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Forum Geothermie & Wärmepumpen

Thema: Pellets Kaminofen mit Wassertaschen und Wärmepumpe !!

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Wärmepumpenprofi

Erfahrung: *
Anmeldedatum: 27.11.2005, Wohnort: waghäusel
Beiträge: 5
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Nicht nur für Reihenhäuser, sondern auch für ältere Einfamilienhäuser geeignet. Pelletakaminofen, z.B. mit 2-9 KW, anschluß an die Heizungsanlage und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zu einem vernünftigen Preis ?

http://www.mdklima.de/Luft%20Wasser%20WP%20mit%20Pelletofen.pdf...

was meine Sie dazu ?

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rolf

Erfahrung: Gast
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Nix halbes und nix ganzes
Da mach ich mir eine vernünftige Wärmepumpe die das ganze Haus versorgt und ich habe nur einen Rohstoff keinen Kamin keinen Kaminkehrer kein Problem.

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Gast

Erfahrung:
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Hallo Wärmepumpenprofi,


diese Kombination ist Quatsch! Viel zu teuer und obendrein unsinnig!

Eine Wärmepumpe im Altbau mit hohen Vorlauftemperaturen ist ohnehin unsinnig, weil die Leistungs- und die Arbeitszahl viel zu gering sind! - Man hat dann im Prinzip eine Stromheizung! Dasselbe gilt für die Warmwasserbereitung, wenn man die Wärmepumpe nur dafür installiert!

Wenn man schon einen Pelletofen hat, der an die Heizungsanlage angeschlossen wird, dann kann man damit auch Warmwasser machen!

Im Winter unter ca. 0°C funktioniert eine (Außen-)Luft-Wasser-Wärmepumpe ohnehin nicht! Und die Wärme aus dem Haus zu nehmen, das durch den Kaminofen aufgeheizt ist, bedeutet 2x Umsetzung mit 2 verschiedenen Anlagen, die Kapital- und die Betriebskosten lassen das alles mit Sicherheit unwirtschaftlich werden!


Gruß
Werner

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SLB

Erfahrung: ***
Anmeldedatum: 11.12.2005, Wohnort: 74626 Bretzfeld
Beiträge: 27
Benutzer-Profile anzeigen http://www.bauweise.net AIM-Name Antworten mit Zitat
Schon eine Zumutzung, ein 5.4 MB grosses PDF zu verlinken (ohne Warnung Smile das kann nix sein, was so gross ist, das kann nur heisse Luft sein, nein, das ziehe ich mir nicht rein Smile

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g.man483

Erfahrung: Gast
,
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Hallo Werner!

Es ist richtig, dass Luft-Wärmepumpen die unwirtschaftlichste aller WP-Varianten ist. Dennoch ist es Quatsch dass sie ab 0° nicht mehr funktioniert. Zum heizen arbeitet sie sogar noch bei Minusgraden ohne einen elektrischen Zuheizer. Nur für Warmwasser habe ich den elektrischen Zuheizer bei unter 0° weil es einfach schneller geht. Im übrigen habe ich auch einen Altbau (1980) und kann nur sagen dass die Hzg sich durchaus rentiert, da meine Ersparnis bei 40% liegt.Also wenn sich das nicht lohnt! Günstiger ist nur noch mit Holz heizen.
Im übrigen bin ich auch grad bei einem Kaminofen mit Wassertasche dran.Allerdings werde ich Stückholz dem Pelletofen vorziehen. 1. weil er trotz Pelletförderung deutlich günstiger ist und 2. weil die Flamme schöner brennt und das Gerät keine Geräusche entwickelt. Und ob ich nun Holzscheite oder Pelletsäcke schleppe ist egal... Im übrigen werden die Preise für Holz nach wie vor auch in Zukunft kaum ansteigen-ganz im Gegenteil zu den Pellets.
Der Vorteil des Kaminofens ist grade bei Temperaturen unter 0° natürlich voll auszuspielen. Denn der Pufferspeicher erreicht bis zu 90°. Damit kann ich ganz schön lange heizen ohne das die WP zuschaltet. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich eine Fußbodenhzg in Betrieb habe, die auf Grund ihrer niedrigeren Vorlauftemp die Wirtschaftlichkeit der WP erhöht! Dennoch gibt es auch Heizkörper die mit niedrigeren Vorlauftemp auskommen bzw lässt sich niedrigere VL-Temp z.T. durch größere neue Heizkörper ausgleichen, wie ich es im Keller getan habe.
Gruß Stephan

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marsipulami

Erfahrung: Gast
,
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@Werner
Luftwärmepumpen arbeiten mittlerweile auch noch bei -20°C mit Leistungszahlen von 3 und mehr, auch bei höheren VL mit 45°C. Problem ist der breite Temperaturbereich der Luft als Wärmequelle, die Auslegung muss auf die Normtemperatur, also z.B. -15°C erfolgen. Bei steigenden Temp. sinkt einerseits der Wärmebedarf des Hauses, andererseits steigt die leistung der Luftwärmepumpe gewaltig. Dadurch ist es leider aber wieder in den wärmeren Bereichen so, als würde man mit dem LKW Semmeln holen fahren. Lösung bring ein elektrischer Heizstab, der richtig ausgelegt weniger Strom verbraucht als der damit mögliche kleinere Kompressor spart. Oder man baut die Wärmepume modulierend. Dein posting ist schlicht blanker Unsinn selbst.

@Alle
Wassertaschen sind teuer, Überdruckventil, Verrohrung, Puffer, Entladepumpe, Steuerung. Und erhöhen die Temp. des Systems und bringen eine gesteigerte Gefahr der Verkalkung mit sich. Die Wärmepumpe dafür kleiner zu wählen rächt sich bei Krankheit oder im Alter oder im Winterurlaub, wenn der Ofen nicht mehr mit Holz versorgt werden kann.

Es ist besser, mit dem Ofen einfach nur dazu zu heizen wenn man es möchte, sich nicht abhängig davon zu machen und ihn nicht ins Wärmepumpensystem mit einzubinden.

Idea Infos hierzu gibt´s wie immer in speziellen Fällen bei www.klima-innovativ.de...

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Mukkel

Erfahrung: Gast
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@Marsi

deine Ausführungen in allen Ehren ...

es ist richtig das man für Wassertaschen in Kaminöfen investiern muss und durch die zusätzliche Technik auch mehr Fehlerquellen entstehen.

Aber das mit dem verkalken hängt natürlich von dem Aufbau der Anlage ab. Wer mit dem Kaminofen direkt das Frischwasser erwärmt, sollte zusehen das die max. Temperatur nicht großartig über 60°C liegt. In intilligennten Systemen erfolgt bei Nutzung der Wassertaschen eine Erwärmung des Brauchwasserspeichers(ist ja bis 100°C möglich) und dann entsprechende Ladepumpe zum Warmwasserspeicher oder aber der Einsatz einer sogenannten Frischwasserstation.

Ein Kamin mit Wasserkassete ist eine feine Sache, wenn das System entsprechend angepasst wird.

Gruss

Mukkel

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energy

Erfahrung: Gast
,
Antworten mit Zitat
Hallo,

es ist schon erstaunlich, mit welchen Argumenten die WP-Gegner so um sich werfen.

Tatsache ist, dass eine LWWP auch noch deutlich unter 0°C sparsame Heizkosten produziert.

Tatsache ist aber auch, dass die LWWP gegenüber einer SWWP oder WWWP ein deutlich kürzere Amortisation bei einem gut gedämmten Alt- oder Neubau ermöglicht. Wer jedoch wegen der Jahresarbeitszahl auf eine SWWP (Bohrungen) nicht verzichten möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass deshalb seine Heizkosten nur "geringfügig" verbessert werden.
Beispiel xy-Haus: LWWP: 600 €/a, SWWP: 450 €/a, aber Mehrkosten fürs Bohren: 7.000 €, also: 7.000 €/150 €/a = 47 Jahre !

MfG
H.A. Bauer
www.EnEV-Check.de...

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