bis zum Jahresende noch keinen Strom ins Netz ein. Die Gesamtleistung der 285 zum Ende 2014 errichteten, aber noch nicht angeschlossenen Offshore-Windenergieanlagen beträgt 1.303 Megawatt. Außerdem stehen insgesamt 220 Fundamente für weitere Anlageninstallationen bereit.

Albers: 2015 wird das Jahr der Energiewende
Die deutsche Offshore-Windenergiebranche hat sich nach Einschätzung der Verbände im internationalen Markt in eine gute Position gebracht. Hermann Albers, Präsident des BWE: „Die von uns vorgelegten Zahlen zeigen, dass es trotz aller Herausforderungen inzwischen einen stabilen Zubau der Windenergie auf dem Meer gibt. Die Offshore-Technologie, die ein großes Potenzial für die Umsetzung der Energiewende und die Versorgungssicherheit in Deutschland hat, steht vor dem entscheidenden Durchbruch. Jetzt kommt es mehr denn je auf verlässliche gesetzliche Rahmenbedingungen an.“ Der Bundesgesetzgeber müsse deshalb sehr dringend einen soliden und fairen gesetzlichen Rahmen für den Strommarkt der Zukunft liefern, so Albers. Für seinen Verband stehe fest: „2015 wird das Jahr der Energiewende. Die Branche, die Wirtschaft und die Bundesländer stehen bereit.“

Milliardenmarkt Offshore-Windenergie
Die Hersteller von Offshore-Windenergieanlagen, Fundamenten und Netztechnik hoffen, dass mit dem Zubau 2014 nicht nur eine symbolische Marke erreicht wurde. „Auf See haben wir die Gigawattschwelle der gesamt installierten Leistung am Netz nun offiziell durchbrochen. Das entspricht einem Investitionsvolumen von etwa vier Milliarden Euro. Dazu kommen Exporte der Turbinen-, Fundament- und Netztechnikhersteller im Milliarden Euro Volumen. Auch 2015 rechnen wir mit bis zu zwei Gigawatt Offshore-Windenergieanlagen neu am Netz. Insgesamt werden wir Ende 2015 etwa drei Gigawatt an installierter Leistung am Netz haben, was einem Investment von rund 10 Milliarden Euro am Heimmarkt der deutschen Offshore-Windindustrie entspricht", sagt Norbert Giese, Vorsitzender des VDMA-Lenkungskreises Offshore-Windindustrie und Vorstand der Stiftung Offshore-Windenergie. Er betonte zudem die industriepolitische Rolle der Offshore-Windenergie: „2013 wurden ca. 1,9 Milliarden Euro in Deutschland umgesetzt und rund 19.000 Menschen durch die Offshore-Windindustrie beschäftigt. Diese Werte konnten wir in 2014 etwa halten.“
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Beitragvon EuRegEn » 18.02.2015 17:20 Uhr

Siemens (im Gegensatz zu Enercon) hat verstanden:
http://www.iwr.de/news.php?id=28227

Deutscher Windmarkt 2014: Enercons Vorsprung schmilzt
Varel – Für die Windenergie-Industrie in Deutschland war das Jahr 2014 ein Rekordjahr. Bereits Ende Januar 2015 wurden die Zahlen zum deutschen Windenergiemarkt veröffentlicht. An Land und auf See wurden brutto insgesamt rund 5.280 Megawatt Windenergie-Leistung neu errichtet. Nun hat die Deutsche Windguard auch bekanntgegeben, welche Anlagen-Hersteller besonders gefragt waren.

An Land ist dabei weiterhin Enercon die Nummer eins, hat aber an Vorsprung verloren. Bei der Offshore-Windenergie hat Siemens die Nase weit vorne. Mit insgesamt rund 5.280 MW Brutto-Neuzubau aus Windenergie an Land und auf See (einspeisend) geht das Jahr 2014 als Rekordjahr in die Geschichte des Windenergieausbaus ein, so die Deutsche Windguard. Der Netto-Zubau beträgt rund 4.915 MW.

Onshore-Windmarkt: „Big four“ repräsentieren 90 Prozent
An Land kam fast jede zweite Anlage von Enercon. Der Marktführer in Deutschland verfügte 2014 über einen Marktanteil in Höhe von 43,1 Prozent. Dieser Anteil bezieht sich auf die in 2014 installierte Brutto-Leistung. Doch Enercon verliert gegenüber dem Jahr 2013 rund sieben Prozent am Kuchen. Auf dem zweiten Rang liegt Vestas mit 23,7 Prozent, eine Steigerung um fast vier Prozent. Auch Senvion schafft es mit einem Anteil von 14,8 Prozent (-1,5 Prozent i. Vgl. zu 2013) auf Rang drei. Nordex kommt auf einen Anteil von 8,7 Prozent und steigert sich damit leicht. Gemeinsam erreichen die vier genannten Hersteller auf dem deutschen Onshore-Markt einen Anteil von rund 90 Prozent.

GE und eno energy steigern Marktanteile
Weitere relevante Marktanteile verzeichnen GE (4,9 Prozent), Siemens (2,3 Prozent), Vensys (1 Prozent) und eno energy (1 Prozent), alle vier konnten ihre Marktanteile gegenüber dem Vorjahr steigern.

Offshore: Siemens von Areva
Im Bereich der Offshore-Windenergie dominiert Siemens mit sage und schreibe 89 Prozent Marktanteil bezogen auf die erstmals einspeisende Leistung klar. Dahinter folgt Areva mit neun Prozent und Senvion zwei Prozent.

Aktuell befinden sich auf See noch vier Projekte in Bau: Butendiek, Borkum Riffgrund 1 und Amrumbank West in der Nordsee sowie Baltic II in der Ostsee. Für fünf weitere Projekte (Sandbank, Gode Wind 1 und 2, Nordsee One sowie Wikinger) wurde der Financial Close erreicht bzw. wurden die Aufträge vergeben.
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Beitragvon EuRegEn » 12.06.2015 22:39 Uhr

Trotz hervorragender Onschorewinddaten machen es die Schotten doch lieber im Meer:

http://www.iwr.de/news.php?id=28956

08.06.2015, 14:54 Uhr

Siemens sorgt für über 700 MW Offshore-Windleistung in Schottland
Glasgow – Die neue Produktionsstätte für die Offshore-Windenergie von Siemens im englischen Hull ist noch nicht fertig, da steht schon der erste Auftrag im Haus. Für den britischen Versorger Scottishpower soll Siemens den Offshore-Windpark East Anglia One mit über 100 Windenergieanlagen ausstatten.

Insgesamt über 700 MW Windenergie-Leistung auf dem Meer
Insgesamt soll Siemens 102 Offshore-Turbinen der 7-Megawatt(MW)-Klasse im Rahmen des Projektes installieren. Das ergibt insgesamt eine Leistung von 714 MW und soll laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters einen Gesamtwert von 750 bis 850 Millionen darstellen. Mit diesem Abschluss will Scottishpower bis zu 1.500 Jobs schaffen und 500.000 Haushalte mit sauberer Energie versorgen.

"East Anglia One wird der effektivste und kostengünstigste Windpark sein, der jemals geliefert wurde. Die Auswahl des Turbinenlieferanten ist der größte Auftrag für East Anglia One und liefert den größten Beitrag zur Kostenreduktion. Wir sind zuversichtlich, die effizientesten Windturbinen der Welt gewählt zu haben und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Siemens", so Keith Anderson, CEO bei Scottishpower Renewables.

Produktion nach England erweitert
Die Windräder will Siemens in seiner neuen Fabrik in Hull fertigen. Über 190 Millionen Euro hat der deutsche Technologiekonzern in die neue Anlage in Hull investiert. Neben einer neuen Produktionsstätte soll dort auch ein neues Logistik- und Service-Zentrum entstehen. Der Produktionsstart in der neuen Fabrik ist für den Sommer 2016 geplant.

„Wir freuen uns von Scottishpower Renewables als Lieferant für East Anglia One ausgewählt geworden zu sein. Mit unserem fortschrittlichen 7 MW Modell mit Direct Drive werden wir die Effizienz des Parks erhöhen und die Kosten minimieren. Wir werden die Rotorblätter für East Anglia One in unserem neuen Werk in Hull produzieren und so zusammen mit Scottishpower die britische Offshore-Industrie weiter vorantreiben“, sagt Michael Hannibal, CEO Offshore der Siemens Wind Power and Renewables Division
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Beitragvon EEWELT » 04.11.2015 18:35 Uhr

Selbst im windigen Schottland scheinen sich Offshorewindparks mit noch mehr Wind zu rechnen:
http://www.trendsderzukunft.de/norwegen ... 015/11/03/

Die Kosten des produzierten Stroms könnten massiv sinken

Verglichen mit den riesigen Kapazitäten, die bereits jetzt an festen Windparks auf dem Meer existieren, ist der Energiegewinn der nun geplanten schwimmenden Windräder natürlich eher gering. Eine Studie des Carbon Trust kommt allerdings zu dem Ergebnis, dass bereits 2050 zwischen 8 und 16 Gigawatt an Energie durch schwimmende Windparks entstehen könnten. Die Kosten einer produzierten MWh Strom per Meereswind könnten auf diese Weise um rund 100 Pfund sinken. Auch die Tatsache, dass der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil auf schwimmende Windparks setzt, zeigt, dass die Technik grundsätzlich enormes Potential besitzt.

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Beitragvon EEWELT » 01.12.2016 22:42 Uhr

Nun will auch Russland Offshorewindkraft:
http://thebarentsobserver.com/en/indust ... -white-sea

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